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  4. Stadtverwaltung weitet Risikogebiete aus
Die Stadtverwaltung Jena hat entschieden, die Regionen zu
erweitern, die zu Risikogebieten des Coronavirus gehören. Diese
Regelung gilt ab heute, Mittwoch, den 18. März.

Auf der Seite des Robert-Koch-Instituts heißt es: Risikogebiete
„sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch
zu Mensch […] vermutet werden kann. Um dies festzulegen,
verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a.
Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen,
Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete),
exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird
jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete
angepasst.“

Das Robert-Koch-Institut listet diese Gebiete auf: Italien, der
Iran, die Provinz Hubei und die Stadt Wuhan in China, Südkoreas
Provinz Gyeongsangbuk-do bzw. Nord-Gyeongsang, die französische
Verwaltungsregion Grand Est – dazu gehören das Elsass, Lothringen
und die Champagne-Ardenne. Weiterhin gelten als Risikogebiete das
österreichische Bundesland Tirol, Spaniens Hauptstadt Madrid und
die US-amerikanischen Bundesstaaten Kalifornien, Washington und
New York. In Deutschland gilt der Landkreis Heinsberg in
Nordrhein-Westfalen als Risikogebiet.

Die Stadt Jena zählt zusätzlich diese Länder in ihrer Gänze zu
den Risikogebieten: Österreich, die Schweiz, Frankreich, Spanien
und die USA.

Wer sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet
aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich für zwei Wochen in
Quarantäne zu begeben und dies bei den örtlichen Behörden zu
melden. Das geht entweder per E-Mail corona@jena.de oder
telefonisch unter 03641 49 33 33.

Verstöße können mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro oder
mit bis zu fünf Jahren Haft belegt werden.
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„Stadtverwaltung weitet Risikogebiete aus“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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