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#9vor9 - Unser Digitalthema der Woche Archiv

214 Episoden
13 Minuten
Wir sind zurück aus der langen Sommerpause und machen erstmal zu zweit weiter. Wir hoffen aber, dass Gunnar uns als gelegentlicher Gast erhalten bleibt. Heute haben wir zwei Themen: Zunächst guckt Lars auf den aktuellen Stand in Sachen Digitale Schule und was sich seit der Verabschiedung des Digitalpakts Schule im letzten Jahr getan hat (wenig) und was sich tun müsste (viel). Und Stefans Thema ist Tesla, die deutsche Automobilindustrie und E-Autos. Das Thema beschäftigt ihn beruflich im IBM Livestudio, aber auch privat, denn Mitte kommenden Jahres steht ein Fahrzeugwechsel an. Viel Spaß beim Hören.
26 Minuten
Bevor wir in eine Sommerpause gehen, tauschen wir uns noch einmal über unsere digitalen Themen der Woche aus. Gunnar erklärt uns, warum die Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wichtig ist und welche Konsequenzen es für die digitalen Plattformen haben könnte...wenn es denn Realität wird irgendwann. Lars spricht über das so genannte NFM Phänomen (News will find me) und warum das ein Problem für Medien, die politische Berichterstattung und auch für die Demokratie ist. Und schließlich verweist Stefan noch einmal auf das Livestudio Magazin von letzter Woche zum Thema Automotive und fragt, ob das Auto wirklich der Deutschen liebstes Kind ist und bleibt und welche Chancen darin liegen, wenn Autohersteller zu Software-Anbietern werden. Viel Spaß beim Hören! Und ach ja, wir gehen mit dieser Sendung in eine Sommerpause und sind wahrscheinlich im August wieder da.
24 Minuten
Gunnar, Stefan und Lars unterhalten sich mal wieder über ihre digitalen Themen und Fundstücke der Woche. Lars bringt das Blockchain-Projekt der New York Times ins Spiel, wo mit Hilfe von IBM Blockchain Bilder überprüft werden, quasi Blockchain im Einsatz gegen Fake News. Unser Gunnar lobt, wie Apple seine virtuelle Konferenz hinbekommen hat. Hat man einen neuen Standard gesetzt? Und Stefans Thema der Woche ist der Digital News Report 2020 des Reuters Institutes. Aus diesem Report kann man eine Vielzahl von Erkenntnissen ziehen, von der immer stärker werdenden mobilen Nutzung von Nachrichtenformaten über die sich wandelnde Mediennutzung von Jüngeren und Älteren, den Erfolg von Newslettern und Podcasts bis zur leicht steigenden Akzeptanz, für digitale Inhalte auch zu zahlen. Viel Spaß beim Hören!
19 Minuten
Künstliche Intelligenz, wo man hinguckt: In unserer heutigen Ausgabe teilt Gunnar seine Gedanken zur Causa Philipp Amthor und Augustus Intelligence, Lars zitiert aus dem aktuellen Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft 2020 der Europäischen Kommission und Stefan wirft aktuelle Studien vom Bitkom und Deloitte zum Stand der Künstlichen Intelligenz in deutschen Unternehmen in den Ring. Und ach ja: Um die heute vorgestellte Corona-Warn-App ging es auch am Ende. Viel Spaß beim Hören.
29 Minuten
Die heutige Folge ist etwas länger als gewohnt, aber dafür gibt es auch einige Themen. Wir sprechen zunächst über Regeln für faire digitale Wahlkämpfe bzw. über ein Papier gleichen Names der Stiftung Neue Verantwortung. Ein sehr interessantes Thema und weites Feld. Es geht um Fragen wie: Welche Regeln aus der Offline-Welt sollten auch digital gelten? Warum ist Microtargeting ein Problem? Soll man sich auf die Selbstverpflichtungen der digitalen Plattformen verlassen? Dann gucken wir uns die europäische Cloud-Infrastruktur Gaia-X an bzw. fragen uns, ob das Ganze sinnvoll ist und wer diesen "Marktplatz für europäische und andere Cloud-Anbieter" überhaupt kennt. Gunnar erinnert an die Geschichte der Socialbars in Deutschland und berichtet von der Jubiläumssendung diese Woche aus Bonn. Und zum Schluss geht es noch um LinkedIn: Welche Auswirkungen hat es, dass auch auf diesem B2B Netzwerk die organische Reichweite zurückzugehen scheint? Und was können Unternehmen tun, um weiter sichtbar zu sein? Und wie funktioniert Live Streaming über LinkedIn? Und wieso zur Hölle funktioniert es öfters nicht oder nicht so, wie es sollte? Viel Spaß beim Hören!
21 Minuten
Wir sprechen heute über ein aktuelles Urteil zum Thema Cookies und sind uns darüber einig, was uns an der Praxis viele Unternehmen in dieser Hinsicht stört. Darauf folgt - vielleicht - ein Zukunftsszenario, wenn auch kein schönes: Journalismus ohne Journalisten? Auf jeden Fall hat Microsoft angekündigt, dass ein Teil der Betreuung der MSN News-Website künftig von einer künstlichen Intelligenz übernommen wird. Wir fragen uns zunächst, was gutes Kuratieren von Inhalten eigentlich ausmacht und nehmen diese Neuigkeit dann zum Anlass, darüber zu diskutieren, wie Inhalte – insbesondere Falsch- oder Hassnachrichten – in den sozialen Medien vom wem „kontrolliert“ und moderiert werden sollten. Wir sind uns dabei einig darin, dass die Sache kompliziert ist. Und zum Schluss stellen wir ein neues Projekt vor: den Homeoffice-Kurator. Viel Spaß beim Hören.
22 Minuten
In der heutigen Ausgabe haben wir über Jobs gesprochen, zum einen über zukünftige Marketing-Jobs zwischen Empathie und Technikwissen. Vielleicht werden wir zukünftig Stellenausschreibungen sehen wie Machine Personality Designer, Sixth Sense Analyst oder Algorithm Bias Auditor. Und apropos Jobs: Gunnar gibt ein Update zu dem Projekt "Entwicklung von Online-Stellenanzeigen als Frühindikator für die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt": Wie können wir die Wirtschaftsentwicklung in einer so wichtigen Zeit wie der Coronakrise möglichst zeitnah und granular beobachten? Dann berichtet Stefan von leeren Bürotürmen, Weicheiern und Karriereknick oder auch: die endlose und auch notwendige Diskussion pro oder contra Homeoffice. Und schließlich geht es noch kurz um unterschiedliches Managementverständnis bei der SAP zwischen Deutschland und den USA sowie um die immer perfideren Methoden, mit denen Cyberkriminelle gerade in Covid-19-Zeiten E-Mails faken, ob vom Gesundheitsministerium oder vom Paketlieferdienst. Viel Freude beim Hören!
22 Minuten
Nahtlos knüpften wir an die letzte Folge an und sprachen über eine Umfrage vom Bitkom über den Zustand des Einzelhandels, den Hoffnungen, die wir haben, und den Schlüssen, die Daniel Fiene im The Pioneer Tech Briefing daraus zieht. Apropos: Über The Pioneer sprachen wir dann auch und zwar vielleicht länger, als wir hätten sollen. Wir kritisieren die "No Hyperlink" Politik des digitalen Medienhauses und sind uns einig, dass respektloses Alphamännchengehabe niemand braucht. Zum Schluss Stellt Gunnar noch ein Projekt vor: Stellenanzeigen als Indikator für die Konjunkturpolitik. Und apropos Stellenanzeigen: einen Ausblick auf die nächste Sendung gibt es auch noch.
18 Minuten
Wir gucken in der heutigen auf die digitale Wirtschaft in Deutschland und fragen uns, ob die einigermaßen positiven Prognosen zur Entwicklung dieses digitalen Zweiges unserer Ökonomie haltbar sind. Und dem Zusammenhang ist auch die einigermaßen katastrophale Entwicklung der so genannten Sharing Economy ein Thema, bevor Stefan ein hoffnungsvolles Beispiel aus der lokalen Wirtschaft in Darmstadt berichtet. Und zum Schluss bleibt die Frage: Machen Großraumbüros krank?
20 Minuten
Werden die digitalen Errungenschaften in Unternehmen nachhaltig sein oder drehen Unternehmen in Deutschland das digitale Rad zurück, sollten diese Krise hinter uns liegen? Gunnar, Stefan und Lars sind skeptisch. Gunnar garniert das Ganze noch mit einem eher pessimistischen Aussicht auf die wirtschaftliche Gesamtsituation. Hoffen wir, dass es anders, nämlich besser kommt. Danach sprechen wir ein zweites Mal über digitale Schulnoten, diesmal für Managerinnen und Manager, die ihre eigene digitale Kompetenz - Wen wundert's? - recht positiv bewerten. Wir wollen da nicht so richtig einstimmen, hoffen aber auf Besserung. Und sonst so? Die FAZ sieht in Deutschland die Nerds an der Macht. Wie sagen dazu: Schön wär's! Und zum Abschluss planen wir unseren baldigen Live-Stream vom Mount Everest...technisch möglich ist es zumindest. Über unsere persönlichen körperlichen Möglichkeiten reden wir dann ein anderes Mal. Viel Spaß beim Hören!
19 Minuten
Zentral, dezentral, nicht egal...Wir reden heute noch einmal über die geplante Tracing App zur Corona-Eindämmung und fragen uns, was wohl zuerst kommen wird: diese App oder der Impfstoff? Die Details sprechen wir kurz an, garniert mit ein bisschen Streit rund um die (vermeintliche?) Gefahr solcher Apps, und verweisen ansonsten auf seriöse und glaubwürdige Quellen. Danach sind wir uns aber einig in Sachen Vorzüge des Home Office und wir wollen in dieser Hinsicht nicht in Vor-Corona-Zeiten zurück. Etwas kontroverser wird es da wieder beim Thema Zoom und Videokonferenzen und ist es nicht ironisch, dass gerade dann Stefans Verbindung kurzzeitig abbricht? Zum Schluss sind wir uns aber einig, dass wir auch mal wieder andere Themen ansprechen wollen. Nächste Woche mehr dazu. Und für heute: Viel Spaß beim Hören.
17 Minuten
Wir stellen uns Fragen in der heutigen Ausgabe: Brauchen Unternehmen in Deutschland Chief Digital Officer? Welche Version einer Corona Tracing App ist die richtige und wenn ja, wie viele? Welchen Alkohol trinken Gunnar, Stefan und Lars in ihren jeweiligen Home Offices? Und hört uns überhaupt jemand zu? (Wenn uns jemand zuhört, dann hinterlasst doch eine Bewertung und vielleicht auch einen Kommentar. Wir würden uns freuen.)
17 Minuten
Stefan, Lars und ein gerade noch fast pünktlich eintrudelnder Gunnar reden heute über die derzeitige Rückkehr zur stationären Internet-Nutzung über Laptops und Computer im Gegensatz zum Smartphone mit allen damit zusammenhängenden Konsequenzen, zum Beispiel der stärkeren Video-Nutzung. Dann spricht Stefan eines seiner Herzensthemen an: das Home Office. Hier scheinen manche Journalisten im Tal der Tränen angekommen zu sein nach anfänglicher Euphorie: Plötzlich reden und schreiben viele darüber, dass im Home Office doch nicht alles Gold ist, was glänzt. Uns überrascht das nicht und wir thematisieren auch die Herausforderungen, bleiben aber dennoch große Verfechter der Heimarbeit, auch über Corona hinaus. Und noch was am Ende: 2021 wird es wohl keine neuen Emojis geben. Danke für nichts, Corona!
23 Minuten
Mehr Pöbeleien war die Ansage und Gunnar, Stefan und Lars haben geliefert. Wir haben uns...kontrovers unterhalten über mehr oder weniger funktionierende Lieferketten während Corona und sind dann schnell zu der Frage gekommen, wie - und ob überhaupt - Europa und Deutschland unabhängiger werden können von China, USA und so angesichts globaler Krisen, die auch die Lieferketten betreffen. Und wie man dabei dafür sorgen kann, dass sowohl die Grundversorgung als auch die technische Infrastruktur auf unserem Kontinent weiterhin funktioniert. Gunnar erinnert - zu Recht - an falsche Entscheidungen aus der Vergangenheit und Stefan und Lars wollen nichtsdestotrotz nach vorne gucken. Zum Schluss denken wir angesichts einer aktuellen Umfrage des Bitkom über Schulnoten für deutsche Unternehmen in Sachen Digitalisierung nach und fragen uns, was passieren muss, dass die Unternehmen hierzulande aus dem Quark kommen: Wenn nicht jetzt, wann dann? Viel Spaß beim Hören.
19 Minuten
Stefan, Gunnar und Lars packen diese Woche die heißen Eisen an: Heiligt der Zweck die Mittel, wenn es um Beschneidungen von dem in Deutschland so hoch gehaltenen Datenschutz geht angesichts der Bewältigung einer Krise? Konkret: Sollte man eine App einsetzen, über die sich der Großteil der Bevölkerung tracken lässt, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und trotzdem erste zarte Schritte hin zu mehr Bewegungsfreiheit zu unternehmen? Stefan, der eigentlich immer den Datenschutz hoch hält ist dafür. Lars tendiert auch eher zum Ja und Gunnar äußert valide Bedenken. Darüber hinaus fragen wir uns, ob Kreativität auch im virtuellen Raum möglich ist (merkt Euch https://miro.com/app/ für die nächste Ausgabe) und wie sich digitale Event-Formate weiterentwickeln. Unser Fazit für beides: Üben, üben, üben! Viel Spaß beim Hören.