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  4. 190818 20. So i. Jkr. Feuer und Spaltung Lk 12,49-53
Frieden als Selbstzweck ist ein fauler Friede. Um seinetwillen
werden auch Menschen getötet und der Ruf nach Gerechtigkeit
erstickt. Frieden ist immer Frieden mit jemandem. Der Frieden
Christi ist zuerst Friede mit Gott, der uns zur Liebe befähigt.
Daher kann es Spaltung um des Friedens, um Christi Willen geben.
Diese Spaltung beginnt in mir wie Feuer. Feuer unterscheidet (als
Licht) und scheidet (im Schmelzofen) und reinigt (z.B. das Gold).
Die Spaltung beginnt mit meiner Antwort auf die Frage, auf wen ich
höre und auf wen nicht, wem ich folge und wem nicht, was Sinn und
Ziel meines Lebens ist und was nicht. Dass sich an Jesus Christus
die Geister scheiden, setzt sich in meinen Beziehungen fort. Mit
wem höre, mit wem folge, mit wem gehe ich aufs Ziel zu? Solche
„Scheidungen“ können auch zu Verwerfungen mit den Allernächsten
führen, wie das die Kirche in der Verfolgung vom Anfang bis heute
erfährt. Auch da, wo es nicht ausdrücklich um Christus, sondern um
seine Liebe und Gerechtigkeit geht. Aber die Spaltung um Jesu
Willen dispensiert von der Liebe nicht. Auch der getrennte Nächste
bleibt mein Bruder oder meine Schwester, für die Christus gestorben
ist. Und schließlich darf uns eine notwendige Trennung nicht von
einem Straßengraben in den anderen treiben. Meist geht mit einer
Distanzierung vom einen auch eine Distanzierung vom anderen einher.
Spaltung um Christi Willen ist Spaltung um der Mitte Willen. Die
Spaltung um Christi willen führt uns in ein „Leben im Spalt“ – des
Lebens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, der selbst die
Mitte ist. Fra' Georg Lengerke
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„190818 20. So i. Jkr. Feuer und Spaltung Lk 12,49-53“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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