Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. re:publica 17 - All Sessions Podcast
  4. Wie digitale Medien das Machtmonopol von Spitzensportverbänden verändern
Wie digitale Medien das Machtmonopol von Spitzensportverbänden verändern

Wie digitale Medien das Machtmonopol von Spitzensportverbänden verändern

Zu Sammlung hinzufügen

Du hast noch keine Sammlungen.

Herunterladen (rechte Maustaste) Teilen Fundstellen Kommentare
0:00
50:32
Benjamin Bendrich, Marthe-Victoria Lorenz, Jonathan Sachse Das
Sportjahr 2016 war ein aufsehenerregendes Jahr und hat sowohl den
nationalen als auch internationalen Spitzensport nachhaltig
verändert. Weitreichende Doping- und Korruptionsskandale in
Zusammenhang mit den am wirtschaftlichen Erfolg interessierten
Verbänden IOC, FIFA und DOSB haben den Spitzensport erschüttert und
nachhaltig geschädigt sowie ihn national und international zu einem
intensiv diskutierten politischen Thema gemacht. Der Spitzensport
hat erheblich an gesellschaftlichem Ansehen und Glaubwürdigkeit
verloren und befindet sich zurzeit in seiner wohl größten
Sinnkrise. Noch immer instrumentalisieren Funktionäre den
Spitzensport für eigene Interessen und nehmen dabei keine Rücksicht
auf die Athleten. Spitzensportler sind gezwungen, sich in
intransparenten Verbands- und Förderstrukturen sowie der Monokultur
Fußball zu bewegen. Der Fußball hat sich zu einem platzraubenden
Monster entwickelt, das alle anderen sportpolitischen Themen
erstickt. Viele Verbände zeigen keine innovative Eigeninitiative
und haben speziell den digitalen Anschluss verpasst. Die Chancen
und Potentiale des Sports, mit Hilfe des Netzes und der sozialen
Medien etwas Neues zu entwickeln und Missstände publik zu machen,
waren nie größer. Zwar wurden durch weitreichende Digitalisierung
bereits Veränderungen in den Berichterstattungen vorangetrieben,
jedoch selten im direkten Interesse der Athleten
(Athletenvertreter/in als möglicher Diskussionsteilnehmer, siehe
unten). Journalisten/ Blogger waren es, die  mit ihren oft
detailreichen Blogs, den Lücken- und Gelegenheitsjournalismus im
Sport durch weitreichende Recherchen ersetzten und Veränderungen im
Spitzensport herbeiführen bzw. Machenschaften  aufdecken.
Zudem bündeln und entfachen neue Plattformen wie fairplaid.org
(Gründerin = Diskussionsteilnehmerin), fussballdoping.de (Gründer =
Diskussionsteilnehmer), derballluegtnicht.com (Antragsteller)
Interessen und Streitkultur im Sport auf neue Art und Weise. Zudem
können Bewegungen wie Nolympia (Weitere Option: Dennis Pauschinger
als weiterer Experte = Diskussionsteilnehmer) diskutiert werden, da
sie über die sozialen Medien großen Zulauf hatten und eine
Olympiabewerbung Hamburgs verhindert haben. Sportpolitische Blogs
wie die von Jens Weinreich und Andrew Jennings haben den
Spitzensport nachhaltig in ein neues Licht versetzt und die
Sportlandschaft verändert. Mögliche Gesprächsanlässe: Sind Blogs im
Vergleich zu den vielen etablierten Medien für  Journalisten
bzw. Aktivisten nicht nur eine Möglichkeit, sich im Detail mit
komplexen Themen auseinanderzusetzen, sondern sind die Seiten
unterschiedlicher Blogger auch der Anstoß für sportpolitische
Untersuchungen, Dialoge und Veränderungen? Wie können die digitalen
Medien auch die direkten Interessen der Athleten vorantreiben?
Sportler, die  sich unabhängiger von ihren Verbänden machen
wollen, sollten sich selbst im Netz inszenieren. Wenn Athleten mit
ihrer Meinung  wahrgenommen werden  möchten, wenn 
Athleten eine gute Basis für Sponsoring und die Finanzierung des
eigenen Unterhalts haben möchten, brauchen sie eine Plattform. Was
können die digitalen Medien leisten?
Episode melden

„Wie digitale Medien das Machtmonopol von Spitzensportverbänden verändern“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz