Mein erster Eindruck von Mad Max: Fury Road war gemischt. Ich sah
im Trailer viel Action, Autos, Wüste und waghalsige Stunts. Auf
dieses Testosteron-Geballer ließ ich mich ein, weil ich mit meinen
Bros nach leichter Kino-Lektüre suchte. [...]
Mein erster Eindruck von Mad Max: Fury Road war
gemischt. Ich sah im Trailer viel Action, Autos, Wüste und
waghalsige Stunts. Auf dieses Testosteron-Geballer ließ ich mich
ein, weil ich mit meinen Bros nach leichter Kino-Lektüre suchte.
Genau darauf hatte ich in diesem Moment auch Bock. Doch steckte
dann doch etwas mehr hinter dem großen Action-Feuerwerk.
Fangen wir an mit dem Look: die Farbgebung gefiel mir von Anfang
an sehr gut. Spektakuläre Close-Ups wechseln sich regelmäßig mit
epischen Landschaftsaufnahmen ab. Die Kameraführung in den
Actionsequenzen sitzt und zieht einen in die harten Faustkämpfe
rein. Die Spezialeffekte wirken bombastisch, weil sie fast
ausschließlich ohne CGI gemacht wurden. Alles wirkt real, dreckig
und stimmig.
Zur Musik kann ich mich kurz halten. Denn diese wird nur selten
eingesetzt. Wenn wir jedoch Musik hören, dann fügt sich diese
organisch ein und setzt wichtige Akzente.
Die Story habe ich anfangs unterschätzt. Sie wird stärker, je
mehr man sich in die Welt hineindenkt. Andererseits ist sie so
minimalistisch eingesetzt, dass man sie, wenn man denn will, nur
als Grundgerüst für einen soliden Actionfilm sehen kann. Was mir
am besten gefällt ist, dass sich die Story ernst nimmt und nicht
übertreibt. Sie wirkt nicht aufgezwungen. Alle Charaktere
verhalten sich nachvollziehbar und reden nie mit dem Zuschauer,
sondern nur miteinander - wenn sie überhaupt reden und die Story
nicht nur durch Mimik, Gestik und die Situation übertragen wird.
Dadurch entstehen starke Momente, die einfach gut wirken und Spaß
machen.
Außerdem möchte ich behaupten, dass Mad Max: Fury
Road es perfekt schafft, jede Kampfhandlung in
irgendeiner Weise story-relevant zu machen - nichts wirkt
gedrungen, sondern einfach glaubhaft.
Irgendwie bin ich rundum zufrieden. Inzwischen habe ich den Film
ähnlich oft gesehen, wie so manche Star Wars
Episode. Das ist ein großes Lob von meiner Seite aus. Im
folgenden habe ich natürlich auch alle anderen Mad
Max Filme nachgeholt, welche für mich allerdings nicht
ganz an Fury Road herankommen. Doch möchte ich
diese nicht unbedingt in einen direkten Vergleich stellen.
Stattdessen bin ich glücklich darüber, dass mir jetzt ein neue
Welt am Herzen liegt und ich hätte nichts gegen eine Fortsetzung.
Hoffentlich habt ihr ähnlich viel Freude an diesem (meiner
Meinung nach) neuen Klassiker oder hattet diese bereits.
Bis bald,
Euer Felix.
Hier nochmal das vollständige Fan-Poster, das ich im Rahmen einer
Projektaufgabe angefertigt habe:
Der Schriftzug des Bildes ist dem originalen Filmposter
entnommen.
Besucht auch gerne meinen Blog.
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