Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Podcast
  4. Drohende Pleitewelle am Energiemarkt: Was kommt jetzt auf Verbraucher zu? / Kommentar zur Lage in der Ukraine
Immer mehr Energieunternehmen plagen Liquiditätsprobleme. Viele
sind deshalb auf Staatshilfen angewiesen. Wie es am Energiemarkt
jetzt weitergeht. Deutschland schnürt ein Rettungspaket von über 15
Milliarden Euro für Uniper. Denn die Bundesrepublik kann sich eine
Pleite des größten Gasimporteurs des Landes in diesem Winter nicht
erlauben. Uniper sei zum „Spielball“ im Ukrainekrieg geworden, sagt
CEO Klaus-Dieter Maubach. Weil jetzt große Mengen Gas aus Russland
fehlen, muss das Unternehmen Ersatz auf dem Markt einkaufen, um
weiterhin liefern zu können. Und der ist extrem teuer: Allein der
Gaspreis ist innerhalb von einem Jahr um über 600 Prozent
gestiegen. Das Unternehmen machte deshalb im ersten Halbjahr ganze
50.000 Euro Verlust – und das pro Minute. Zeitweise verlor es im
August mehr als 100 Millionen Euro an einem Tag. Die Lage am
Energiemarkt ist angespannt. Und nicht nur Uniper plagen deshalb
Liquiditätsprobleme: Auch Sefe und VNG, der zweit- und der
drittgrößte Gashändler des Landes, müssen vom Staat gerettet
werden. Ebenso gehen immer mehr kleineren Energieunternehmen die
Mittel aus. Laut Branchenkreisen sollen bereits über 20 Stadtwerke
über mögliche finanzielle Unterstützung mit der Bundesregierung in
Kontakt sein. „Es kann sein, dass doch deutlich mehr Unternehmen in
Schieflage geraten und staatliche Hilfe benötigen“, befürchtet
Handelsblatt-Redakteurin Catiana Krapp. Diese Unternehmen könnten
dann zum Beispiel hohe Kredite brauchen, erklärt sie im Interview
mit Handelsblatt-Today-Host Tobias Gürtler. Ist die große
Pleitewelle am Energiemarkt noch aufzuhalten? Wie viele Unternehmen
wird der Staat noch retten müssen – wie viele wird er überhaupt
retten können? Und was bedeutet das für Verbraucher? All das
besprechen die beiden in dieser Folge von Handelsblatt Today.
Außerdem: Die Ukraine konnte in den letzten Tagen militärische
Erfolge verzeichnen. Jetzt ist selbst der Einsatz von Atomwaffen
durch Russland nicht mehr ausgeschlossen. In der heutigen Folge
hören Sie einen Kommentar von Russlandkorrespondent Mathias
Brüggmann zur Lage im Ukrainekrieg. Er erklärt, warum Putin jetzt
ins Risiko gehen muss – und warum die Ukraine jetzt mehr denn je
die Unterstützung des Westens braucht. *** Wir haben ein exklusives
Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer:
[Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie
immer informiert, was die Finanzmärkte
bewegt.](www.handelsblatt.com/mehrfinanzen) Wenn Sie Anmerkungen,
Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns
gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind
wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer
erreichbar: 01523 – 80 99 427
Episode melden

„Drohende Pleitewelle am Energiemarkt: Was kommt jetzt auf Verbraucher zu? / Kommentar zur Lage in der Ukraine“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz