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Wir sind doch alle kritikfähig, oder ???!!! Kritik und deren
Verarbeitung gehört wohl zu den schwierigsten Leistungen, die wir
auf psychischer Ebene zu erbringen haben. Kritik kann eine Chance
darstellen, aber auch je nach Verfassung, Selbstwertstruktur und
Massivität/Verdichtung bedrohlich oder gar vernichtend sein,
zumindest in unserer Wahrnehmung. Auch stellt sich die Frage, ob es
Kritik ohne Kränkung gibt, bzw. was es mit der
konstruktiv-sachlichen Form auf sich hat, die gern auch im Arbeits-
und Businesskontext als „gesetzt“ beschrieben wird. Das
vielgelittene und vielzitierte „Innere Kind“ (oder frühes
Ich/Selbst) hört immer mit und reagiert auch -mehr oder weniger
bewusst- und die überwältigende Anzahl der Menschen ist durch Druck
von Kritik in massiver Form -gerade auch in den „sozialen“ Medien-
oder in anderen Lebensbereichen in kindlich-unreife Verzweiflung
verwickelbar… …auf die Dosis und die Selbstverfassung kommt es an!
Neben der Verarbeitung in uns individuell gibt es die Frage wieviel
Emotion und ggf. Verunsicherung wir als Erwachsene nach außen
zeigen dürfen -gerade im Job- was für viele andere Aspekte unserer
nicht immer sicheren Persönlichkeit ebenso gilt… …wer zu viel
zeigt, kann schnell und dauerhaft verlieren, oder? Dennoch lohnt es
sich aus meiner Sicht, sehr, sich mit dem eigenen Umgang mit Kritik
zu beschäftigen, betrifft es doch jeden/jede immer wieder. Die
Balance zu finden, was zu mir und was zum Gegenüber gehört oder gar
eine Gruppendynamik darstellt, ist die schwierige Aufgabe.
Selbstreflexion ohne Selbstzerfleischung als Chance für echte
Entwicklung will geübt werden und Meister fallen bekanntlich nicht
vom Himmel! Mich würde es brennend interessieren, wie Ihr mit dem
Thema gerade in dieser Zeit nicht so klarer Kompassnadeln und
Unwägbarkeiten umgeht! Schreibt mir gern in den Kommentaren, wenn
Ihr mögt!
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„# 3: Umgang mit Kritik…“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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