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Auto Hell Dunkel
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Das ist heute PC’Ls „Schicksalsepisode“, denn es geht um
Perfektionismus. Um den Zwang, sich zu 150 Prozent vorzubereiten,
also immer super-perfekt zu sein und immer nach Check-Liste
vorzugehen. Als sich PC’L früher hauptsächlich um die technische
Planung und um die technische Betreuung von Veranstaltungen
gekümmert hat, war diese Eigenschaft hilfreich: Seine akribische
Vorbereitung versetzte ihn in die Lage, bei Pannen oder Ausfällen
immer noch einen Plan B oder sogar einen Plan C in der Hinterhand
zu haben. Damit hat er sich in der Szene einen Namen gemacht: „Wenn
PC’L das macht, dann klappt das. Garantiert!“ Bei der Vorbereitung
von Präsentationen und Workshops ist Perfektionismus jedoch oft
kontraproduktiv. Denn wenn hier die Planung zu sehr ins Detail
geht, dann kostet das einerseits viel Energie und Zeit. Und
andererseits macht es unflexibel, weil die Freiräume für
Improvisation fehlen und keine Zeit da ist, auf die Bedürfnisse des
Publikums zu hören und zu reagieren. Perfektionismus ist eben nicht
Perfektion! Fazit - Anna sagt: Das Ausmaß der Vorbereitung
orientiert sich an zwei Aspekten: - Deine Zielsetzung - Deine
Erfahrung, Dein Können und Dein Wissen Klar: Je weniger Du weißt
und kannst, desto mehr wirst Du vorbereiten und üben müssen. Und je
mehr Erfahrung Du hast, je mehr aktives Wissen Dir zur Verfügung
steht, desto souveräner und flexibler kannst Du auf der Bühne
agieren und auf das eingehen, was Deine Zuschauer brauchen. Hier
würde Dich eine perfektionistische Vorbereitung behindern und Deine
Performance verschlechtern. Habe Mut zum Risiko! Denn eine gewisse
Fehler-Toleranz gibt Dir sogar die Möglichkeit, etwas Neues zu
wagen und auszuprobieren. Und das ist oft die entscheidende Zutat
für brillante und exzellente Präsentationen. (Ergänzende Links in
den Shownotes auf der Website.)
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„Stimmt das? Ich muss immer 150 Prozent geben!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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