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Der Begriff Verlustaversion wurde von Daniel Kahneman und Amos
Tversky Ende der 1970er geprägt und der beschreibt unsere Tendenz,
Verluste höher zu gewichten als Gewinne. Und wenig überraschend
haben wir das Bedürfnis, den Schmerz eines Verlustes vermeiden zu
wollen. Das Thema Verlustaversion ist einerseits für uns als
Verbraucher wichtig, weil Unternehmen es im Marketing gezielt
einsetzen, um uns zu beeinflussen. Vor allem aber lässt sich
Verlustaversion in Situationen beobachten, die von Risiko und
Unsicherheit gekennzeichnet sind. Und somit hat sie einen großen
Einfluss auf unsere Entscheidungen als Anleger. Und der Einfluss
ist derart gravierend, dass Verlustaversion einer der Hauptgründe
ist, warum Anleger schlechter performen als der Markt. In der
heutigen Folge geht es darum, warum wir Verlustaversion verspüren,
wo uns dieses Phänomen als Verbraucher begegnet und um
Verlustaversion im Kontext Geldanlage.
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Podcasts⁠⁠⁠ tun. In dieser Podcast-Folge geht es um die
Verlustaversion und wie sie unsere Entscheidungen bei der
Geldanlage beeinflusst. Denn Verlustaversion ist einer der
Hauptgründe, warum Investoren bei der Geldanlage oft schlechter
abschneiden als der Markt. Doch woher kommt die Verlustaversion
eigentlich? Der Sozialpsychologe Robert Cialdini erklärt sie mit
unserer evolutionären Geschichte als Jäger und Sammler. Damals war
es wichtig, Verluste zu vermeiden, um das Überleben zu sichern.
Heute zeigt sich die Verlustaversion noch immer in unserem
Verhalten - insbesondere bei Finanzentscheidungen. Verlustaversion
wurde in den letzten Jahren als FOMO oder auch Fear of missing out
bzw. die Angst etwas zu verpassen bekannt. Doch wie äußert sich die
Verlustaversion genau? Eine häufige Folge davon ist, dass Anleger
in sichere, aber kaum rentable Finanzprodukte investieren.
Sparbücher, Lebensversicherungen oder Bundesschatzbriefe sind
klassische Beispiele. Auch lassen viele ihr Geld auf der Bank
liegen, anstatt in renditeträchtige Anlagen zu investieren. Hier
zeigt sich, dass wir oft mehr Angst haben, Geld zu verlieren, als
Chancen zu ergreifen. So schaden wir der langfristigen Geldanlage
und dem Vermögensaufbau. Ein weiterer Faktor, der mit der
Verlustaversion zusammenhängt, ist der Besitztumseffekt. Dieser
beschreibt, dass wir Dinge höher bewerten, wenn sie uns gehören.
Das hat auch Auswirkungen auf unsere Aktieninvestments: Wir neigen
dazu, an Verlustpositionen festzuhalten und sie nicht zu verkaufen,
um den Verlust zu realisieren. Diese Verlustpositionen werden dann
oft zu einer "mentalen Buchhaltung", anstatt die Aktien als reines
Investment zu betrachten. Doch wie kann man die Verlustaversion
überwinden und erfolgreich mit Aktien investieren? Eine Möglichkeit
ist, breit gestreute Wertpapiere wie ETFs zu wählen, anstatt in
Einzelaktien zu investieren. Denn während Einzelaktien einem
höheren Risiko ausgesetzt sind, bieten ETFs eine breite
Diversifikation. Eine weitere Möglichkeit ist, langfristig zu
denken und sich nicht von kurzfristigen Kursschwankungen
verunsichern zu lassen. Denn wer langfristig in Aktien investiert,
hat gute Chancen auf eine attraktive Rendite. In dieser
Podcast-Folge geht es also um die Verlustaversion, die Auswirkungen
auf unsere Geldanlage und wie wir sie überwinden können. Dabei
werden auch Börsenpsychologie und Psychologie im Allgemeinen
beleuchtet. Wer sich also für langfristigen Vermögensaufbau und
erfolgreiche Geldanlage interessiert, sollte diese Folge auf keinen
Fall verpassen. Learn more about your ad choices. Visit
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„Wie Verlustaversion Deinen Finanzen schadet #10“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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