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Lotterie spielen und Gutes tun. Das ist das Konzept hinter der
Aktion Mensch. In den 60er Jahren als fürsorgerische Organisation
der Behindertenhilfe gegründet, ist sie heute Botschafterin der
inklusiven Gesellschaft.In Folge 9 unseres Podcasts Echt behindert!
geht es um die Aktion Mensch. Der Fernsehjournalist Hans Mohl war
so erschüttert von den Folgen des Contergan-Skandals, dass er
seinen Arbeitgeber, das Zweite Deutsche Fernsehen, dazu überredete,
eine Hilfsaktion zu starten. Durch die Nebenwirkungen eines
Schlafmittels war es damals zu tausendfachen Fehlbildungen bei
Säuglingen gekommen. Im Jahr 1964 wurde so die Aktion Sorgenkind
ins Leben gerufen. Ihr Geschäftsmodell war schon damals eine
Lotterie, mit deren Erlösen Projekte der Behindertenhilfe
unterstützt wurden. Über die Jahrzehnte gab es viele inhaltliche
Diskussionen über Ziel und Zweck solcher Unterstützung und das
geänderte Selbstverständnis der größten deutschen Hilfsorganisation
schlug sich in einer Namensänderung nieder. Seit dem Jahr 2000
heißt die ehemalige Aktion Sorgenkind Aktion Mensch. Sie bringt
jährlich um die 200 Millionen Euro an Hilfsgeldern unter die Leute
und fördert damit zahlreiche Projekte vom inklusiven
Burger-Restaurant bis zur Initiative für ein barrierefreies
Internet. In "Echt behindert!" sprechen wir mit Christina Marx, bei
der Aktion Mensch zuständig für diverse Aufklärungskampagnen. Wir
freuen uns über Feedback, Anregungen und Kritik. Schreiben Sie an:
echt.behindert@dw.com Hier finden Sie den Text der Sendung als
Transkript. Podcast "Echt behindert!" im RSS Feed Podcast "Echt
behindert! auf Apple Podcasts Podcast "Echt behindert!" auf Spotify
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„9. Lose kaufen für die Inklusion – die Aktion Mensch“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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