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Laura Wiesböck: Warum wir unsere Selbstgerechtigkeit durch Selbstkritik ersetzen sollten

Laura Wiesböck: Warum wir unsere Selbstgerechtigkeit durch Selbstkritik ersetzen sollten

Kontrast Radio vor 7 Jahren
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10:33
Im Buch „In besserer Gesellschaft – der selbstgerechte Blick auf
die anderen“ widmet sich Laura Wiesböck unserer Neigung zur
Abgrenzung von anderen Menschen. Der Ruf nach Gleichheit verhallt,
vielfach wollen wir mit Menschen, die anders denken und leben als
man selbst, nichts mehr zu tun haben. In einer stark
individualisierten Gesellschaft schafft man sich lieber seine
eigenen heimeligen Diskussionsräume und wertet andere Positionen
ab, um sich ein kleines bisschen besser zu fühlen. Vorgefertigte
Labels wie „Sozialschmarotzer“, „Rassist“ oder „Gutmensch“ werden
vorschnell verteilt – ohne sich aber mit der Position des anderen
ernsthaft auseinanderzusetzen; politischer Austausch und Versuche
andere Einstellungen zu verstehen, werden dadurch schwerer möglich.
Wir haben Laura Wiesböck gefragt was sie denn unter dem
„selbstgerechten Blick“ genau versteht. Das Transkript des
Interviews finden Sie hier:
https://kontrast.at/wiesboeck-interview-selbstgerechtigkeit-und-abwertung/
Musik: Battle (Boss) von BoxCat Games (Lizenz: Creative Commons
Attribution License)
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„Laura Wiesböck: Warum wir unsere Selbstgerechtigkeit durch Selbstkritik ersetzen sollten“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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