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Diese Arbeit untersucht die interkulturelle Anpassung und die Rolle
von interpersonalen Netzwerken und sozialer Unterstützung im Rahmen
von Auslandsentsendungen. Zur Bearbeitung der Fragestellung wurden
eine qualitative und drei quantitative Studien durchgeführt.
Zunächst wurden 16 Interviews mit Mitarbeitern aus kleinen und
mittelständischen Unternehmen(KMUs) geführt, um die interpersonalen
Netzwerke der Entsandten, in den verschiedenen Entsendungsphasen,
zu erfassen (Studie 1). Es zeigte sich, dass interpersonale
Netzwerke bei der Unterstützung der Entsandten eine wichtige Rolle
spielen. In Studie 2 wurde die ISSS-Skala zur Messung der
erhaltenen sozioemotionalen und instrumentellen Unterstützung an
einer deutschsprachigen und einer englischsprachigen Stichprobe (n
= 373) validiert. Konfirmatorische Faktorenanalysen bestätigten die
zweifaktorielle Struktur. Eine gekürzte Form der Skala kann als
interkulturell valides Instrument eingesetzt werden. Studie 3
untersuchte den Einfluss der Unternehmensgröße, auf den
Zusammenhang zwischen Quelle der sozialen Unterstützung und Art der
sozialen Unterstützung. Die Größe des Unternehmens moderierte den
Zusammenhang, zwischen sozialer Unterstützung durch Freunde und
sozioemotionaler und instrumenteller Unterstützung dahingehend,
dass ein gut funktionierendes Freundesnetzwerk, die Nachteile von
KMUs ausgleichen konnte. In Studie 4 wurde der Einfluss der
kulturellen Distanz auf die Indikatoren einer erfolgreichen
Auslandsentsendung mittels Mehrebenenanalysen berechnet. Subjektiv
wahrgenommene Kulturdistanz auf individueller Ebene, wies negative
Zusammenhänge mit Arbeits- und Lebenszufriedenheit sowie positive
Zusammenhänge mit Stresserleben auf. Die kulturelle Distanz auf
Länderebene, gemessen mit den GLOBE-Dimensionen,hatte sowohl
direkte als auch moderierende Zusammenhänge, mit den Indikatoren
einer erfolgreichen Anpassung. Es werden Implikationen für die
Forschung in den Bereichen soziale Unterstützung, Anpassung und
kulturelle Distanz gegeben und die Ergebnisse zusammenfassend in
einem Modell dargestellt. Außerdem werden praktische Implikationen
für Auslandsentsendungen von Mitarbeitern gegeben.
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„Interkulturelle Anpassungsprozesse“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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