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"Glanzstück"_Episode 15 ist direkt und vor Ort auf dem
FDP-Bundesparteitag am 23. und 24. April in Berlin entstanden. Dort
war der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV)
mit einem Stand vertreten. Diesmal im Gespräch: Jens Teutrine aus
Nordrhein-Westfalen. Der 28-jährige, der 2020/1 Vorsitzender der
„Jungen Liberalen“ war und heute Mitglied im FDP-Bundesvorstand
ist, ist seit dieser Legislaturperiode erstmals Mitglied im
Deutschen Bundestag. Biografisch interessant: Teutrines familiäres
Umfeld, so sagt er selbst im Podcast, kommt aus dem
„Arbeitermilieu“, seine alleinerziehende Mutter arbeitet nach wie
vor im Bereich der haushaltsnahen Dienstleitungen. Er selbst ist
das erste Familienmitglied mit Abitur und akademischer Laufbahn.
„Wenn wir über Aufstieg reden, dann haben wir einen Drang zur
Akademisierung“, beklagt Teutrine. Er macht sich stark für die
Gleichbehandlung von beruflicher und akademischer Bildung. Analog
zu den Universitäten wünscht er sich die Förderung von
Leuchtturmprojekten, mehr Investitionen und eine
Exzellenzinitiative. Aber auch Ausbildung müsse mit der Zeit gehen,
um junge Menschen anzuziehen. Im Gegensatz zum Studium gebe es zum
Beispiel weniger zeitliche Flexibilität. „Wir müssen auch über
Work-Life-Balance im Bereich Ausbildung sprechen, beispielweise
dass man vielleicht auch mal während der Ausbildung drei Monate
etwas im Ausland macht – das sind Ideen, wo man rangehen muss.“
Nicht zuletzt ist Teutrine ein Kritiker des Bildungsföderalismus.
Dieser führe seiner Ansicht nach nicht zu mehr Wettbewerb und damit
zu besseren Ergebnissen, wie oft behauptet werde: „Ich möchte mehr
Vergleichbarkeit, mehr Investitionen auf Bundesebene, weil nicht
die Postleitzahlen über Chancen im Leben entscheiden sollen,
sondern Talent, Fleiß und andere Faktoren.“ Weitere Themen: Wie
blickt ein junger Politiker auf den Krieg in der Ukraine? Warum
sollten 16-Jährige in Deutschland wählen? Und was hält der
Bielefelder Teutrine von Bielefeld-Witzen?
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„Ausbildung ist auch eine Bildung!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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