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Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke Archiv

519 Episoden
8 Minuten
Für viele seiner Zeitgenossen war Beethovens Musik laut, grell, bizarr. Und so entzündete sich an seinen Werken fortan die Fantasie der Kritiker und Schriftsteller. Wiebke Matyschok sprach mit dem Dirigenten Roger Norrington über die vierte Sinfonie, welche einen anderen Komponisten zum Verfassen eines Romans inspirierte.
7 Minuten
Die "Appassionata". Diese berühmte Klaviersonate von Ludwig van Beethoven in f-moll, op. 57, ist nicht nur ganz allgemein sehr populär: Auch wahre Beethoven-Kenner lieben und fürchten sie. Warum, das erfahren Sie von dem Pianisten Michael Korstick. Julika Jahnke hat mit ihm gesprochen.
7 Minuten
Immer wieder gibt es Stücke, die zwar für sehr wichtig gehalten werden, die man im Konzertsaal aber fast nie zu hören bekommt. Eines davon ist Tschaikowskys Streichsextett "Souvenir de Florence". Über die "Erinnerungen an Florenz" hat Julia Smilga mit dem Geiger Michael Gurewitsch, gesprochen.
7 Minuten
Die Cellosuiten von Johann Sebastian Bach sind so etwas wie die Königsdisziplin für Cellisten. Die große Herausforderung dieser Suiten liegt nicht nur darin, dass es Solowerke sind, sondern auch darin, dass es schwierig ist, eine eigene Interpretation dieser Werke zu finden, da es kein Autograph gibt.
3 Minuten
04.07.1623: Im englischen Stondon Massey in der Provinz Essex stirbt der englische Renaissance-Komponist William Byrd.
7 Minuten
Ludwig van Beethovens 5. Klavierkonzert ist, anders als es sein Beiname "Emperor-Concerto" suggeriert, kein allein von Heroismus geprägtes Werk. Es hat überraschend sanfte, intime Momente. Ulrich Möller-Arnsberg stellt das Starke Stück zusammen mit dem Pianisten Paul Lewis vor.
7 Minuten
Als Niccolò Paganini seine Solo-Capricen für Geige schrieb, hat er an eins wohl kaum gedacht: Dass sie einmal zum Stolperstein für hervorragende Pianisten werden würden. Das liegt freilich nicht an ihm. Denn das hat Franz Liszt besorgt. Er war so begeistert vom hohen Schwierigkeitsgrad der Capricen, dass er einige davon für das Klavier umschrieb. Julika Jahnke lässt Marc-André Hamelin zu Wort kommen und stellt sie vor.
8 Minuten
Robert und Clara Schumann sind zwei Jahre verheiratet. Er fühlt sich gestört, wenn sie Klavier übt. Sie langweilt sich, weil sie nicht mehr auf Konzertreisen geht. Gemeinsam studieren sie immer wieder Partituren. Dann wagt sich Schumann an ein neues Werk: drei Quartette, Opus 41. Der Zyklus beginnt mit einem Werk in a-moll.
7 Minuten
Beethovens "Rasumowsky"-Quartette op. 59 stießen zunächst bei den Hörern auf Unverständnis. Als "Flickwerk eines Wahnsinnigen" wurden sie bezeichnet. Was an dem Zyklus für das damalige Publikum so ungewöhnlich war, darüber hat Julia Smilga mit dem Geiger Tim Vogler gesprochen.
7 Minuten
Das Streichquartett F-Dur KV 590, 1790 also ein Jahr vor seinem Tod entstanden, bleibt Mozarts letztes Werk für diese Besetzung. Andreas Grabner stellt es mit Günter Pichler, ehemaliger Primarius des Alban Berg Quartetts, vor.
7 Minuten
Insgesamt 83 Werke hat Joseph Haydn, der "Vater des Streichquartetts" für diese Gattung komponiert. Unter anderem 1772 die sechs sogenannten "Sonnenquartette". Bernhard Neuhoff hat er mit den Musikern des Quatuor Mosaiques über das Streichquartett op. 20 Nr. 3 in g-Moll gesprochen.
7 Minuten
Tschaikowsky versucht in dem Werk, die Gefühle zu beschreiben, die ihn beim Komponieren bewegen. Diese Gefühle sind zwar nicht immer klar, glücklich war er aber nicht, als die 4. Sinfonie entstanden ist. Uta Sailer hat stellt zusammen mit dem Dirigenten Mariss Jansons die Sinfonie Nr. 4 vor.
8 Minuten
"Der Tod und das Mädchen" - mit dieser Allegorie befasste sich Franz Schubert zunächst in seinem gleichnahmigen Klavierlied, dann, im Frühjahr 1824, in seinem d-moll-Streichquartett. Mit dem Titel ist kein bestimmtes Mädchen gemeint, sondern der Mensch selbst in all seiner Vergänglichkeit. Barbara Doll hat mit Monika Henschel, der Bratschistin des Henschel Quartetts, über das Werk gesprochen.
7 Minuten
Das 1. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven ist eigentlich gar nicht sein erstes. Es entstand nämlich, als das zweite schon fertig war. Fünf Jahre lang feilte Beethoven am Werk, bis er schließlich zufrieden war.
8 Minuten
Wie anspruchsvoll Telemann sein kann, hat der Geiger Reinhard Goebel immer wieder demonstriert. Mit "Musica Antiqua Köln" hat er viele Meisterwerke des Barockkomponisten aufgeführt. Unter anderem auch die Violinkonzerte. Mit Julika Jahnke hat Goebel darüber gesprochen.