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Bei Software mit hunderttausend Zeilen kann man schnell den
Überblick über Code, Architektur und deren Qualität verlieren.
Sind wir noch auf dem richtigen Weg, blockieren wir uns mit
internen Abhängigkeiten, oder sind wir schon festgefahren?
Software ist immateriell, wir können nicht sehen, wie es ihr
geht.

Wir können uns allerdings mit Tools helfen. Eines davon ist das
kostenlose Open-Source-Tool CodeCharta, das uns Richard
vorstellen wird. Es bietet seit 2017 die Möglichkeit, Experten
und Laien gleichermaßen die Qualität von Software nachvollziehbar
zu machen.

Die Idee ist sehr einfach: Wir visualisieren unsere Software als
3D-Stadtkarte (Charta = lateinisch für Karte oder Papier). Jede
Datei wird zu einem Gebäude. Kleine Dateien werden zu Bungalows,
komplexe Dateien stechen als Wolkenkratzer hervor. Wolkenkratzer,
die nur einen Autor haben, werden rot, denn hier existiert ein
Wissenssilo.

Das ist nur ein kleiner Teil der Visualisierungsmöglichkeiten:
CodeCharta kann auch visualisieren, welche Dateien viel verändert
werden, kaum Testabdeckung haben, hohe Verschachtelungstiefe
bieten oder eine hohe Anzahl an Code Smells.

Die Stadt-Metapher hilft dabei Experten wie Laien gleichermaßen
und ermöglicht eine verständnisvolle Diskussion. Ein Feature,
dass in den New Yorker Wolkenkratzern eingebaut werden soll, wird
garantiert länger dauern als eines, das in einem Bonner Bungalow
platziert wird. Diese Diskussion können wir auch am physischen
Objekt führen, denn eine CodeCharta kann auch in 3D drucken.

Links

Unconference zu Software Architektur und KI mit Lisa, Ralf
und Eberhard

CodeCharta Homepage

CodeCharta bei GitHub

Folgen zu Architektur-Management-Werkzeugen

Richard bei LinkedIn

Richard bei BlueSky

Richards Blog
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„Code Charta mit Richard Gross“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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