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Maulwürfe - nützliche Helfer im Garten

Maulwürfe - nützliche Helfer im Garten

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20:58
Im Podcast spricht Nadine Witt mit Anne Berger vom Leibniz-Institut
für Zoo- und Wildtierforschung über die Grabekünstler. Sie sagt:
Gärtnerinnen und Gärtner, freut euch über Maulwürfe! Denn die Tiere
zeigen, dass der Boden gesund ist. Dank zahlreicher Kleinlebewesen
bietet gesunder Boden dem Maulwurf eine Nahrungsgrundlage. Der
unterirdische Gartenbewohner lebt von Regenwürmern und Raupen. Er
frisst außerdem Schädlinge wie Schnecken, Engerlinge und Larven,
aber auch Spinnen und Mäuse. Wurzeln oder Gemüsepflanzen
interessieren den Maulwurf nicht - also ein ausgesprochener Helfer
im Garten. Maulwürfe sind per Gesetz geschützt. Mit seinen
typischen Erdhügeln macht sich der nur etwa 16 Zentimeter große
Grabekünstler allerdings unbeliebt. Die auffälligen kleinen
Erdhäufchen sind das Aushubmaterial: Beim Bau seiner Gänge,
Schlaf-, Nest- und Vorratskammern schiebt der Maulwurf die Erde mit
dem Kopf aus dem Untergrund nach oben. Maulwurfshügel helfen somit
die Gänge zu belüften - und den Boden gleich mit. Deshalb die Hügel
nicht festklopfen, sonst erstickt der Maulwurf. Die Erde können Sie
hingegen vorsichtig abtragen: sie ist unkrautfrei und geeignet als
Blumenerde im Kübel. Besonders für Gärtner haben die unterirdischen
Röhren einen positiven Nebeneffekt: Sie lockern den Boden auf und
wirken wie ein Drainagesystem, über das Wasser besser abfließen
kann. Du hast selbst einen Maulwurf oder dessen Revier gesichtet?
Dann kannst du die Meldung über diesen Link beim
bürgerwissenschaftlichen Projekt des Naturschutzbundes (Nabu)
einreichen.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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