Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
Wir sprechen über ein Leiden, das uns oft begegnet: Der Mensch auf
der Bühne oder in der Remote-Präsentation hat Inkongruenz. Das, WAS
er sagt, passt nicht zu dem, WIE er es sagt. Seine nonverbalen und
paraverbalen Signale sind nicht kongruent zu seiner verbal
geäußerten Botschaft. Wann entsteht Inkongruenz? Zum Beispiel dann,
wenn die oder der Vortragende starkes Lampenfieber hat. Der Körper
signalisiert, „Ich will schnell weg hier, ich fühle mich nicht
wohl!“ Und wenn das Thema der Präsentation aber lautet, „Wir
schaffen das!“, dann wird die Aussage nicht zur Körpersprache
passen. Das wirft Fragen auf. Zumindest Irritationen. Oder, wenn
jemand kurzfristig einspringen muss, um für einen Dritten zu
präsentieren. Was, wenn man nun nicht hinter dem steht, was
vorgetragen werden soll? Kann man das überspielen? Mit Sicherheit
nicht. Das Publikum wird merken, dass da etwas nicht stimmt. Oder,
wenn die Präsentierenden in ein Korsett gezwängt werden, das sie
nicht frei sprechen lässt. Das kann ein technisches Setting oder
eine andere schlechte Bühne sein. Was passiert bei Inkongruenz? Die
Gehirne der Zuschauer nehmen ein Rätsel wahr: Was stimmt nicht?
Warum glaube ich dem Gesagten nicht? Wieso spüre ich eine
Unsicherheit? Und weil es unsere Gehirne lieben, Rätsel zu lösen,
suchen sie nach schnellen Antworten: „Sie lügt!“ „Er ist
inkompetent!“ „Sie glaubt doch selbst nicht, was sie sagt!“ „Er
selbst ist schon mal kein guter Krisenmanager!“ Was kannst Du gegen
Inkongruenz tun? Lerne und übe, den Stresspegel auf der Bühne zu
senken. Springe nur dann für Dritte als Präsentierende oder
Präsentierender ein, wenn Du selbst von den Inhalten überzeugt bist
und sie vertreten kannst. Nimm Einfluss auf das technische Setting
und sorge für eine Bühne, auf der Du Dich wohlfühlst. Fang
rechtzeitig an, zu üben und zu proben. Nimm Dir großzügig Zeit für
die Vorbereitung. (Links in den Shownotes auf unserer Website.)
Episode melden

„Inkongruenz - leidest Du auch darunter?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz