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Lernen mit Augmented und Virtual Reality

Lernen mit Augmented und Virtual Reality

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54:33
Martin Respondek, Usman Ghias, Thomas Knauer-Arnold Mit einer
mobilen 3-D-Simulation können Lokführer auf ihrem Tablet virtuell
in den Führerstand eines neuen ICE 4 einsteigen. Sie lernen, wie
sich beim ICE 4 Bugklappen öffnen, Bremsen von Hand lösen lassen
oder wie die Luftfedern im Fall einer Störung abgesenkt werden.
Weitere Lerninhalte zum ICE 4 wurden zusätzlich im Projekt Engaging
Virtual Education (EVE) für eine VR-Umgebung adaptiert. Mit EVE
können Mitarbeiter im Bordservice den neuen Zug virtuell betreten
und die Arbeitsumgebung sowie Ausstattungsneuheiten über natürliche
Bewegungen testen. Funktionen werden regelrecht greifbar, wodurch
das Lernen intensiviert wird. Neben rund 20.000 Lokführern
beschäftigt Deutsche Bahn über 8.000 Wartungstechniker in der
Infrastruktur. Bis 2026 scheidet die Hälfte aus dem aktiven
Berufsleben aus. Viele Nachwuchskräfte müssen ausgebildet werden.
Es gibt keine Möglichkeit, reale Technik, etwa eine Weiche, in den
Unterrichtsraum zu bringen. Die Gründer von VISCOPIC haben deshalb
eine Lösung entwickelt, die Bahntechnik anschaulich macht. Das
Start-up projiziert mit Hilfe von VR-Brillen dreidimensionale
Darstellungen „schwerer Brocken“, zum Beispiel von
Weichenantrieben, in den virtuellen Raum. Die realitätsnahen
Hologramme können in alle Richtungen gedreht, Funktionsabläufe mit
Fingertipps auf virtuelle Schaltflächen ausgelöst und animiert
gezeigt werden. VISCOPIC wird mit der Mixed-Reality-Anwendung die
Lücke zwischen Theorie und Praxis in der Aus- und Weiterbildung von
Wartungstechnikern bei der Deutschen Bahn schließen.
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„Lernen mit Augmented und Virtual Reality“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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