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Bayerisches Feuilleton Archiv

346 Episoden
53 Minuten
Der Berg ruft - und der Mensch muss hinauf. Denn er strebt stets nach Höherem, und zwar nicht nur "outdoor", in der freien Natur, sondern auch "indoor", im Kino. Dort wird der filmisch eroberte Berg zum wunderschönen, mystischen, tödlichen, symbolischen und manchmal auch ideologischen Ort.
54 Minuten
Wer hätte das gedacht: Adolf Hitler liebte Zeichentrickfilme von Walt Disney. 1939 fassen die Nazis einen großspurigen Plan: Die "Deutsche Zeichenfilm GmbH" soll den amerikanischen Weltstar vom Trickfilmthron stoßen. Eine gewagte Geschichte aus Berchtesgaden, München, Berlin und Dachau.
53 Minuten
Spukte tatsächlich ein Poltergeist in Rosenheim? Liegt wirklich ein Fluch auf dem Münchner Nockherberg? Irren die Seelen der Toten in Sanatorien, auf Burgen und Friedhöfen im Freistaat umher? Wir gehen auf Geisterjagd "dahoam" und ergründen die Untiefen bayerischer Spuk- und Gruselzustände.
53 Minuten
Von den Nazis verfolgt, aus dem KZ entkommen, von der eigenen Kommunistischen Partei gegängelt, im Spanischen Bürgerkrieg gefallen, von der DDR verklärt und vereinnahmt: Hans Beimler hatte viele Gegner. Ein Bayerisches Feuilleton über einen vergessenen Antifaschisten aus der Oberpfalz.
53 Minuten
Anfang des 20. Jahrhunderts war München eine Hochburg der Esoterik: Okkultismus, Theosophie und neue Heilslehren fanden an der Isar begeisterten Zulauf, das Übersinnliche war schwer in Mode. Und mittendrin: Rudolf Steiner, bis heute umstrittener wie verehrter Begründer der Anthroposophie.
53 Minuten
In den 1980ern und Neunzigern ist der Münchner Regisseur Helmut Dietl eine Ikone, durch "Monaco Franze", "Rossini" oder "Kir Royal". Doch dann kippt etwas. Die Kinokomödie "Zettl" wird Dietls letzter Film sein, einer von dem nicht wenige behaupten, er habe ihn das Leben gekostet. Mit Michael "Bully" Herbig, Dietls Frau Tamara Dietl u.a. Zum 10. Todestag von Helmut Dietl am 30. März 2025.
53 Minuten
Jedes Kind wird beim Namen genannt, jeder Name wirkt identitätsstiftend. Aber wer ist nun besser dran: die Marie oder die Mandy, der Max oder der Kevin? Eine Sendung über Bedeutung und Bürde des Vornamens.
54 Minuten
Wie bedeutend ist Bayern als Weltraummacht? Ist in der bayerischen Seele praktisch schon angelegt, dass man stets nach unendlichen Weiten strebt? Commander Söder ist beileibe nicht der erste Bayer, der mit Bavaria One ins All will ...
53 Minuten
Keine Sprache ist so rein wie bayerisches Bier. Alle inspirieren einander. So auch das Bairische, das im Laufe seiner Genese an besonders vielen Wortwürsten gezuzelt hat. Dass es dabei zu Missverständnissen kommen kann, liegt in der Natur der Sache, denn: In der Nuance liegt die Würze des Wortes. Bairisch Esperanto mit Thomas Kernert.
53 Minuten
Mein lieber Schwan! Der Kini war ganz narrisch nach dem weiß-gefiederten Poser. Moderne Philosophen dagegen setzen für die Zukunft auf schwarze Exemplare. Und im Chiemgau schnabuliert man ihn schon heute zum Valentinstag.
53 Minuten
Ein Wirtspaar errichtet ein Denkmal für einen ermordeten Zwangsarbeiter. Eine Netz-Aktivistin erzählt von Nazi-Gräueln. Ein Techniker setzt sich für die Umbenennung belasteter Straßennamen ein: Erinnerung an das Kriegsende 1945 hat heute viele Gesichter in Bayern.
53 Minuten
1981 sucht Bob Marley, der "King of Reggae", seine letzte Hoffnung in Bayern, am Tegernsee. Er ist 36 Jahre alt und unheilbar an Krebs erkrankt. Wenige Monate später ist die jamaikanische Ikone tot und eine Legende geboren: war es Mord? Zum 80. Geburtstag von Bob Marley am 6. Februar 2025.
53 Minuten
Unser aus Franken stammender Autor Maximilian Sippenauer muss sich oft für sein gerolltes "R" rechtfertigen, das angeblich provinziell klingt. Doch anstatt es sich abzutrainieren, geht er dem Phänomen "R" auf den Grrrund - und stößt auf einen seit Jahrhunderten währenden Erbfolgekrieg der deutschen Sprache.
54 Minuten
Soundtrack eines Lebensgefühls: Mitte der 1970er Jahre erobert der "Munich Sound" die Welt. Donna Summer und Silver Convention stürmen die Charts, die Rolling Stones und Queen kommen nach München, ins Studio von Giorgio Moroder. Und von Tokio bis New York tanzt alles nach den Beats aus Bayern. Mit Giorgio Moroder, Michael Holm, Penny McLean, Reinhold Mack, Jens Poenitsch u.a.
53 Minuten
Schwimmen, Boxen, Wasserball - alle möglichen Sportarten sind Stoff von Romanen, Gedichten, Theaterstücken. Schon Ludwig Thoma war begeisterter Tennisspieler, Sport formt nicht nur den Körper, sondern auch das Wort!