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Sprache prägt unser Denken und Fühlen, wie wir uns selbst und
andere wahrnehmen. Sprache kann Gemeinschaft erzeugen, die sogar
die Welt verändert. Denken Sie nur an Martin Luther King’s berühmte
Worte ‚I have a dream‘. Worte können auf- oder abwertend sein, uns
zusammen- oder auseinanderbringen, können ermutigen oder können
ausschließen und diskriminieren. Im Job ist der Umgangston oft
deutlich rauer geworden und geprägt von Fordern, Drohen,
Verurteilen und Verleugnen. Höflichkeit wird mancherorts als
Gutmenschentum abgestempelt. Dazu kommen Verhaltensweisen, die
insbesonders Frauen und Menschen mit anderer Muttersprache hindern,
sich voll einzubringen. Am Tisch zu sitzen heißt nicht automatisch
gleichermaßen beteiligt zu sein. In dieser Folge geht es darum, das
Bewußtsein für die Wirkung der Sprache zu schärfen. Es geht um
folgende Fragen: Wie kommt es zu diskriminierender oder abwertender
Sprache? Was bedeutet Sprachlosigkeit? Sind tatsächlich alle
mitgemeint? Was hindert Menschen, sich gleichermaßen einzubringen?
Wie können Sie Sprache so einsetzen, daß sie motiviert und
möglichst alle einbezieht? Was können Sie tun, damit niemand in
ihrem Umfeld sprachlos bleibt? Meine Literaturempfehlung: ‚Sprache
und Sein‘ von Kübra Gümüsay. Die Autorin beschreibt auf
beeindruckende Weise wie Sprache unser Denken und Leben prägt und
unsere Politik bestimmt. Ich freue mich auf Anregungen,
Rückmeldungen, Kritik und Fragen zum podcast. Meine Kontaktdaten,
Artikel und blog-posts finden Sie auf meiner Website
www.abado-coaching.com. Fragen zu Einzel- oder Gruppencoachings,
Key-notes oder Panel-Diskussionen senden Sie bitte an
gabriela@abado-coaching.com oder kontaktieren Sie mich über meine
Website. Verbinden Sie sich gerne mit mir auf LinkedIn, Xing oder
Facebook. Wenn Ihnen mein podcast gefällt, verbreiten Sie ihn bitte
weiter. Visionen werden nur Wirklichkeit, wenn man sie teilt!
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„Folge 9 - Sprache und Sein“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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