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Seit vielen Jahren berate ich Unternehmen bei der Einführung und
Weiterentwicklung von familienbewussten Maßnahmen. Außerdem
coache ich Mütter, die ihre eigene Vereinbarkeitssituation
verbessern möchten. Manchmal könnten die Unterschiede zwischen
dem, was ich aus den Unternehmen höre und dem, was mir Mütter
berichten nicht größer sein.

Vielleicht kennst Du das auch: Bei Deinem Arbeitgeber häufen sich
die Zertifikate, die belegen sollen, dass die Firma total
familienfreundlich ist. Und Du denkst Dir: „Kapier‘ ich nicht.
Als ich das letzte Mal kinderkrank nehmen musste, gab es richtig
dicke Luft im Büro. Alles nur Marketing-Gelaber, dieses
Familien-Dingsbums!“

Häufig gibt es tatsächlich eine Lücke zwischen dem, wie
Arbeitgeber sich selbst in punkto Familienbewusstsein einschätzen
und den „Noten“, die sie von den Beschäftigten
bekommen. 

Ich bringe daher heute mal ein bisschen Licht ins Dunkel und
erkläre Dir, was die Wissenschaft zum Thema betriebliches
Familienbewusstsein zu sagen hat. 

Unter anderem erkläre ich Dir in dieser Folge, 

warum Unternehmen sich überhaupt mit der Vereinbarkeit von Beruf
und Familie beschäftigen (sollten), 

dass Leistungen, die die Vereinbarkeit fördern (zum Beispiel eine
Betriebskita) nicht ausreichen, um ein Unternehmen
familienbewusst zu machen,

was Du selbst dafür tun kannst, damit Dein*e Arbeitgeber*in
familienbewusster wird.

In der Folge gehe ich auf unterschiedliche Studien ein.

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, inwiefern sich
Familienbewusstsein für Unternehmen lohnt, schau Dir die folgende
Veröffentlichung an:

Gerlach, Irene / Schneider, Helmut / Schneider, Ann Kristin /
Quednau, Anja (2013): Status Quo der Vereinbarkeit von Beruf und
Familie in deutschen Unternehmen sowie betriebswirtschaftliche
Effekte einer familienbewussten Personalpolitik (die Kurzfassung
findest Du hier) 

Wenn Du Dich dafür interessierst, warum die Unternehmenskultur so
wichtig ist für das betriebliche Familienbewusstsein, kannst Du
weiterlesen bei 

Ahrens, Regina (2016): Unternehmenskultur als Schlüssel zu einer
nachhaltigen familienbewussten Personalpolitik. In: Badura,
Bernhard et al. (Hrsg.) Fehlzeiten-Report 2016.
Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und
Chancen. Springer-Verlag. S. 121-128 (eine kurze Leseprobe
findest Du hier)

Folge mir auf Instagram @reginaahrensde und verrate mir, was Du
aus dieser Folge für Dich mitnimmst.  

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„#006 Science Check – Was ist betriebliches Familienbewusstsein?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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