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Seit 30 Jahren gibt es die Interessenvertretung Selbstbestimmt
Leben. Sie bietet Beratung von Behinderten für Behinderte und
kämpft für Inklusion und Barrierefreiheit. Sie hat eine
bemerkenswerte Vorgeschichte.In Folge 7 unseres Podcasts Echt
behindert! geht es um die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben
e.V. 1981 war das internationale Jahr der Behinderten ausgerufen
von den Vereinten Nationen. Bei der großen deutschen
Eröffnungsveranstaltung tauchten auf einmal ein Paar behinderte
Menschen auf und besetzten die Bühne. Man konnte Plakate sehen mit
Slogans wie "Jedem Krüppel seinen Knüppel". Bei einer anderen
Veranstaltung bekam dann noch Bundespräsident Carl Carstens von
einem, man würde ihn wohl heute Aktivisten nennen, eine Krücke vors
Bein. Kurz: Einige Behinderte waren damals so gar nicht
einverstanden mit der Art, in der sich das Jahr der Behinderten
präsentierte. Die Behindertenbewegung, oder wie sie sich selbst
nannte, "die Krüppelbewegung", hatte die Aufmerksamkeit der Medien.
In Folge 7 von Echt Behindert! Geht es darum, was aus der
Krüppelbewegung entstanden ist. Dazu begrüßen wir zwei
Vorstandsmitglieder des Vereins Interessenvertretung Selbstbestimmt
Leben e.V. (ISL). Horst Frehe aus Bremen war damals Motor der
Krüppelbewegung und ist bis heute behindertenpolitisch aktiv. Jenny
Bießmann arbeitet als Beraterin im Berliner Verein aktiv und
selbstbestimmt akse-e.V. Zusammen sprechen wir über 50 Jahre
deutsche Behindertenbewegung, 30 Jahre ISL und natürlich die Frage,
was das eigentlich ist, ein selbstbestimmtes Leben. Wie immer
freuen wir uns über Feedback. Schreiben Sie an:
echt.behindert@dw.com Zum Transkript der Sendung geht es hier.
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„7. Krüppelstandpunkt und selbstbestimmtes Leben“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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