Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
Da bin ich wieder, zurück in Seevetal. Die Abreise aus Venedig
war deutlich entspannter als die Anreise, besonders für die
Fotofreunde, die nicht mit dem Mietwagen wieder zurück mussten,
sondern mit uns geflogen sind und das Auto einfach in Venedig
abgaben, doch der Reihe nach!

Letzte Woche habe ich Dir Frank’s Schnack auf den letzten Drücker
aus dem Hotelzimmer am Freitagabend aufgenommen. Am Freitag war
noch unsere exklusiver Palazzo-Shoot mit Emy und Gabriele und ich
wollte Dir zumindest noch ein paar Eindrücke zeigen:

Am Samstag und am Sonntag bei den morgendlichen Shoots haben Hans
Altenkirch und ich erstmals auf ein etwas aufwendigeres
Blitz-Setup gesetzt. Unser Ziel war es die Arkaden am Markusplatz
von hinten bunt zu färben und die Maskenträger im bunten
Gegenlicht von vorn zu beleuchten. Wir hatten gut Zulauf!

Ehrlicherweise hatten wir ähnliche Bilder bei einem
amerikanischen Kollegen gesehen und wollten diese einfach
perfektionieren. Für unsere Fotofreunde vor Ort die Gelegenheit
Bilder zu machen, die sonst quasi niemand hat!

Sonntag war dann unser Abreisetag und wir machten uns auf, mit
dem privaten Wassertaxi zum Airport. Daher auch der Titel des
heutigen Schnacks! Wichtig aber auch, wir kommen 2024 wieder!

Es hieß also Abschied nehmen am Sonntag! Am Tag zuvor hatten wir
mit der Lufthansa die Rückflüge geklärt, bei Sixt angekündigt das
Auto vor Ort abzugeben und den letzten Abend bei einem guten
italienischen Essen genossen! Ganz so einfach, wie das jetzt hier
klingt war es nicht - mehr dazu im Podcast!

Fotowettbewerbe!

Heute möchte ich euch einmal meine Meinung zum Thema
Fotowettbewerbe mit auf den Weg geben. Hintergrund ist, dass uns
von der Community mehrfach ein Hinweis auf einen Fotowettbewerb
erreicht hat, den ich hier nicht näher nennen möchte. Der
Wettbewerb fokussierte auf ältere Menschen in der Bevölkerung. Zu
älteren Menschen im Stadtbild in einem der nächsten Schnacks
mehr!

Ich habe den Eindruck immer wieder versuchen die Macher von
Fotowettbewerben mit dem Wettbewerb an möglichst viele Bilddaten
zu kommen, um diese zu verwenden! Und wenn man das gar nicht
vorhat, warum schreibt man es dann in die
Wettbewerbsbedingungen!?

Ich habe hier mal einen Auszug für Dich:

Mit der Einreichung des Beitrags räumen die Teilnehmenden der …,
dem …. sowie dem …. das kostenlose, zeitlich und räumlich
unbeschränkte einfache Nutzungsrecht ein, …. zu nutzen
(beispielsweise auf Webseiten, im Rahmen einer Ausstellung, in
Druckwerken). Das gleiche Recht erhält die Geschäftsstelle….
. 

BITTE!?

Wichtig für euch ist es vielleicht noch zu wissen, dass es sich
um eine “Art” Behörde und um ein zuständiges Ministerium handelt,
die da Bilder einsammeln!

Genau mein Humor, der Staat beauftragt keine Fotografen, sondern
sammelt Bilder über einen Fotowettbewerb ein. Ich vermute, dass
ist gar nicht deren Anliegen, aber warum steht es dann in den
Bedingungen!? Natürlich sichern sich die allermeisten
Fotowettbewerbe die Rechte daran, die Siegerbilder, oder
teilweise auch alle eingereichten Fotos im Rahmen der Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit für den Wettbewerb zu nutzen. Das finde ich
auch nicht zu 100% korrekt, ist aber gelebte Praxis. Darüber
hinaus finde ich jede Nutzung allerdings unangebracht - und ganz
besonders von staatlicher Seite aus!

BDA Chef, Steffen Kampeter fordert Begrenzung des Streikrechts!

Oft habe ich in den letzten Jahren über Ex-Verdi Chef Herrn
Bsirske, seinen Nachfolger Frank Werneke oder über den Chef der
Eisenbahnergewerkschaft Claus Weselsky geflucht. Oft sicher zu
unrecht, denn satten Unternehmensgewinnen standen moderate
Lohnsteigerungen beiseite. Gleichzeitig ist sicher auch das ein
Geheimnis unseres wirtschaftlichen Erfolges in diesem Land und
trägt dazu bei, dass wir durch relativ wenige Insolvenzen relativ
sichere Arbeitsplätze vorhalten. Ist das in anderen Ländern
anders? Ja und Nein. In Italien und Frankreich, wo Streiks und
oft auch Generalstreiks, sehr viel häufiger sind geht/ging es der
Wirtschaft deutlich schlechter. In den USA, wo Streiks quasi
ausgeschlossen sind, boomt die Wirtschaft aber auch nicht gerade
in den letzten Jahrzehnten, es muss also auch noch andere Gründe
für den Deutschen Erfolg der Vergangenheit geben. Persönlich
betroffen von Streik ist man immer angefressen! Wer mag es schon,
wenn der Flug nicht geht, der Zug nicht fährt, der Müll nicht
abgeholt wird, oder die Kita geschlossen ist - richtig keiner!
Doch deswegen das Streikrecht gesetzlich einschränken? Nein,
deshalb wahrscheinlich aus meiner Sicht eher nicht, aber!

Aktuell fordern die Gewerkschaften Lohnerhöhungen im Bereich 10%
bis 15% (aber oft auch mindestens 500€ mehr im Monat!!!) und
zeigen sich ausgesprochen unnachgiebig. Wissen die Kollegen
nicht, was eine Lohn-Preis-Spirale ist!? Ok, ich erkläre das
einmal:

* Preise steigen aufgrund von Inflation (Teuerung, die erst
einmal nicht Lohn-bedingt ist, in diesem Fall
Lieferkettenproblematik und Ukraine Krieg)

* Preissteigerung nimmt zu, weil erste Unternehmen die Inflation
nutzen Preise über die aktuelle Inflationsquote hinaus zu erhöhen

* Verbraucher spüren die Teuerungsrate deutlich beim Einkauf (in
unserem aktuellen Fall insbesondere Energie & Lebensmittel)

* Arbeitnehmer haben somit weniger Geld zur Verfügung, welches
über den Grundbedarf hinaus zur Verfügung steht

* Gewerkschaften fordern hohe Abschlüsse (s.o.)

* Unternehmen erhöhen die Preise ein weiteres Mal, um die
Lohnerhöhungen bereits mit “einzupreisen”

* Lohnabschlüsse erfolgen höher oder ähnlich hoch der Inflation

* Preise steigen weiter

* Lohnforderungen werden höher

* Preise steigen weiter

Als nächstes ist Deutschland dann auf dem Export-Markt nicht mehr
wirtschaftlich, Exporte brechen ein, Unternehmensergebnisse
brechen ein, Unternehmen verschwinden vom Markt, Arbeitnehmer
werden arbeitslos, Sozialkosten steigen. Wer es genauer wissen
möchte, der liest gern hier nach! Ist gerade erst 100 Jahre her:

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923

Jetzt wäre es an der Zeit sich bei den Lohnforderungen zurück zu
halten! Nur so läßt sich die Lohn-Preis-Spirale unterbrechen! Und
mir ist klar, dass Reallohnverluste niemandem Spaß bereiten! Aber
noch weniger Spaß haben wir alle, wenn viele in diesem Land gar
keine Arbeit mehr haben. Lohnerhöhungen sind bei meinem Vorschlag
dann in den Folgejahren nach und nach aufzuholen. Und das ist
bereits jetzt verpflichten festzuschreiben! Jetzt höre ich
diejenigen unter euch, die sagen, aber die Unternehmen fahren
Rekordgewinne ein, richtig, hier ist eine globale Besteuerung
längst überfällig und diese muss angegangen werden, und zwar
energischer als aktuell von der Bundesregierung.

Kommen wir zur Ausgangsforderung von Steffen Kampeter.
Grundsätzlich ist das Streikrecht ein Arbeitnehmerrecht, welches
den Arbeitgebern die Möglichkeit bietet ihre Forderungen
durchzusetzen. Aktuell wäre ich persönlich für ein etwas
differnzierters Vorgehen durchaus offen! In der Energiewirtschaft
hielte ich Lohnforderungen von 50% für angemessen, nicht weil die
Kollegen dort besonders hart arbeiten, sondern weil die
Unternehmen dort gerade massive gewinne einfahren, ohne auch nur
ein fitzelchen Leistung mehr zu erbringen. In vielen anderen
Bereichen hielte ich meine Forderung nach Zurückhaltung für gut!
und hier das Streikrecht zumindest einmal zu ordnen fände ich
eine gute Sache! Warum leiden immer die Kunden unter dem Streik
und nicht die Arbeitgeber - liebe Gewerkschaften, habt ihr euch
das schon einmal gefragt?

Wie siehst Du das?

Was war!

Montag und Dienstag hatte ich richtige Durchhänger hier im Büro!
Ich hatte in den Nächten zwischen Dienstag dem 14.2. und Sonntag
dem 19.2. jeweils unter 5,5 Stunden geschlafen und war doch etwas
erschöpft. Ein ausgiebiges Mittagsschläfchen war angesagt. Zudem
war ich am Sonntagabend nach meiner Rückkehr aus Venedig
irgendwie heiser. Ich denke das hörst Du auch hier immer noch.

Am Dienstag habe ich die gesamten Forderungen an die Lufthansa,
das Anreise- und IT Chaos nach Venedig betreffend, fertig gemacht
und auch gleich…

This is a public episode. If you would like to discuss this with
other subscribers or get access to bonus episodes, visit
frankfischer.substack.com

Weitere Episoden

Das gibt es nur in Gambia

Das gibt es nur in Gambia

11 Minuten
vor 2 Tagen
Den Geruch in der Nase

Den Geruch in der Nase

16 Minuten
vor 1 Woche
Ciao ciao

Ciao ciao

13 Minuten
vor 2 Wochen
Bella Italia

Bella Italia

10 Minuten
vor 3 Wochen
Empörungskultur

Empörungskultur

14 Minuten
vor 4 Wochen
Episode melden

„Am Aschersonntag ist alles vorbei“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz