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  4. Miele-Geschäftsführerin Steinhage: „Auf einer Marke dürfen Sie sich nicht ausruhen“
Mein heutiger Gast im Chefgespräch hätte gern Tiermedizin studiert,
fand die Anatomie menschlicher Karrieren dann aber interessanter
und wurde Personalerin. Sie kommt ursprünglich aus der
Medienindustrie und hat ihre duale Ausbildung zur
Diplom-Betriebswirtin beim Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann
gemacht. Dort wechselte sie 2006 als Personalleitern zur
IT-Dienstleistungstochter Arvato. Nach einigen Stationen bei
Bertelsmann unternahm sie einen kurzen Ausflug in die
Kosmetikindustrie und kehrte 2015 zurück zu Bertelsmann in das
Personalmanagement. Dort arbeitete Rebecca Steinhage für die
Bertelsmann Divisionen, darunter den Musikkonzern BMG oder die
Venture Sparte Bertelsmann Investments – mit Themen wie
Vertragswesen, Vergütung, Talentmanagement sowie M&A Prozesse.
Dann kam 2019 der Wechsel zu Miele – geographisch nicht weit
entfernt, aber doch eine andere Welt, zu dem
Haushaltsgerätehersteller aus Bielefeld. Dort wurde sie Senior Vice
President Human Resources, also Personalchefin, bevor sie 2022 für
das neu geschaffene Ressort „Human Resources & Corporate
Affairs“ in die Geschäftsleitung berufen wurde. Damit wurde sie die
sechste Geschäftsführerin der Miele Gruppe – und die erste Frau in
der Geschäftsführung des Traditionsunternehmens. Diese wurde bisher
von den zwei Mitgliedern der Gründerfamilie geführt. Steinhage
erzählt mir, wie Miele junge Talente anwirbt, warum wir noch immer
einen Coronakrisen-„Hangover“ haben und weshalb sie glaubt, es
werde keine Deglobalisierung geben. Mitarbeit: Johannes Grote,
Florian Högerle, Anna Hönscheid *** Das exklusive Abo-Angebot für
Sie als Chefgespräch-Hörerinnen und -Hörer: wiwo.de/chef-abo Helfen
Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns
wichtig: www.wiwo.de/zufriedenheit Oder schreiben Sie uns an
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„Miele-Geschäftsführerin Steinhage: „Auf einer Marke dürfen Sie sich nicht ausruhen““

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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