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Für viele Menschen ist Verantwortung ein Reizwort, weil sie es
mit Schuld gleichsetzen. Aber es gibt große Unterschiede, z.B.:
Schuld schafft Schwere - Verantwortung verleiht
Kraft!

Auch für uns feinsinnige Menschen ist Selbstverantwortung ein
wichtiges Thema, um die eigene Sensibilität erfüllend zu erleben.

Selbstverantwortung gibt uns Stärke, Kraft, Macht - im Sinne von
etwas machen können. Wenn wir die Verantwortung für uns
übernehmen, dann haben wir die Macht etwas zu verändern in
unserem Leben. Wir beginnen unser Leben wirklich zu leben – und
sonst fühlt es sich an, als ob das Leben uns lebt.

Verantwortung kann man übernehmen, denn sie verleiht uns die
Möglichkeit, etwas zu verändern. Schuld hingegen, wollen wir
nicht übernehmen, denn sie "erdrückt" uns. Wie soll man die
auflösen?

Aus der Verantwortung heraus können wir einen Erkenntnisprozess
einleiten. Wir reflektieren nach einer Begebenheit, die uns
belastet hat, was unser eigener Anteil daran war und wie wir es
beim nächsten Mal besser machen können.

Das gilt auch für uns, unsere Bedürfnisse und unsere
Selbstwertschätzung als sehr sensible Menschen.

Nach einer unangenehmen Begebenheit können wir beim nächsten Mal,
weil wir  ja selbst verantwortlich sind, uns auch anders und
angemessener für unsere eigene Wertschätzung verhalten. Wir
beginnen unser ganz persönliches, passendes Leben zu leben -
sonst lebt uns das Leben.

In dieser Podcastfolge erfährst du, was es genau bedeutet,
Verantwortung für die eigene Feinsinnigkeit zu übernehmen, und
Inspirationen, wie du das tun kannst:

- z.B. das Wort "Schuld" im eigenen Sprachgebrauch überprüfen

Oder du kannst dich nach einer problematischen Situation fragen:

Was ist mein Anteil?

Und was kann ich beim nächsten Mal besser machen?

Wie kann ich mich (und auch die anderen) wertschätzen?

Buchtipp:

M.Scott Peck: Der wunderbare Weg: Eine neue spirituelle
Psychologie
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„#93 Hochsensibilität und Selbstverantwortung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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