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  4. Interna der Bundesregierung: Testen und Isolieren
In einem internen Strategiepapier des Bundesinnenministeriums
diskutieren mehrere Experten verschiedene Szenarien zur
Eindämmung des Coronavirus. Ihre Schlussfolgerung lautet:
„effizient testen und isolieren.“

Die Testkapazitäten der Labore müsse dabei größtmöglich erweitert
werden. Von bis zu 200.000 Tests pro Tag ist die Rede. Nach
Aussagen von Gesundheitsminister Spahn seien momentan
300.000-500.000 Tests pro Woche möglich.

Getestet werden müsse nun jede Person mit Eigenverdacht sowie der
gesamte Bekanntenkreis positiv Getesteter. Bisher ist der
Coronatest ausschließlich Personen aus bestimmten Risikogebieten
oder mit Kontakt zu positiv Getesteten vorbehalten.

Ein großes Vorbild sei dabei Südkorea, das durch sogenannte
„Drive-Thrus“ und andere mobile Testmöglichkeiten, die
Verbreitung des Coronavirus schnell in den Griff zu kriegen
scheint.

Um die Kontakte der positiv getesteten Menschen ermitteln zu
können, sollen computergestützte Lösungen, oder auch das
sogenannte „Location Tracking“ von Handys genutzt werden.

Sollten die Empfehlungen des Strategiepapiers umgesetzt werden,
gehen die Experten im „Best-Case-Szenario“ von einer Fortsetzung
der jetzigen Beschränkungen von ca. sechs Wochen aus. Nach dieser
Phase könne man langsam beginnen, Schulen und Kitas wieder zu
öffnen. Denn man wäre in der Lage aufkeimende Infektionsherde
schnell festzustellen und Betroffenen die nötige Hilfe zukommen
zu lassen. Das „Worst-Case-Szenario“, ohne jegliche
Beschränkungen, sieht bereits im Mai, dass 80 % der
Patient_innen, die eigentlich auf die Intensivstation müssten,
dann abgelehnt werden müssten. Ohne schnelles Testen, sei mit
einer wellenartigen Wiederkehr des Virus zu reichen und damit
verbundenen monatelangen Ausgangsbeschränkungen.
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„Interna der Bundesregierung: Testen und Isolieren“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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