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Benneckenstein im Harz

Benneckenstein im Harz

Ortsgeschichten vor 5 Jahren
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Wie kam der Ort Benneckenstein im Harz zu seinem Namen? Vor etwa
400 Jahren lag im Tal des Flusses Rappode eine kleine Wiese mit
einem wunderbaren Blick Richtung Blocksberg. Nur ganz selten trafen
hier zwei Menschen aufeinander. Eine alte Frau aus Hasselfelde ging
einmal pro Woche mit ihrer schweren Kiepe von Hasselfelde zum
Kloster Walkenried, um hier Eier und andere Hofprodukte an die
Abtei zu verkaufen. Eines Tages, von der schweren Last müde
geworden, setzte sich die Alte zum Ausruhen auf einen Stein, wo sie
auch schon bald einschlief. Nun begab es sich, dass zu eben dieser
Zeit auch ein junger Jäger im Wald den Tieren nachstellte und von
der Arbeit ebenfalls müde geworden war. Er wollte eine Pause machen
und setzte sich auf die schlafende Frau, die er wegen ihrer grauen
Kleidung für einen Stein hielt. Doch plötzlich fing der
vermeintliche Stein an, sich zu bewegen. Der Boden rappelte unter
ihm. Wie vom Teufel überfallen, krallte sich der Jäger am Grunde
fest und rief: "Mutter Maria im Himmel, lass die Erde ruhen!" Die
unsanft geweckte Frau aber rief ihm entrüstet auf Plattdeutsch zu:
"Benn ick en Stein?" und zu hochdeutsch: "Bin ich ein Stein, dass
Du Dich auf mir niederlässt?" wiederholte sie zornig. Der Jäger
erkannte seinen Irrtum und bat höflich um Verzeihung. Und beide
fingen himmlisch an zu lachen. Und weil eine Geschichte über eine
solchen Begegnung für alle Zeit unvergessen bleibt und sich an
diesem Flecken alsbald die ersten Bergleute niederließen, nennt man
den Ort noch heute: Benn-eck-en-stein, also Benneckenstein.
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„Benneckenstein im Harz“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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