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Essen wir in Zukunft mehr Insekten, Quallen und Algen? Wie
ernähre ich mich generell nachhaltig, gesund und klimafreundlich?
Sollte ich nur noch regional einkaufen? Antworten auf diese
Fragen gibt Prof. Dr. Achim Spiller im Gespräch mit LAND &
FORST-Redakteurin Katharina Treu.


Prof. Spiller ist seit mittlerweile 22 Jahren Professor für
„Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte“ der
Georg-August-Universität Göttingen und hat in dieser Zeit viele
Beobachtungen zum Thema Ernährung, Lebensmittelkonsum und
Verbraucherverhalten gemacht. „Es gibt, glaube ich, keine
Branche, die auch ökonomisch so vielfältig ist“, sagt Spiller
über die Landwirtschaft.


Prof. Spiller ist außerdem Vorsitzender des wissenschaftlichen
Beirats des „Tierwohllabels des Deutschen Tierschutzbundes“. Im
Moment entwickelt er gemeinsam mit einem Team ein Klimalabel.


Wie kann man als Verbraucher die produzierten
Treibhausgasemissionen eines Lebensmittels erkennen? Sehr
schwierig sei das, sagt der Experte und schildert das anhand
eines Beispiels: „Tomaten sind, wenn sie aus dem Freiland oder
einem unbeheizten Treibhaus hier aus der Region kommen, sehr
klimafreundlich. Wenn sie aber aus einem fossilbeheizten
Gewächshaus kommen, dann haben sie einen ziemlichen
Klima-Rucksack, den sie mitschleppen.“ Wenn so ein Markt wie der
Agrarmarkt nicht reguliert würde, tendiere er zum Dumping und
Green Washing.


Im Gespräch geht es auch um unsere Koch- und Essgewohnheiten,
Gemüse als Sättigungsbeilage und wo wir am liebsten einkaufen.
Schlägt billig nachhaltig? Das Kaufverhalten hat sich Spiller
zufolge geändert: Die Supermärkte haben gegenüber den Discountern
Marktanteile gewonnen. „Edeka ist der größte deutsche
Lebensmittelhändler, nicht Aldi oder Lidl“, erklärt Prof.
Spiller.   


Warum die Möhre klimatechnisch der Star ist und wie sich die
Speise- und Menüpläne von Restaurants, Kantinen und Mensen ändern
müsste, damit unsere Ernährung nachhaltig und zukunftssicher ist
– auch darüber diskutieren der Marketing-Professor und unsere
Redakteurin in der neuen Podcastfolge.
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„#19 Ernährung der Zukunft“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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