Von Oliviero Toscani bis KI: Die Macht der Bilder

Von Oliviero Toscani bis KI: Die Macht der Bilder

Künstlich generiert, heimlich gefilmt oder schockierend in Szene gesetzt – welche Bilder haben heute die grösste Wirkung? «Kulturplatz» über den legendären Fotografen Oliviero Toscani, über versteckte Kameras und die neueste KI der Firma OpenAI.
30 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Künstlich generiert, heimlich gefilmt oder schockierend in Szene
gesetzt – welche Bilder haben heute die grösste Wirkung?
«Kulturplatz» über den legendären Fotografen Oliviero Toscani, über
versteckte Kameras und die neueste KI der Firma OpenAI. In den
1990er-Jahren sorgte der Fotograf Oliviero Toscani mit Tabuthemen
wie Aids, Rassismus und der Todesstrafe für viel Aufregung. Die
Bilder als Werbung für die Modemarke Benetton verpackt, wurden
immer wieder als eine Provokation wahrgenommen. Heute schaut der
inzwischen 82-Jährige auf eine bewegte Vergangenheit zurück und
weiss: Für ihn ist die Fotografie ein Akt der Aufklärung. Die Macht
der Bilder ist inzwischen zur Ohnmacht geworden. Mit «Deep Fakes»
und der Künstlichen Intelligenz haben Bilder ihre Aussagekraft
verloren. Die neueste KI heisst «Sora», stammt wie «ChatGPT» von
der Firma OpenAI und lässt alles bisher Gesehene hinter sich. Auf
Knopfdruck entstehen einminütige Videos, ohne auch nur ein einziges
Bild zu filmen. Was heisst «Sora» für die Zukunft der Bilder?
Bilder waren als Beweismittel schon immer nur bedingt
vertrauenswürdig. Und doch brauchen wir Beweise, etwa im
Journalismus, um Dinge aufzuklären. Die versteckte Kamera
beispielsweise steht nicht nur für lustige Streiche, sondern vor
allem auch für Aufklärung. Welche Rolle diese heimlich gemachten
Bilder spielen, darüber hat RTS-Kollege und Produzent Jean-Philippe
Ceppi ein Buch geschrieben.

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