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17.000 Menschen stehen vor Ihnen und freuen sich auf die kommenden
zwei Stunden. So viele Leute? So viele Leute. Und am nächsten Tag:
wiederholt sich das Ganze. 17.000 Menschen stehen vor Ihnen,
tanzen, singen und jubeln Ihnen zu. Die Wenigsten von uns können
sich das sicherlich vorstellen, unser heutiger Gast allerdings muss
sich an solche Dimensionen langsam gewöhnen, zwei Mal ist die
Wuhlheide, eine riesige Open Air-Bühne in Berlin, ausverkauft.
Danger Dan ist einer der erfolgreichsten Rapper des Landes, und
das, obgleich ihm einige der wesentlichen Merkmale der ja nicht
gerade zimperlichen Hiphop-Szene fehlen. Danger Dan ist nämlich
weder homophob noch misogyn - im Gegenteil. Und das lässt er seine
Zuhörerinnen und Zuhörer mit Nachdruck spüren. Der 1983 in Aachen
als Daniel Pongratz geborene Musiker, der auch Teil der Antilopen
Gang ist, spielt zwar mit Tönen und Worten, aber seine Botschaften
sind klar. Ein gutes Beispiel dafür ist die erfolgreiche Ballade
"Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt". Sie klimpert
vermeintlich harmlos mit den Wimpern, während sie als Trojanisches
Pferd sehr direkt die Demokratie-Feinde jedweder Couleur benennt.
Playlist: Danger Dan - Tesafilm Die Prinzen - Fahrrad Massive Töne
- Nichtsnutz Sebastian Sturm - Get Going Georg Kreisler - Ich fühl
mich nicht zuhause Antilopen Gang - Stimmen aus dem Sumpf Konny -
Drei rote Pfiffe Diese Podcast-Episode steht unter der Creative
Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

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„Danger Dan“

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