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#129 Night Flying Qualification: VFR geht auch nach Sonnenuntergang...

#129 Night Flying Qualification: VFR geht auch nach Sonnenuntergang...

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Night Flying Qualification: VFR geht auch nach Sonnenuntergang...

Es gibt verschiedene Wege, an einen Flugschein zu kommen:
Drachenflug, Trike, Ultralight oder eben die "Echo-Klasse" -
aber alle eint in der "Standardausführung" ein kleines Manko:
mit Einbruch der Dunkelheit (plus-minus) ist eben Schluss. Das
lässt sich, für alle, die "höher" hinaus wollen, durch IFR und
ATPL lösen - aber "for the rest of us" sind die Wintermonate
die entscheidende Jahreszeit: nun heißt es, die frühe
Dunkelheit kostengünstig für die Nachtflugausbildung zu nutzen
- wenn ein Flugplatz mit Befeuerung und entsprechenden
Öffnungszeiten in der Nähe ist!

https://youtu.be/s5xiyMh30Qc

Die reguläre Sichtflug-Ausbildung (VFR-Flug, visual flight
rules) hat zwei gravierende Einschränkungen: schlechtes Wetter
und Dunkelheit. Wetter ist in der (Hobby-)Fliegerei immer ein
großes Hindernis und auch mit "Upgrades" nicht immer ganz zu
umgehen  bzw. schlichtweg nicht zu bezahlen.

Zumindest aber für Letzteres lässt sich durch eine
Zusatzqualifikation schnell und einfach ein "Upgrade" der
bestehenden Privatpilotenlizenz (PPL) herbeiführen - und ein
einmaliges Flugerlebnis genießen!

https://youtu.be/1OW6hq4KC6U

Aber nun schön der Reihe nach:

Die PPL, die Privatpilotenlizenz, wird in unserer Region
normalerweise für Maschinen bis zu einem Abfluggewicht von 2
Tonnen, einem Propeller vorne mittig und Reifen unten, zwischen
Bahn und Flugzeugrumpf, erstellt. Mit dieser darf, auch wenn
die neuen EU-Regelungen namens SERA (Standardized European
Rules of the Air), die das Verkehrsministerium (BMVI) in
Deutschland nach wie vor eisern mit der überflüssigen
Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) eigens und in Teilen abweichend
regeln will, in einem Zeitfenster von - in unserer Gegend - ca.
35-40 Minuten vor Sonnenaufgang und bis maximal ca. 40 Minuten
nach Sonnenuntergang legal geflogen werden.

Natürlich, wie der Name schon vermuten lässt, hat die
klassische Sichtflugausbildung das Manko, dass ich nur fliegen
darf, wenn ich sehen kann, wohin. Nebel, dichter Schnee und
heftiger Regen sowie Wolkendurchflüge, um schnell und
oberflächlich nur einige zu nennen, schließen ein Fliegen in
der jeweiligen Region bzw. durch die genannten "optischen
Hindernisse", aus.

Und, klar, die Nacht fällt ebenfalls unter ausgeschlossene
Zeiten. Wobei... nicht ganz, dann hier lässt sich mit einer
Zusatzausbildung einiges ändern, mit wenig Aufwand, im
Vergleich zu der nächsthöheren Stufe, dem Instrumentenflug (IFR
- wobei für IFR-Ausbildung die NFQ eine Voraussetzung ist!).

Wer schon immer mit dem Gedanken an eine NFQ, Night Flying
Qualification, schwanger gegangen ist, hat das beste
Zeitfenster für günstiges Fliegen bereits verpasst: nach Beginn
der Winterzeit, rund um November/Dezember, wenn es ab gefühlt
16 Uhr Ortszeit bereits dunkel wird, ist die Zeit, wo an den
entsprechend ausgestatteten Flughäfen plötzlich die
Landelichter angehen. Sind die Gebühren für Nutzung und auch
Landung noch im Normaltarif, rentiert sich das Rundendrehen am
meisten.

https://youtu.be/PhzUp6Odtrg

Nun aber der Reihe nach:

Die VFR-Nachtflugberechtigung bzw. NFQ erhält, wer innerhalb
der Nachtstunden mindestens fünf Flugstunden mit Fluglehrer
nachweisen kann. Im Rahmen dieser Flugstunden ist ein
Streckenflug von mindestens 50 Kilometer zu einem weiteren
Flughafen erforderlich, als auch fünf "full stop landings", die
ohne Fluglehrer an Board realisiert werden müssen. Full stop
bedeutet, dass nicht, wie bei üblichen Platzrunden, angeflogen,
aufgesetzt und sofort wieder gestartet wird, sondern das
Flugzeug landet, stoppt und dann zum Abflugpunkt auf der Piste
zurückrollt und erneut startet.

Hört sich alles trivial an, wer aber seine Homebase an einem
Flugplatz ohne Nachtbetrieb und entsprechender Befeuerung der
Bahn und Vorfeldflächen hat, kennt die Probleme: der Flieger
muss tagsüber zu einem entsprechenden Platz überführt wer Folge
direkt herunterladen
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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