#9vor9 - Unser Digitalthema der Woche Archiv
214 Episoden
20 Minuten
Zwei Themen haben wir in dieser Episode ohne Gäste von 9vor9. Lars guckt sich wirft sozusagen einen literarischen Blick auf das Thema Digitalisierung. Seit dem Ende seines Studiums hat er die Aktivitäten des Deutschen Literaturarchivs Marbach verfolgt. Und er gibt einen Überblick darüber, was sich in den letzten Jahren bei dem Literaturarchiv in Sachen Digitalisierung getan hat. Und es ist ziemlich viel. Stefan spricht über sein gespaltenes Verhältnis zu den Talkshows im deutschen Fernsehen, die seiner Meinung nach dem Erkenntnisgewinn nur bedingt dienen. Und er fragt sich, inwiefern diese Talkshows überhaupt die Menschen erreicht, welche neuen, digitalen Formate es braucht und wie es eigentlich mit der Medienkompetenz beschaffen ist in Deutschland. Und die persönliche Medienkompetenz kann man auch testen: https://der-newstest.de/. Viel Spaß beim Hören.
26 Minuten
Wir haben wieder einen Gast im 9vor9-Studio: Peter Ganten, Vorsitzender der Open Source Business Alliance und CEO von Univention, spricht mit uns über den Stand von Open Source in deutschen Behörden und darüber hinaus. Peter meint, die Pandemie habe insgesamt die Entwicklung und auch das Bewusstsein für Open Source vorangetrieben, auch wenn es Diskussionen zur Verfügbarkeit von Open Source- vs. proprietärer Anwendungen gab und gibt, zum Beispiel im Schulumfeld (MS Teams vs. Jitsi oder BigBlueButton). Und zum Schluss plädiert Peter für signifikante Investitionen der öffentlichen Hand in Open Source-basierte Lösungen für die Verwaltung; das sei die beste Zukunfts- und Wirtschaftsförderung. Viel Spaß beim Hören.
22 Minuten
Wir haben mal wieder Peter M. Wald zu Gast, Professor für Personalmanagement an der HTWK Leipzig. Wir sprechen diesmal über Talent Management in digitalen Pandemiezeiten, also darüber, wie neue Kolleginnen und Kollegen ein neues Unternehmen erleben, wie sie bestmöglich eingeführt werden können und was dabei schief gehen kann. Peter teilt Erfahrungen, die seine Studentinnen und Studenten während ihres Pflichtpraktikums machen, und Stefan und Lars teilen ihre eigenen Erfahrungen. Unter anderem geht es dabei um das richtige Maß von formellen und informellen Elementen und wie wichtig das Teilen persönlicher Aspekte ist. Viel SPaß beim Hören.
22 Minuten
Lars hat Urlaub, Stefan hat keine Live-Sendung, einer neuen Folge von 9vor9 stand also nichts im Weg. Stefans heutige Themen sind zum einen ein neuer Hacker-Angriff, der diesmal Microsoft Exchange-Server betraf. Dies nimmt er zum Anlass, generell das Thema IT Security anzusprechen, unter anderem auch die steigende Gefahr für Cloud-Anwendungen, und er ruft uns alle, Unternehmen, aber auch die privaten Nutzerinnen und Nutzer, zu größerer Vorsicht auf. Stefans zweites Thema ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir in Deutschland in Sachen Pandemie-Bekämpfung nicht grad die schnellsten sind: Diesmal geht es um die Einführung der Luca-App zur Nachverfolgung von Kontakten. Auch da hakt es anscheinend. Und Lars bringt ein Thema mit, das auf den ersten Blick wie ein "Paukenschlag" oder eine "Werbe-Revolution" daher kommt. Am Ende ist es aber vielleicht doch nur ein Revolutiönchen: Google schafft für seinen marktführenden Browser Chrome die Third Party Cookies ab. Wir sprechen darüber, warum Google das tut, was das bedeutet und warum das Ganze vielleicht doch nicht (nur) im Sinne der Nutzerinnen und Nutzer ist, sondern letztendlich Google hilft, die eigene Stellung zu behaupten. Viel Spaß beim Hören.
27 Minuten
Wir entschuldigen uns erstmal für die verspätetet Veröffentlichung der dieswöchigen Episode von #9vor9. Bei einer internen Team-Sitzung haben sich Stefan und Lars darauf geeinigt, dass Lars Schuld ist an der Verspätung. Oder war es Stefan...? Wie auch immer: Die Gestaltung des DigitalWorkplace und von #NewWork krankt daran, dass die Gestalter selbst oft noch in ihren Silos verhaftet sind. Das war und ist eine der Thesen von Andreas Stiehler, mit dem sich Stefan und Lars in dieser Episode von #9vor9 unterhalten. Andreas ist als Analyst schon viele Jahre im Thema verhaftet und hat auch aufgrund seiner Studienarbeit u.a., für Hays, Computacenter oder Damovo Einblicke in die Thematik gewonnen. Einig waren wir uns, dass Technologie allein oder bestimmte Produkte alleine nicht den Digital Workplace und Produktivität und Zufriedenheit am Arbeitsplatz ausmachen. Und mehr Produktivität auf Kosten der Mitarbeiter:innen im Homeoffice? Weil die eben noch mehr „schaffen“. Das war ein weiterer Diskussionspunkt in unserem Gespräch und da sind wir ganz schnell beim Thema Automatisierung gelandet und bei der Frage, was menschliche Arbeit bleiben sollte und was es nicht bleiben muss. Viel Spaß beim Hören.
21 Minuten
Herzlich Willkomen zu einer neuen Episode unseres kleinen Digitalisierungsprojekts. Wir sprechen heute über ein weit entferntes Land und über die deutsche Provinz. Lars fasst die Ereignisse in Australien zusammen, den Konflikt zwischen Facebook und der dortigen Regierung, die in Einklang mit den Medien dort, oder besser einigen Medien, ein Gesetz durchdrücken wollen, das Facebook nicht geschmeckt hat, zumindest in seiner ersten Version. Mittlerweile gibt es wohl eine Einigung, aber im Grunde geht es dabei auch um ein größeres Ganzes: Welche Rolle spielen die digitalen Plattformen bei der Krise der Medien? Wie gut ist die Lobbyarbeit der großen Verlage, die, vielleicht auf Kosten des gesamten Journalismus, sich gegen Facebook, Google und co behaupten wollen und was können und sollten Regierungen tun? Wir sprechen drüber. Und Stefans Thema ist dann einmal wieder die Digitalisierung in Deutschland. Er nennt hier zwei lokale Beispiele aus Darmstadt. Bei Digitalisierung geht es nicht immer um die ganz großem Themen wie Gesundheits- oder Schulwesen – die bleiben wichtig. Es geht auch um die Praxis vor Ort und ist oft ernüchternd praktisch. Auch darüber reden wir. Und wir zitieren ein Känguru. Viel Spaß beim Hören.
17 Minuten
In der heutigen Episode sprechen Stefan und Lars über Fußball und Schule, aus einer digitalen Perspektive natürlich. Werder-Fan Lars, Sky-Abonnent, sprach darüber, wie alte Männer wie vor 30Jahren linear fernsehen, maximal den Second Screen bedienen. Und er zitierte die Vision von Mark Cuban (Eigentümer des Profibasketball-Teams der Dallas Mavericks aus einem Gespräch mit der New York Times), wie die jungen Leute auf TikTok sind und dort dynamisch hier und da plötzlich Liveszenen zugespielt bekommen. Ob das wirklich die neue digitale Welt des Sportkonsums sein wird, ist unklar. Sicher ist jedoch: Es geht noch mehr in Sachen Nutzung von Daten und digitaler Formate im Sport. Das zweite Thema ist die Digitalisierung in den Schulen. Hier empfiehlt Stefan den Beitrag von Jakob von Lindern auf Zeit Online, der die derzeitige Situation analysiert und entsprechende Experten zu Wort kommen lässt. Die Systeme – meist in Zeiten vor der Pandemie entwickelt, vor allem aber aufgesetzt – sind ganz nicht in der Lage, die schiere Masse an Schülerinnen und Schülern, die gleichzeitig online gehen wollen, zu bewältigen. Ein großer Teil der IT müsste grundlegend anders aufgesetzt werden. Viel Spaß beim Hören.
26 Minuten
Stefan und Lars haben mal wieder einen Gast im 9vor9-Studio: Thorsten Zoerner, ein ehemaliger Kollege von Stefan, hat vor einigen Jahren eine neue Passion gefunden: Regionalen Ökostrom. Er ist CEO und "Energy Data Artist" des Stromanbieters Corrently. Mit ihm sprechen Stefan und Lars über den Stand der Digitalisierung im Strommarkt, welche Bedeutung Daten haben, wie man dafür sorgen kann, dass Haushalte gezielt mit lokalem Ökostrom versorgt werden und wie man die Deutschen aus ihrer Bräsigkeit herausholen und zu einer Verhaltensveränderung in Sachen Ökostromnutzung motiviert. Viel Spaß beim Hören.
16 Minuten
9vor9 ist zwar kein Finanzpodcast, aber eine der Geschichten der vergangenen Woche war eben auch eine digitale: Die Ereignisse rund um das Unternehmen Gamestop und wie eine Reddit-Community für einen Schock an der Wallstreet sorgte. Für Lars hat diese Geschichte viele interessante Aspekte: Die Plattform Reddit, das alte Thema traditionelle Medien und andere Institutionen gegen das Internet und schließlich auch die Verantwortung der digitalen Plattformen und Content Moderation. Stefans Digitalthema der Woche ist Digitalisierung und Gesundheitswesen. Jens Spahn hat hier vor Corona schon einiges angeschoben. Durch Corona hat das Ganze noch eine andere Dynamik und Dringlichkeit bekommen. Und es wird immer klarer, wie viel noch zu tun ist und wo es überall noch im Gesundheitsgebälk knirscht. Wir wünschen viel Spaß beim Hören. Gegen Ende gab. es Bandbreitenprobleme bei Lars; er schob es auf die Kinder, aber wahrscheinlich waren es eher Telekom, Vodafone und co.Trotzdem viel Spaß beim Hören.
22 Minuten
in der heutigen Ausgabe reden Stefan und Lars zunächst über ein Streitgespräch aus der ZEIT zwischen Carsten Knop von der FAZ und dem Künstler und YouTuber Rezo. Es geht um das Urheberrecht und die Frage, wie dieses gerecht und zur Zufriedenheit aller in Deutschland umgesetzt werden kann. Die Erkenntnis ist: Wahrscheinlich gar nicht, zumindest nicht so, dass alle Beteiligten zufrieden sind. Also muss die Demokratie wohl das machen, wofür sie angeblich prädestiniert ist: Einen Kompromiss finden. Die Hoffnung ist, dass dies gelingt. Das zweite Thema ist der anhaltende Newsletter-Trend, der sich vor allem rund um die derzeit etwas gehypte Plattform Substack zeigt. Und der CEO von Substack, Chris Best, geht in einem Podcast-Gespräch mit einer New York Times-Redakteurin sogar so weit, seine Plattform als die Antwort auf all die Probleme anzupreisen, die Social Media derzeit so umtreiben. Wir werden sehen. Viel Spaß beim Hören. (Zusatz: Wir werden nie wieder vergessen, dass Bodo Ramelow derzeitiger Ministerpräsident von Thüringen ist...versprochen!)
22 Minuten
Wir reden über Clubhouse. Das tun ja viele derzeit, nur tun es die meisten in Clubhouse selber, während wir es in diesem unseren kleinen, feinen Podcast tun. Und natürlich verstehen wir all den Spott und die Witze und die vorauseilenden Abgesänge, nichtsdestotrotz versuchen wir aber auch, darüber zu sprechen, was uns selber daran interessiert und teilweise auch fasziniert und welche Anwendungsmöglichkeiten wir sehen. Und auch über die Kritik sprechen wir. Dass nämlich eine neue Plattform im Jahr 2020 starten kann, ohne sich großartig um Content Moderation, Hate Speech oder Datenschutz zu kümmern bzw. dies bewusst zu ignorieren und vielleicht sogar zu fördern, ist schon sehr...bemerkenswert. Viel Freude beim Hören.
22 Minuten
Das neue Jahr hat nun auch für uns bei 9vor9 begonnen und dieses Jahr 2021 ging schon wild los mit einem Sturm auf das Kapitol in Washington, den daraus resultierenden Entscheidungen der großen digitalen Plattformen vor allem bzgl. des baldigen Ex-Präsidenten Trump und die damit einhergehenden Diskussionen rund Meinungsfreiheit und Kontrolle. Wir besprechen das alles, auch aus einer deutschen und europäischen Perspektive und diskutieren vor allem auch, wie wir uns eine Regulierung der Plattformen vorstellen (oder eben nicht vorstellen) können. Viel Spaß beim Hören und trotz allem: Ein Frohes Neues Jahr!
20 Minuten
In unserer letzten Folge des Jahres kommen einige alte Bekannte zu Besuch: Stefan und Lars ziehen gemeinsam mit Peter M. Wald eine Bilanz des Home-Office-Jahres 2020. Zum Schluss spricht Peter von sozialen Taktgebern, die es seiner Meinung nach braucht in Organisationen. Ein schönes Bild zum Schluss dieses verrückten Jahres. Und auch im nächsten Jahr werden diese Taktgeberinnen und -geber wohl weiterhin sehr nötig sein. Und ebenfalls zurück sind technische Probleme, die wir in diesem Jahr nicht vollständig ablegen konnten. Das bleibt aber offensichtlich nicht aus bei Live-Aufnahmen. Wir hoffen trotzdem, dass diese letzte Folge gefällt. Und wir wünschen Euch ein schönes, ruhiges, stressfreies Jahresende und freuen uns auf viele weitere Folgen mit hoffentlich vielen weiteren tollen Gästen im neuen Jahr. Bis bald.
31 Minuten
In der vorletzten Ausgabe dieses verrückten Jahres geht es bei 9vor9 um die Medien im allgemeinen und ein besonderes Medium im Besonderen: Stefan und Lars sprechen mit Andreas Lenz, Gründer und Chef von t3n, über die frühen Jahre des Magazins, darüber, wie t3n sich über die Jahre entwickelt hat, wie das Jahr 2020 war und auf was sich Andreas mit seinem Team in Zukunft fokussieren möchte. Anlass war übrigens eine IBM Bustour vor 10,5 Jahren, bei der wir auch die t3n Redaktion besucht haben. Und einen kleinen Ausblick auf die Medienbranche insgesamt wagen wir auch in Zeiten, wo Ausblicke noch schwieriger sind als sonst schon. Viel Spaß beim Hören.
19 Minuten
Stefan und Lars sprechen heute über die angekündigte Übernahme von Slack durch Salesforce und was das Ganze für Slack, Salesforce, Microsoft, Nutzerinnen und Nutzer und auch für SAP bedeutet. Danach erwähnt Stefan noch einen Artikel aus dem FAZ Feuilleton, in dem die Autoren dafür plädieren, Rechenzentren in die Innenstädte zu holen. Warum? Hört selbst, Und zum Schluss gibt es noch einen kleinen Ausblick auf mögliche zukünftige Folgen. Stichworte: Gut kopiert ist halb gewonnen und Chancen und Risiken der Digitalisierung für Kinder und Jugendliche. Viel Spaß beim Hören