Anmeldung Registrierung
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Mischna Tora Talmud Podcast
  4. Buch der Richter - Kapitel 3
Buch der Richter - Kapitel 3 Und dies sind die Völker, die der
Ewige gelassen, um mit ihnen Jisraël zu prüfen, alle die nicht
kennen gelernt alle Kriege mit Kenaan; Nur damit Kenntnis bekämen
die künftigen Geschlechter der Kinder Jisraël, um sie den Krieg zu
lehren; nur die, die sie nicht vordem kennen gelernt: Die fünf
Fürsten der Pelischtim und den ganzen Kenaani und den Zidoni und
den Chiwi, der auf dem Berge Lebanon wohnt von dem Gebirge Baal
Chermon bis gen Chamat. Und die dienten dazu, mit ihnen Jisraël zu
prüfen, zu erkennen, ob sie gehorchen würden den Geboten des
Ewigen, die Er ihren Vätern durch Moscheh geboten. Also wohnten die
Kinder Jisraël inmitten des Kenaani, des Chitti und Emori und
Perisi und Chiwi und Jebusi. Und nahmen deren Töchter sich zu
Frauen, und ihre Töchter gaben sie deren Söhnen, und dienten ihren
Göttern. Und die Kinder Jisraël taten das Böse in den Augen des
Ewigen, und vergassen den Ewigen ihren Gott, und dienten den Baalim
und den Ascherot. Da erglühte der Zorn des Ewigen über Jisraël, und
Er lieferte sie in die Hand des Kuschan Rischatajim, Königs von
Aram Naharajim, und es dienten die Kinder Jisraël dem Kuschan
Rischatajim acht Jahre. Und die Kinder Jisraël schrien zum Ewigen,
und der Ewige liess aufstehen einen Retter den Kindern Jisraël, und
Er rettete sie, den Otniel, Sohn Kenas, den Bruder Kalebs, den
jüngeren. Und über ihn kam der Geist des Ewigen und er richtete
Jisraël und zog aus in den Streit, und der Ewige gab in seine Hand
den Kuschan Rischatajim, König von Aram, und siegreich war seine
Hand über Kuschan Rischatajim. Und das Land war ruhig vierzig
Jahre, da starb Otniel, Sohn Kenas. Und die Kinder Jisraël fuhren
fort zu tun das Böse in den Augen des Ewigen, und der Ewige machte
den Eglon, König von Moab stark über Jisraël, weil sie das Böse
getan in den Augen des Ewigen. Und er versammelte zu sich die Söhne
Ammon und Amalek und ging und schlug Jisraël, und sie nahmen die
Palmenstadt ein. Und die Kinder Jisraël dienten dem Eglon, König
von Moab, achtzehn Jahre. Und die Kinder Jisraël schrien zum Ewigen
und der Ewige liess ihnen aufstehen einen Retter, den Ehud, Sohn
Gera, einen Benjemini, einen Mann, gelähmt an seiner rechten Hand.
Und die Kinder Jisraël sandten durch ihn ein Geschenk an Eglon,
König von Moab. Und Ehud verfertigte sich ein Schwert, das hatte
zwei Schneiden, eine Spanne seine Länge, und er gürtete es
unterhalb seines Rockes an seiner rechten Hüfte. Und er überreichte
das Geschenk dem Eglon, König von Moab. Eglon aber war ein sehr
feister Mann. Und es geschah, als er fertig war mit Überreichung
des Geschenkes, da entsandte er das Volk, die Träger des
Geschenkes. Er aber kehrte um von den Steinbrüchen, die bei Gilgal,
und sprach: Ein geheimes Wort habe ich an dich, o König! Da sprach
er: Still! und es traten ab von ihm, alle die um ihn standen. Und
Ehud war zu ihm gekommen, da er sass in dem kühlen Söller, der für
ihn allein war. Und Ehud sprach: Ein Wort Gottes habe ich an dich.
Und er stand auf von dem Throne. Da streckte Ehud seine linke Hand
aus, und nahm das Schwert von seiner rechten Hüfte, und stach es
ihm in den Leib. Und hinein drang sogar der Stiel nach der Klinge,
und das Fett schloss sich um die Klinge, denn er zog das Schwert
nicht aus seinem Leibe, und es fuhr bis in den Mastdarm. Und Ehud
ging hinaus nach dem Säulengange, und verschloss die Türe des
Söllers vor ihm und verriegelte. Eben war er hinausgegangen, da
kamen seine Diener und sahen, siehe da, die Türen des Söllers
verriegelt. Da sprachen sie: Gewiss tut er seine Notdurft in dem
kühlen Zimmer. Und sie warteten bis zur Ungeduld, und siehe, er
öffnete nicht die Türen des Söllers, und sie nahmen den Schlüssel
und schlossen auf, und siehe, ihr Herr lag tot am Boden. Ehud aber
war entronnen während ihres Zögerns, und war über die Steinbrüche
hinaus, und entrann nach Sëirah. Und da er kam, stiess er in die
Posaune auf dem Gebirge Efrajim, und es gingen hinab mit ihm die
Kinder Jisraël vom Gebirge, und er ihnen voran. Und er sprach zu
ihnen: Verfolget, mir nach! denn gegeben hat der Ewige eure Feinde,
den Moab, in eure Hand; und sie zogen hinab ihm nach, und besetzten
die Jardenfurten dem Moab und liessen niemand hinüber. Und schlugen
den Moab in selbiger Zeit, an zehntausend Mann, jeden Feisten und
jeden Rüstigen und es entrann niemand. Und Moab ward gedemütigt an
demselbigen Tage unter der Hand Jisraël’s und das Land war ruhig
achtzig Jahre. Und nach ihm war Schamgar, Sohn Anat, und er schlug
die Pelischtim, sechshundert Mann mit dem Rinderstachel, und auch
er rettete Jisraël.

Teilen