Holger ruft an Archiv
264 Episoden
15 Minuten
Die BSW-Chefin wird für ihre Aussagen zum Ukrainekrieg von der Kreml-Propaganda gefeiert. Tragen auch deutsche Medien dazu bei? Anruf bei Yelizaveta Landenberger.
30 Minuten
Auf unsere Kritik an der „Geheimplan“-Recherche von Correctiv gab es positives Feedback, aber auch Kritik von verschiedenen Seiten. Rechte Medien wiederum instrumentalisierten den Text. Holger Klein und Stefan Niggemeier sprechen im Podcast über die Frage: Ist das jetzt die Debatte, die sich die Autoren gewünscht haben?
22 Minuten
Warum berichten alle so aufgeregt, wenn ein ehemaliger Rennfahrer einen Mann liebt? Ist das heute noch so ein großer Schritt wie früher? Holger Klein ruft an bei Bettina Böttinger und spricht mit ihr über den schmalen Grat zwischen Promiklatsch und politischem Statement.
19 Minuten
Bei den Neuwahlen in Frankreich sei ein Rechtsruck verhindert worden, war in deutschen Medien zu lesen – obwohl der rechtsextreme Rassemblement National die meisten Stimmen holte. Anruf bei der SZ-Redakteurin Kathrin Müller-Lancé, die über Frankreich berichtet.
21 Minuten
Warum im Gaza-Streifen so viele palästinensische Journalisten sterben, ist unklar. Internationale Medien haben die Todesfälle untersucht - mit Satellitenbildern und Zeugenaussagen. Anruf bei Frederik Obermaier, der an der Recherche beteiligt war.
17 Minuten
Seit Anfang Juni gibt es die barrierefreien Nachrichten. Die Germanistin und Übersetzerin Andrea Halbritter findet das Angebot gut, sieht bei der Umsetzung aber noch viel Luft nach oben.
29 Minuten
Der CEO der "Washington Post" soll kritische Berichterstattung verhindert haben. Was ist da los? Anruf bei Christian Fahrenbach in New York.
22 Minuten
In den Sendungen zur Europawahl am Sonntag ging es vor allem um die Bundesregierung – und sehr wenig um Europa. Auch Zahlen wurden teilweise irreführend aufbereitet. Der Wahlforscher Thorsten Faas spricht im Übermedien-Podcast über Horse-Race-Journalismus und seine Kritik am TV-Wahlabend.
23 Minuten
Auch vor der Europawahl müssen die meisten Sender den Parteien Sendezeit zur Verfügung stellen. Aber was, wenn die Inhalte problematisch sind? Und wo ist eigentlich geregelt, wer wie viel Werbeplatz bekommt? Anruf bei Medienjournalist Stefan Fries.
29 Minuten
Fast jeder kennt jetzt ihre Gesichter, ihre Namen und andere private Details. Die Personen aus dem "Sylt-Video" werden seit einer Woche öffentlich vorgeführt. Der Medienanwalt Felix Damm hält die Berichterstattung für "gravierend rechtsverletzend" – und auch nicht zielführend: "Wir unterhalten uns über Personen, die wir nicht kennen, aber nicht über Ausländerfeindlichkeit."
31 Minuten
Die "Süddeutsche Zeitung" ließ in einem externen Gutachten die Vorwürfe gegen ihre Vize-Chefredakteurin aufarbeiten. Was steht in dem Bericht? Was kann man Alexandra Föderl-Schmid vorwerfen - und was nicht? Und war der Skandal berechtigt? Anruf bei Stefan Niggemeier.
14 Minuten
In Hintergrundgesprächen versorgen Bundesbehörden ausgewählte Medien mit Information. Der "Tagesspiegel"-Journalist Jost-Müller Neuhof sieht diesen Austausch kritisch. Im Podcast mit Holger Klein erklärt er, warum es diese Runden aus seiner Sicht gar nicht braucht.
47 Minuten
In Italien haben diese Woche Rai-Journalisten gegen den Einfluss der Regierung auf ihren Sender protestiert. Wie viel Macht hat Ministerpräsidentin Giorgia Meloni über die Medien? Anruf bei Italienkenner Sebastian Heinrich.
20 Minuten
Was ist dran an den Vorwürfen, die der "Cicero" gegen das Wirtschafts- und das Umweltministerium erhebt? Anruf bei Malte Kreutzfeldt von "Table Media".
24 Minuten
Wer selbst keine Videospiele spielt, verwechselt Gaming vielleicht erst mal mit einer Nische für Nerds. Aber von wegen: Gaming ist schon lange ein Milliardenmarkt und eine Kulturtechnik, die genauso seriöse und kritische Berichterstattung verdient wie Literatur, Filme oder Musik.