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Bayerisches Feuilleton Archiv

346 Episoden
53 Minuten
Er war einer der Autoren, die am frühesten erkannten, was mit der Nazibarbarei auf Deutschland zukommen würde. Deshalb flüchtete Oskar Maria Graf 1933 aus Bayern und landete im amerikanischen Exil. Nach dem Krieg blieb das Verhältnis zur Heimat schwierig - inklusive Lederhosenskandal.
53 Minuten
Nancy war witzig und bissig, Pamela die "Hausfrau”, Diana die Schönheit und Faschistin, und Unity das provokante Hitler-Groupie. Die englischen Mitford-Schwestern waren ein besonders schillernder Teil des exzentrischen Adels. Eine Familiengeschichte, deren spektakulärste Kapitel in Bayern spielen.
53 Minuten
Wandern ist im Trend. Einer der Erfinder bayerischer Wanderkultur war Hermann von Barth. Vor genau 150 Jahren ist sein Buch erschienen, in dem er seine Entdeckungen und Touren zwischen Königssee und Bodensee zusammengefasst hat: "Aus den nördlichen Kalkalpen" wurde zu einem Startpunkt der Alpenbegeisterung in Bayern.
53 Minuten
1976 promoviert der Regensburger Ludwig Max Fischer über Lion Feuchtwanger und lernt in Los Angeles dessen Witwe Marta kennen. Weil die Probleme mit den Füßen hat, stellt sie den 26-Jährigen als Chauffeur und Sekretär ein - inmitten der legendären Bibliothek, dem "Schatz von Pacific Palisades”.
53 Minuten
Mit "Hurra!” in den Krieg? Das schreien 1914 auch viele Bayern. Doch die Ernüchterung kommt schnell. Aus dem verklärten Kriegsabenteuer wird der grauenhafte Grabenkrieg. In der Ferne wird gestorben, in der Heimat wird gehungert. Zum Kriegsbeginn vor 110 Jahren ein "Bayerisches Feuilleton” aus dem Jahr 2014.
54 Minuten
Wie soll sich München der Welt präsentieren? Der Chef der Wienerwald-Lokale will drei riesige Plastik-Hendl an den Olympiaturm hängen. Design-Visionär Otl Aicher dagegen träumt von Space-Uniformen für die bayerische Polizei.
53 Minuten
England, Russland, USA! Max Ainmiller hat Kirchenfenster aus München weltbekannt gemacht. Als "König der Glasmaler" hat er im 19. Jahrhundert die Kunst der bunten Fenster revolutioniert. Seine "Bayernfenster" im Kölner Dom erzählen aber auch eine bayerisch-preußische Geschichte von Revolution und Aufbruch.
53 Minuten
Wie lange sehen wir uns in die Augen? Und wie viele Stunden klebt unser Blick an Computer-Bildschirm und Handy-Display? Worin besteht sie, die Kunst des Sehens? Und lässt sich am Ende, wie Bestseller-Autor Manfred Lütz behauptet, vielleicht sogar der Sinn des Lebens sehend erkennen?
53 Minuten
Fredl Fesl, der bairische "Melankomiker": Mit dem "Königsjodler", dem "Fensterstock Hias" oder dem "Taxilied" eroberte er die Bühnen. Doch dann bekam er Parkinson und begann ein zweites Leben, das nun zu Ende gegangen ist. Zum Tod des "Königs von Bairisch-Absurdistan" ein Bayerisches Feuilleton aus dem Jahr 2022 von Thomas Grasberger.
53 Minuten
Man kennt Liesl Karlstadt heute vor allem als Bühnenpartnerin von Karl Valentin. Dabei feierte sie auch ohne ihn große Erfolge, womöglich sogar ihre größten. Mit ihm hingegen erlebte sie ihre schlimmsten Krisen ...
53 Minuten
Er war der bayerische Popstar in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: der Volkssänger und Schauspieler Ferdinand Weisheitinger alias Weiß Ferdl. Nach ihm sind zahlreiche Straßen, Wege, ja sogar eine Schule in Bayern benannt. Aber taugt er heute noch als Vorbild? Er, der sein weiß-blaues Fähnlein gern im stramm nationalistischen Wind flattern ließ? Wer war dieser umstrittene Mann wirklich?
52 Minuten
Obwohl fast jeder ein Gscheidhaferl kennt, fällt seine genaue Bestimmung überraschend schwer. Zeit für eine Analyse - unter hinreichender Berücksichtigung der verwandten Spezies Gschaftlhuber, Besserwisser, Fachidiot und Fußballexperte.
51 Minuten
"Dreimal hat Franz Kafka München besucht, in unterschiedlichen Lebensphasen, mit durchwachsenem Erfolg: Zuletzt 1916 für eine Dichterlesung - bei der er angeblich sogar Damen in die Ohnmacht befördert haben soll! Ein Bayerisches Feuilleton zum 100. Todestag von Franz Kafka: mit "Kafka"-Regisseur David Schalko, Schriftsteller Daniel Kehlmann und Jaroslav Rudiš, dem Sänger der 'Kafka Band'.
53 Minuten
In unserer Reihe "Bayerische Kraftplätze" - Beiträge zur Philosophie des Alltags und zur Metaphysik des Banalen - beschäftigen wir uns diesmal mit der Lieblingsdestination aller Reisenden, die gern zuhause bleiben: dem Balkon!
53 Minuten
15 Kinder hat Traudl Well geboren und dass alle anständige Leut geworden sind, sei erfreulich. Well done eben! Die Texte ihrer Söhne Hans, Stofferl und Michi von der Biermösl Blosn haben ihr in der Regel weniger gefallen. "Ma g'wohnts", sagte Mutter Well knapp. Und die Musik hat gholfn, auch wenn das Leben als vielfache Mutter, in den 40er Jahren und auf dem Land, teilweise wirklich hart war. Ein Bayerisches Feuilleton aus dem Jahr 2005.