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"Nichts mehr sehen, das könnt ich nicht," heißt es oft. Blindheit
ist für viele Menschen das Schlimmste überhaupt. Doch, wie schlimm
ist es wirklich und wie lebt es sich blind? Wir sprechen mit zwei
Blogger*innen.Blind zu sein, oder blind zu werden, das gilt für
viele Menschen als das Schrecklichste überhaupt. "Dann doch lieber
im Rollstuhl," heißt es schon mal. Auch "das könnt ich nicht", "da
würde ich mich umbringen" wird hin und wieder gesagt. Viele
Menschen können es sich einfach nicht vorstellen, und in einer
Welt, die immer mehr optisch geprägt ist, wird auch die Angst vor
dem Verlust des Sehsinnes immer größer. Ergebnis dieser Angst ist
eine ungute Mischung aus Angst, Entsetzen und Mitleid, die den
Blick verstellt und Vorurteile beflügelt. In Echt behindert!
leisten wir diesmal Aufklärungsarbeit. Wie funktioniert ein Leben
mit Blindheit, wie furchtbar ist das denn am Ende wirklich und wie
sieht der Alltag von blinden Menschen aus? Wie barrierefrei ist die
Umwelt? Gibt es Dinge, die ein blinder Mensch einfach nicht kann?
Wie orientiert man sich? Wie bewegt man sich blind in der digitalen
Welt? "Echt Behindert!" hat zwei Menschen zu Gast, die sich mit
Blindheit auskennen und in ihren Blogs darüber schreiben. Lydia
Zoubek schreibt auf Lydia's Welt über den Alltag einer blinden
Mutter mit arabischen Wurzeln. Heiko Kunert ist Geschäftsführer des
Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg. Der meistgeklickte
Artikel auf seinem Blog heißt "Euer Mitleid kotzt mich an“. Wie
immer freuen wir uns über Fragen und Anregungen. Feedback an
echt-behindert@dw.com Das Transkript der Sendung finden sie hier.
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des Podcasts finden sie hier.
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„19. Wie geht eigentlich blind sein?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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