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  4. Personio-Chef Renner: „Unternehmenskultur erkennt man nicht an Rennrädern an den Wänden“
Die globale Jagd nach dem skalierbaren Geschäftsmodell hat längst
den alten Kontinent erreicht. Während der unheimliche Geldsegen für
vielversprechende Start-ups vor wenigen Jahren noch eine rein
amerikanische Erzählung war, pumpen Investoren nun immer öfter
europäische und vor allem deutsche Neugründungen auf. Die noch
offenen Geldschleusen der Notenbanken machen es möglich. Selten war
so viel Liquidität im Markt. Eine Finanzierungsrunde jagt die
nächste, bereits macht das böse Wort von der Einhornblase die
Runde. Denn Firmenbewertungen von weit über einer Milliarde Euro
sind keine Einzelfälle mehr. Womit wir bei meinem heutigen Gast
wären. Er verdiente sich sein Studium als Skipper in der Karibik,
hängt sich gerne Rennräder an die Bürowand, vermisst in der Politik
ein klares Bekenntnis zum Technologiesektor, schwärmt für
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron – und singt mit der
Belegschaft im strömenden Regen „It’s raining men“. Hanno Renner
ist der CEO und Gründer des Start-ups Personio, das eine
ganzheitliche Software für das Personalmanagement im Mittelstand
anbietet. Prominente Investoren, die einst beim Aufstieg von
Facebook und Spotify dabei waren, bewerten Personio mit sagenhaften
sechs Milliarden Euro. Damit gehört es zu den wertvollsten
Start-ups Europas, obwohl es erst ein paar Tausend Kunden hat. Im
Podcast erzählt er mir, was der Mittelstand von Gründern lernen
sollte, warum die Start-up-Industrie größer als die
Automobilbranche werden könnte – und wie sein Besuch bei Macron
ablief. Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder
Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie
mich unter balzli@wiwo.de *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als
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wiwo.de/chef-abo
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„Personio-Chef Renner: „Unternehmenskultur erkennt man nicht an Rennrädern an den Wänden““

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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