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Was übersehen und übersahen wir, wenn wir über Zukunft sprachen?
Dazu gehören auf jeden Fall die die Zukunftskonzeptionen in
Afrika und der Diaspora. Diese Erzählungen und Bilder will die
Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Peggy Piesche
(wieder)entdecken und bekannter machen. Die Zukunftsforschung ist
gut beraten, zuzuhören. Für diese Beiträge zu den
Zukunftsdiskussionen erhält Peggy Piesche den Landespreis für
Zukunftsforschung 2022.

Die Debatten über die Zukunft haben immer Gruppen ausgeschlossen.
In der Diskussion des Afrofuturismus geht es darum, strukturellen
Rassismus offenzulegen, dadurch die Vergangenheit neu zu
schreiben und die Zukunft zu erkunden und alternative,
hoffnungsvollere Welten (besonders in der Kunst) auszuprobieren.
In ihrem Vortrag wird Piesche das Konzept von vergangenen
Zukünften vorstellen. Sie spricht in Salzburg über
Zukunftskonzepte, Zukunftsimaginationen, die es eben nicht in
unsere Geschichtsschreibung geschafft haben. Und darüber, wie
wichtig es ist, Räume für gesellschaftspolitische Teilhabe zu
schaffen sowie Benachteiligungen zu benennen und aufzubrechen.

Peggy Piesche ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Seit
2019 ist sie für die Bundeszentrale für politische Bildung in
Berlin tätig, seit 2021 leitet sie in der Niederlassung in Gera
den Fachbereich „Politische Bildung und plurale Demokratie“ und
ist damit vor allem für die Schwerpunkte von Transformations- und
Erinnerungswissen sowie Diversität, Intersektionalität und
Dekolonialität verantwortlich. Daneben engagiert sie sich als
Erwachsenenbildnerin, Autorin, Aktivistin, Referentin und
Wissenschaftlerin.

Im Zuge der Preisverleihung begrüßten
Landeshauptmann-Stellvertreterin Martina Berthold und Landesrätin
Andrea Klambauer.

Die Laudatio wurde von Klaus Firlei, Vorsitzender des
Stiftungsvorstandes der Robert-Jungk-Bibliothek gehalten.

Eine Kooperation von Land Salzburg und der
Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen.

In Zusammenarbeit mit dem ORF Salzburg.

Mehr Informationen: https://jungk-bibliothek.org/
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„Afrofuturismus: Zukunft als Widerstand“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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