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«Willkommen in der Schweiz, Ukrainer:innen», 2: Die Überforderung

«Willkommen in der Schweiz, Ukrainer:innen», 2: Die Überforderung

News Plus Hintergründe vor 4 Jahren
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Die Schweizer Gemeinden waren auf die vielen Flüchtlinge aus der
Ukraine nicht vorbereitet. Sie konnten nicht so schnell Personal
aufbauen. Das Geld, das sie von Bund und Gemeinden erhalten, reicht
nicht. Der Vizepräsident des Gemeindeverbandes, Jörg Kündig, sagt:
Viele Gemeinden sind am Anschlag. Yelena und Yeva, die beiden
Ukrainerinnen, die wir in Folge 1 kennengelernt haben, geht es
seither nicht besser. Yeva hat nun Kontakt zu einem psychologischen
Dienst, aber das Geld ist weiterhin knapp. Und Yelena will nur noch
nach Hause, weil sie hier keine Arbeit findet und sich ihre Lage
nicht verbessert. Sie kann sich eine Rückreise aber nicht leisten
und bekommt auch keine Hilfe von der Gemeinde.  Es deutet
vieles darauf hin, dass es für eine grössere Zahl Ukrainerinnen und
Ukrainer vorerst nicht besser wird. Denn die Gemeinden sind damit
konfrontiert, dass immer mehr Flüchtlinge ankommen, sie aber die
bereits angereisten nicht richtig unterstützen können. Sie rufen
bei Kantonen und Bund um Hilfe. Doch von dort kommt, sagt Jörg
Kündig, noch nicht viel. Das Staatssekretariat für Migration
kündigt immerhin an, vom Parlament einen Nachtragskredit zu
erhalten. Doch das Geld kommt frühestens im Herbst. Alles umsonst
also? Der bekannte Migrationsforscher Professor Dominik Hangartner
von der ETH Zürich sagt, dass die Schweiz noch etwas Zeit hat. Wenn
es den Schweizer Behörden erst sei mit der Wilkommenskultur, dann
könne man mit den nötigen Investitionen etwas erreichen.
Integration koste am Anfang viel Geld, zahle sich dann aber
langfristig aus. Hotspot ist ein Podcast von SRF. Wollt ihr uns
etwas mitteilen? Dann schreibt uns auf hotspot@srf.ch Inhalt und
Recherche: Simon Jäggi und Stefan Brand, Produktion: Philip Meyer
und Céline Raval, Sounddesign: Thomas Baumgartner, Mitarbeit:
Recherche & Archive SRF
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„«Willkommen in der Schweiz, Ukrainer:innen», 2: Die Überforderung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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