Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

I went to films Archiv

73 Episoden

Der Pate

2 Stunden 55 Minuten
In dieser Folge wagen wir uns mit dem Paten von Francis Ford Coppola an einen Film, den man guten Gewissens als „Epos“ bezeichnen kann, heran. Mit der Verfilmung von Mario Puzos Roman hat Coppola die Art, wie das Publikum einen Mafia-, bzw. Gangsterfilm erwartet von Grund auf revolutioniert. In dessen Mittelpunkt stehen weniger die Aktivitäten des kriminellen Corleone-Konglomerats, sondern die Familie der Corleones und ihre Beziehungen untereinander. Wir beschäftigen uns daher besonders mit den Dynamiken der Corleones untereinander, genauso wie mit Coppolas enormen Leistungen beim Dreh des Films. Nicht untergehen sollen dabei auch unsere Beobachtungen, wie der Film eigentlich das Thema „Mafia“ behandelt und inwiefern der Film Mythen zu ihr schafft und eventuell auch bestimmte Dinge verharmlost oder glorifiziert. "I went to films" erscheint einmal pro Monat mit einem neuen Audiokommentar zu einem Film. Unterstützt uns mit einem kleinen Beitrag: https://steadyhq.com/martinbornemeier

Interstellar

2 Stunden 50 Minuten
In dieser Folge begeben wir uns angeleitet von Christopher Nolan auf eine weite Reise mit „Interstellar“. Dabei begeben wir uns nicht nur viel weiter, als die Unendlichkeit, sondern sehen uns auch, unterstützt durch den späteren Nobelpreisträger Dr. Kipp Thorne, an, wie das Leben auf anderen Planeten (un)möglich sein könnte. Neben den technischen Details des Films und der historischen Vorlage der „Dust Bowl“ für das Leben auf der Erde beschäftigen wir uns noch mit allerlei spannenden Themen, wie dem Vergleich zu Kubricks „2001“, den menschlichen Beziehungen innerhalb des Films, oder der Frage, wie man die Menschheit retten kann, ohne dabei die Menschlichkeit aufgeben zu müssen. Unser Versuch, die Ereignisse im Tesserakt zu verstehen, führt schließlich wohl zu unserem größten Disput innerhalb einer Folge.
27 Minuten
Zum zweijährigen Jubiläum von „I went to films“ hauen wir eine Sonderepisode heraus und gleichzeitig setzen wir unsere Retrospektive von filmischen Adaptionen des „Cape Fear“-Stoffs weiter: Wir sehen uns die Simpsons-Episode „Am Kap der Angst“ aus dem Jahr 1993 an. Diese parodiert nicht nur über weite Strecken den Film von Scorsese, sondern ist zusätzlich noch mit zahlreichen anderen Gags und Anspielungen vollgepackt, sodass wir beim Jubiläum-Feiern einfach entspannt mitgucken können. Viel Spaß!

Kap der Angst

2 Stunden 8 Minuten
In dieser Folge fahren wir erneut hinaus zum Kap der Angst. Diesmal unter der Regie von Scorsese mit Nick Nolte und Robert de Niro in den Rollen, die zuvor Gregory Peck und Robert Mitchum innehatten. Auch diesmal besprechen wir die – aus unserer Sicht – rechtlichen und moralischen Konsequenzen von Cady und Bowden. Natürlich betrachten wir auch die inhaltlichen und stilistischen Unterschiede zwischen dem Film aus den Sechzigern und dem Film aus den Neunzigern, insbesondere die Veränderung bei der Figur von Sam Bowden. Ebenfalls kritisch sehen wir auf ein paar stilistische Entscheidungen, die uns mal mehr, mal weniger zusagen.
1 Stunde 48 Minuten
Diese Folge bildet den Auftakt eines kleinen Versuchs, ein Remake mit seinem Original zu vergleichen. Dazu bieten sich die Interpretationen von John D. MacDonalds „The Executioners“ an, das zweimal hervorragend verfilmt wurde. In dieser Folge sichten wir J. Lee Thompsons Version mit Gregory Peck und Robert Mitchum in den Hauptrollen. Dabei befassen wir uns mit verschiedenen Aspekten der Inszenierung – insbesondere der Licht- und Farbgestaltung – dem herausragenden Soundtrack von Bernhard Herrmann, eventuellen Ähnlichkeiten zu Alfred Hitchcock und den rechtlichen und moralischen Fragen, die die Geschichte aufwirft. Insbesondere in letzterem Bereich glänzen wir mit unserem Halbwissen zur Rechtssituation in den USA.
1 Stunde 18 Minuten
In der heutigen Folge sehen wir uns keinen Film an, sondern versuchen, uns mit einem Thema, das wir bei mehreren Filmen bereits gestreift hatten, zu befassen: Die FSK und ihre Altersfreigaben. Dabei befassen wir uns in mehreren Themenblöcken mit den Aufgaben von FSK und BPJM, den einzelnen Freigabestufen, die die FSK und die Juristenkommission der SPIO an Filme vergeben. Besonders blicken wir danach – als juristische Laien versteht sich – auf den Paragrafen 131 des StGB. Schließlich vergleichen wir grob die deutsche Situation mit der in einigen anderen Ländern, ehe wir einen kleinen Ausblick mit Zukunftsprognosen wagen.
2 Stunden 17 Minuten
Endlich machen wir unser Versprechen aus Folge drei wahr, besuchen Leone und Eastwood erneut und sehen uns „Für ein paar Dollar mehr“ an. Dabei beschäftigen wir uns mit der Frage, wie sich der Film vom ersten Teil der Reihe unterscheidet, wie Eastwoods Figur auf van Cleefs Colonel Mortimer reagiert und welche Rolle das Rauchen in diesem Film spielt. Dabei soll auch der Blick auf die Verbeugung vor klassischen Westernmythen, die das Drehbuch zeigt, und vor der bildgestalterischen Klasse von Sergio Leone nicht fehlen. Schließlich stellen wir uns auch die Frage, ob der Film optimistischer oder pessimistischer auf das Verhältnis zwischen Staat, Verbrechen, Vigilanten und Bürgern blickt, als der erste Teil.

Der Kongress

2 Stunden 4 Minuten
In dieser Folge befassen wir uns auf Martins Wunsch hin mit Ari Folmans „Der Kongress“, der wiederum auf Stanisław Lems Roman „Der futurologische Kongreß“, der passenderweise dieses Jahr 50 Jahre alt wird, basiert. Dabei befassen wir uns mit den verschiedenen Fragen von „Realität“, die Folman in diesem Film aufwirft: Was ist innerhalb der Filmwelt real? Was passiert in der „Cartoonwelt“? Wie können die Leute unsterblich werden? Wieso heißt eigentlich die Hauptfigur genau wie die Schauspielerin, die sie spielt? Und warum sieht Berlin-Tegel aus, wie in einer Dystopie? Das alles und noch viel mehr besprechen wir in einem Kontroversen Gespräch in dieser Folge.

Casablanca

1 Stunde 46 Minuten
Ein absoluter Klassiker zwischen Resistance und Nazis in einem Mikrokosmos, in dem die ganze Welt vertreten ist: Auf Markus‘ Wunsch hin sehen wir uns diesmal Michael Curtiz‘ „Casablanca“ an. Dabei begleiten wir nicht nur die tragische Liebesgeschichte zwischen Ilsa Lund, Victor Laszlo und Rick Blaine, sondern auch damit, wie es Letzterer gemeinsam mit Capitaine Renault schaffen, fast die ganze Filmhandlung zwischen Zynismus und Opportunismus zu verbringen, um dann am Ende hoch moralisch zu handeln. Die fantastische Lichtgebung und das größtenteils hervorragende Drehbuch machen den Ausflug nach Nordafrika schließlich perfekt.

Sucker Punch

2 Stunden 9 Minuten
Zum Start ins neue Jahr sehen wir uns auf Martins Wunsch Zack Snyders nun zehn Jahre zurückliegendes opulentes Spektakel namens „Sucker Punch“ an. Dabei folgen wir Emily Brownings Babydoll auf ihrer Reise durch die verschiedenen Realitäts- und Fantasieebenen und versuchen herauszufinden, welcher Inspirationsquellen sich Snyder für seinen Rausch bedient. Auch wenn wir die Kritikpunkte am Film nicht verschweigen wollen, so wollen wir uns auch den vorhandenen Vorzügen widmen, wie etwa die bewusste Unklarheit beim Spiel mit den Realitätsebenen, die Videospielästhetik oder die regelmäßigen Anspielungen an Alice im Wunderland.
1 Stunde 44 Minuten
Pünktlich zum Fest warten wir mit einem etwas anderen Weihnachtsklassiker auf: Gremlins – Kleine Monster. Dabei sehen wir, wie sich die sozialkritische Spannung in der ersten Hälfte immer wieder mit Albernheiten abwechselt, ehe in der zweiten Hälfte die Titelhelden sich auf machen dürfen, zur Weihnachtszeit eine anarchistische Zerstörungsorgie zu bescheren. Wir bestaunen dabei nicht nur die auch heute noch gute Tricktechnik, sondern auch, wie sich das Drehbuch irgendwann nicht mehr um die Konsequenzen des Handelns seiner Figuren und der Nachvollziehbarkeit des Settings schert. Wir wünschen euch schonmal Frohe Weihnachten!
2 Stunden 25 Minuten
Wir reisen mit Bond zwischen Madagaskar und Miami und zwischen den Bahamas und dem Balkan zu einer neuen actionreicheren und gleichzeitig geerdeteren Interpretation der Bond-Figur. Dabei befassen wir uns mit der Frage, welche Ansätze – und Vorbilder – man für diesen Neustart gewählt hat und wie sich dieser Bond von seinen Vorgängern unterscheidet und dabei trotzdem in die Reihe passt. Dabei mag zwar nicht jeder Griff sitzen, aber am Ende kommen wir beide zu der Feststellung, dass uns die Wege, die die Reihe mit Craig und seinem Bond geht, gefallen.

Nightmare

1 Stunde 39 Minuten
Auf Markus‘ Wunsch hin sehen wir uns heute „Nightmare – Mörderische Träume“ auf Bluray an. Bei Robert Englunds Debüt als Freddy Krueger befassen wir uns mit den Themen der Konflikte zwischen Eltern und Kindern, Teenage Angst, Sexualität und der Abwesenheit von Vätern, die sich in den Albträumen der Teenager manifestieren. Daneben gehen wir aber auch auf die bis heute oft großartigen Horroreffekte und ihre zeitlose Wirkung ein. Folgt uns dabei, wie wir zwischen der nur an der Oberfläche idyllischen Kleinstadtwelt und den realen wie übernatürlichen Grauen des Erwachsenwerdens und zwischen (Film)realität und Traum wechseln.
1 Stunde 55 Minuten
Zum zweiten Mal beschäftigen wir uns auf Martins Wunsch mit einem Film von Stanley Kubrick. Dabei werfen wir diesmal einen Blick auf seinen vorletzten Film, Full Metal Jacket. Dabei beschäftigen wir uns mit der Zweiteilung des Films, der Brutalität der Grundausbildung und den Grauen des Krieges, bei denen man entweder wahnsinnig wird oder sie mit eiskaltem Zynismus von sich fernhalten muss. Außerdem fragen wir uns, wie weit der Krieg in Fernost eigentlich auf Distanz zur Gesellschaft in den Vereinigte Staaten war, bzw. wie nah der scheinbar so ferne Krieg letztendlich auch in die Heimat gebracht wurde.
1 Stunde 43 Minuten
In unserer neuesten Folge machen wir auf Markus‘ Wunsch hin einen kleinen Ausflug und begleiten die Familie Griswold auf ihrer Reise von Chicago nach Walleyworld. Dabei kommen wir auf die Frage, ob und welche Gags heute noch funktionieren und welche Nebenfiguren von Schauspielern, die später größere Bekanntheit erlangten, gespielt wurden zu sprechen. Zudem fragen wir uns, ob die all die kleinen und größeren Pannen, welche die Griswolds während ihrer Reise erdulden müssen in Zeiten von Smartphones und Internet noch so passieren könnten. Also schnallt euch an und folgt uns, wie wir auf der „Holiday Road“ durch die USA reisen.
I went to films

I went to films

It's not a film school