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  4. 190531 BDZ 6. Osterwoche Freitag Geburtsschmerz Joh 16,20-23a
Wir kennen verschiedene Arten von Schmerz: den physischen Schmerz,
den Schmerz des Verlustes, der Enttäuschung und der Kränkung, wir
kennen den Schmerz der Schuld und den der Reue, den Schmerz des
Versagens und den der Liebe. Der Schmerz gehört zum Leben dazu.
Auch der Schmerz angesichts der Welt und der Kirche. Und manchmal
ist „des einen Freud‘ des anderen Leid.“ Jesus kündet seinen
Jüngern Schmerz an: „Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt
wird sich freuen.“ (Joh 16,20) Gemeint ist hier nicht jene
Schmerzverliebtheit, die eine Versuchung der Christen ist. Gemeint
ist die Teilnahme am Schmerz Gottes, der der Schmerz der Liebe ist.
Diesen Schmerz vergleicht Jesus mit dem Schmerz einer Mutter bei
der Geburt. Wenn das menschliche Leben sich Bahn bricht, tut das
weh. Nicht nur physisch. Eine Mutter sagte mir neulich, zur Geburt
gehöre auch ein erster Abschiedsschmerz. So ist es hier: der
Schmerz über den Weggang Jesu ist der Geburtsschmerz eines neuen
Lebens. „Die ganze Schöpfung“, sagt der hl. Paulus, liegt „in
Geburtswehen“ (Röm 8,22). Also auch wir, weil in unserem Leben das
Reich Gottes und unsere Gotteskindschaft zum Vorschein kommen soll.
Unsere Teilnahme am Schmerz Gottes ist Geburtsschmerz für sein
Reich, in dem sein Wille „wie im Himmel so auf Erden“ geschieht.
Einmal wird das unsere vollkommene Freude sein, die uns keiner mehr
nehmen kann. Sie wird uns den Schmerz nicht nur vergessen machen.
Vielmehr werden wir erkennen, dass er sich gelohnt hat. Fra' Georg
Lengerke
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„190531 BDZ 6. Osterwoche Freitag Geburtsschmerz Joh 16,20-23a“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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