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Leaking-Plattformen sind schon fast als neue Zahnräder in der
Publikationsmaschine akzeptiert. Dennoch brauchen auch sie immer
noch Menschen, die Geheimnisse und Missstände an die Öffentlichkeit
bringen wollen. Diese Whistleblower gehen sehr hohe Risiken ein und
sind in Deutschland kaum geschützt. Guido Strack ist Whistleblower
und kann aus erster Hand erzählen, auf was sich Menschen gefasst
machen müssen, wenn sie sehen, dass etwas schief läuft und sie das
nicht hinnehmen wollen. Der Gründer und Vorsitzende des
Whistleblower-Netzwerks gewährt tiefe Einblicke in sein Innenleben:
Was treibt jemanden, Missstände anzuprangern? Welche Risiken geht
man ein? Wie reagieren Vorgesetzte, Behörden und die
Öffentlichkeit? Wie kann man die Kultur verändern, so dass
Whistleblower nicht mehr als Nestbeschmutzer wahrgenommen und auch
gesetzlich besser geschützt werden. Wir haben dieses Gespräch kurz
nach dem 27C3 aufgenommen. Deswegen gehen wir auf einige
Entwicklungen der jüngsten Zeit nicht ein. (Guido Strack denkt
manchmal lange nach, bevor er antwortet. Ich habe diese Pausen drin
gelassen.) Wikileaks Whistleblower (WP) Stracks Vortrag auf dem
27C3 27C3-Vortrag bei Youtube Whistleblower-Netzwerk e.V
Whistleblower-Netzwerk Blog Dokzentrum AnsTageslicht Der Fall
Heinisch bei AnsTageslicht.de Der Fall Steuerfahnder Schmenger OLAF
(WP) Whistleblower-Blog: "Whistleblowing stürzt EU-Kommission"
Gesetzesvorschlag des Whistleblower-Netzwerks
Informationsfreiheitsgesetz (WP) PrivacyBox Eventueller Hinweis:
Guido Strack wird am 25.05.2011 als Experte an einem Hearing des
Haushaltskontrollausschusses des Europäischen Parlaments
teilnehmen. Programm als pdf.
Episode melden

„MR044 Whistleblower“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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