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Auto Hell Dunkel
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Mit diesem heutigen Podcast möchte ich Sie zum Ausatmen einladen.
Wir stehen jetzt Anfang September 2021 vor der schönsten Woche des
ganzen Sommers, zumindest vom meteorologischen Standpunkt aus. Wir
betrachten die deutsche Sprache in ihrem historischen Bezug, ganz
besonders mit ihrer Beziehung zur Epoche der Romantik. Durch die
Gräueltaten des Nationalsozialismus haben wir in Deutschland den
Kontakt zu unserer Geschichte, den Kontakt zu unseren Ahnen
verloren, bzw. er ist uns durch die Diktatur komplett verleidet
worden. Wer dieses spezielle Thema weiter vertiefen möchte sei auf
das Buch von Jochen Kirchhoff: „Nietzsche, Hitler und die
Deutschen“ verwiesen. Zum Beispiel im letzten Podcast (Herzschmerz
und Seele) habe ich über das Thema der tiefen Traumatisierungen in
unserer Gesellschaft gesprochen. So lade ich Sie liebe Zuhörerinnen
und Zuhörer dazu ein im sanften Licht der Septembersonne in einen
liebevollen Kontakt zur Natur und zu unserer Geschichte zu treten.
Im Podcast verweise ich auf William Toel und seine Initiative der
verlorenen Worte in der deutschen Sprache, mehr dazu hier:
https://de.williamtoel.de/verloreneworte Ich spreche den Podcast
immer spontan und ohne großes Skript ein, deshalb war ich mir im
Redefluss nicht ganz sicher, ob das Wort Flur tatsächlich im
Osterspaziergang in Goethes Faust vorkommt. Eigentlich sollte ich
es wissen, immerhin konnte ich einmal den gesamten Osterspaziergang
auswendig. Hier also der Anfang vom Osterspaziergang mit dem Wort
„Flur“. Osterspaziergang Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet
Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in
rauhe Berge zurück. Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende
Flur.
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„Septembersonne“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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