Bayerisches Feuilleton Archiv
346 Episoden
53 Minuten
Acht Prozent der Deutschen wünschen sich angeblich einen König als Staatsoberhaupt. Auch der Freistaat Bayern ist nicht frei von Bewunderung für gewisse Ersatz-Royals, sei es ein täuschend echter Ludwig II. aus der Oberpfalz oder der leibhaftige "König von Togo" im Landkreis Ebersberg.
24 Minuten
Peter Zimmermann, der "Regensburger Goliath", war in jeder Beziehung ein außergewöhnlicher Mensch. Der Priester, der am Ende seines Lebens 2,24 Meter groß war, besaß nicht nur ein heiteres Gemüt und einen wachen Verstand, sondern auch großen Mut.
54 Minuten
Albrecht Dürer - das sind die weltberühmten betenden Hände. Der Hase. Das Selbstbildnis mit den langen Haaren. Aber was wissen wir eigentlich von Dürer selbst, dem rebellierenden Starkünstler aus Nürnberg, der beschloss: "Das Leben ist ein Seil oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil."
25 Minuten
Singen und sammeln: Dank Unterstützung von Volksmusik-Freunden aus dem Haus Wittelsbach reiste der "Kiem Pauli" durch Oberbayern und sammelte Volkslieder. Vor allem gesittet hatten die zu sein. Dabei verdiente hochanständige Kiem Pauli anfangs sein Geld mit unanständigen Liedern.
24 Minuten
Singen und regieren: Einst trug das Adelsgeschlecht der Wittelsbacher die bayerische Krone, später wandte man sich der Volksmusik zu. Herzog Max in Bayern etwa, der Vater von Kaiserin Sissi, war begeisterter Zitherspieler. Ein adliger Vertreter spielte mit seinem Ensemble sogar im Studio des Bayerischen Rundfunks.
53 Minuten
Wenn Bayern die Vorstufe zum Paradies ist, wie sieht dann erst das wirkliche Paradies aus? So, wie es der Engel Aloisius gesehen hat? Oder der Brandner Kaspar? Ein Feuilleton über einen Sehnsuchtsort, der diffuser nicht sein kann.
24 Minuten
Wie geht Petting? Oder Was ist der neueste Modetanz? - Diese Fragen klären Jugendliche seit den fünfziger Jahren mit der BRAVO. Generation für Generation findet in der legendären Zeitschrift all das, was sie sich von den eigenen Eltern nicht sagen lassen will. Eine Reise durch die Jahrzehnte!
54 Minuten
Elfie Pertramer war der schräge bayerische Superstar, dem nichts heilig war. Einem Veitstanz gleich fegte sie von Auftritt zu Auftritt. Und dann bekam sie "den Nonsens-Kater", wie sie in ihren Tagebüchern schreibt. 1971 wirft sie alles hin. Eva Demmelhuber portraitiert die Rebellin im Dirndl.
53 Minuten
"Das Reh lebt einzeln und in Rudeln, und schmeckt sehr gut zu breiten Nudeln", dichtete der Münchner Eugen Roth. In Märchen und Sagen taucht es stets als frommes, friedfertiges Wesen auf, Disney schuf mit "Bambi" die ultimative Identifikationsfigur. Und doch stellt "die kleine rote Waldschere" ein großes Problem dar ...
50 Minuten
Kaum ein Handwerk hat sich in den letzten 50 Jahren so sehr verändert wie der Buchdruck. Und doch haben kleine Buchwerkstätten eine Nische entdeckt: Wie vor 500 Jahren arbeiten sie mit Bleisatzkästen und Handpresse. Ein Bayerisches Feuilleton aus dem Jahr 2005 - von Bernhard Setzwein. Ein Bayerisches Feuilleton aus dem Jahr 2005.
25 Minuten
Der CSU-Landtagsabgeordnete Max Zillibiller (1896-1970), Vorsitzender des Bayerischen Rundfunkrates, war in seiner Jugend ein echter Rebell. Er saß wegen kommunistischer Umtriebe in Festungshaft und lebte später in einer Landkommune.
53 Minuten
Gustl Bayrhammer war die Inkarnation des gstandnen bayerischen Volksschauspielers. Und wollte doch, wie er das einmal so schön ausgedrückt hat, "kein Wapperl am Arsch". Innenansichten eines Publikumslieblings zum 30. Todestag.
50 Minuten
Sie hoppeln durch Kinderbücher, standen Modell für Dürer und Beuys, lassen sich in Schokolade gießen - und Ostern ist ohne sie undenkbar. In der Realität werden Hasen - und Kaninchen - als Schädlinge gejagt oder enden im Kochtopf. Justina Schreiber folgt Hasenspuren in Stadt und Land.
25 Minuten
Jahrhundertelang lagerten im Regensburger St. Katharinenspital sechs Taschen voller Dokumente. Ihr Eigentümer, der Diplomat Johann Maria Warschitz, hatte sie dort im Jahr 1531 für eine spätere Rückkehr deponiert, die jedoch nie erfolgte. So blieben sie bis heute erhalten und erzählen vom privaten und geschäftlichen Alltag eines "Networkers" aus dem 16. Jahrhundert.
25 Minuten
Zu jeder anständigen Wallfahrtskirche gehörten Wunder und Heilungen. Daher wurden in "Mirakelbüchern" detailliert die wunderbaren Folgen von Gebeten und Gaben aufzeichnet - als Belege für die Wirkungsmacht der angerufenen Heiligen.