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Man stelle sich vor: Du investierst heute in eine Solaranlage,
freust dich auf günstigen Strom und ein sicheres Einkommen – und
plötzlich kommt die Politik daher und will dir genau dieses
Fundament wegreißen: die Einspeisevergütung. Klingt absurd? Genau
das plant Ministerin Reiche. Sie möchte das Sicherheitsnetz für
private Solarprojekte kappen. Und da fragt man sich: Kommt jetzt
das große Solar-Desaster von 2012 zurück?

Damals war Deutschland noch Weltmarktführer in der
Solarindustrie: Maschinenbau, Zellen, Module, Projekte – überall
vorne mit dabei. Doch als die EEG-Vergütung abrupt gekürzt wurde,
brach die Branche innerhalb weniger Monate ein. Fast 30.000 Jobs
gingen allein 2012 verloren. Ein herber Schlag für eine
Zukunftstechnologie, die eigentlich Hoffnungsträgerin sein
sollte.

Heute stehen wir wieder vor einer ähnlichen Gefahr: Ohne
Einspeisevergütung fehlt Banken und Investoren die
Planungssicherheit. Kredite werden nicht mehr genehmigt, und
Projekte scheitern schon in der Anfangsphase. Ministerin Reiche
ignoriert konsequent die Notwendigkeit, in Erneuerbare Energien
zu investieren – und gefährdet damit nicht nur die Solarbranche,
sondern die gesamte Energiewende.

In dieser Folge diskutieren Erich und Marcel wie gewohnt
kritisch, leidenschaftlich und fundiert:

Was müsste passieren, damit wir die Energiewende trotzdem
schaffen?

Wie können wir die „Kurve“ in eine energieautarke Zukunft kriegen
– auch wenn die aktuellen Klimaziele wackeln?

Und vor allem: Wie schaffen wir ein Umdenken in der
Energiepolitik?

Freut euch auf eine spannende, pointierte und wie immer
nachdenklich machende Diskussion – im GridParity-Podcast!
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„Folge 17: Solar-Déjá-vu – wird die Energiewende verraten?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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