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Ein Schmerzmittel wird zur Partydroge, Ärzte fordern mehr
Kontrolle. Doch die zuständige Behörde sieht weg. Warum? 

Tramadol ist eines der am häufigsten verschriebenen Schmerzmittel
in Deutschland. Es gilt als „schwaches“ Opioid, weil es nicht so
schnell abhängig machen soll wie z.B. Morphium. Darum fällt es in
Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Doch genau das macht es problematisch: Millionen Menschen nehmen
Tramadol-Präparate. Viele unterschätzen das Suchtpotenzial und
werden abhängig.

In dieser Folge von »Firewall« berichtet eine junge Frau, wie das
Schmerzmittel für sie vom Segen zum Fluch wurde. Es geht darum,
wie leicht es ist, das Medikament mit gefälschten Rezepten in
Apotheken oder bei Dealern zu kaufen. Und um die Behörde, die das
alles eigentlich verhindern soll.

Mehr über den Pharmakonzern Grünenthal erfahrt ihr hier (S+). Und
weitere Hintergründe zur Verbreitung von Opioiden gibt es in
diesem Text (S+). 

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+++

Über »Firewall«:

In diesem Podcast erzählen wir jeden Donnerstag von Angriffen auf
Systeme. Ob Geheimdienst, Bundesregierung oder
Dating-App. Jedes System hat eine Schwachstelle – manche
finden sie.

Gemeinsam mit SPIEGEL-Reporterinnen und Reportern sucht Host
Sandra Sperber nach Schwachstellen in Systemen und erzählt von
denen, die sie ausnutzen.

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„Opioide: Das Geschäft mit den Schmerzen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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