Lauscherlounge | Alle Podcasts Archiv
103 Episoden
1 Stunde 56 Minuten
// Champagner, Mäzenatentum und der Geruch Berlins, unterteilt in Komische-Oper-Geruch (Ost) und Deutsche-Oper-Geruch (West) // In unserer neunundzwanzigsten Episode spricht Elias mit Tanja Fornaro. Tanja kommt ursprünglich vom Ballett. Genauer gesagt, wurde sie in jungen Jahren in der Berliner Tanzakademie von Tatjana Gsovsky ausgebildet und sammelte erste Bühnenerfahrungen an der Deutschen Oper. Ihr Weg führte sie in die Kinderagentur von Annelie Rohrbeck und alsbald drehte sie ihre ersten deutschen Vorabend Filme für die ARD. Einem größeren Publikum wurde sie bekannt durch ihre Rolle der “Luca” in der Serie “Aus heiterem Himmel”. Nach einer privaten Schauspielausbildung an der frisch gegründeten Schauspielschule Charlottenburg und nach längeren Aufenthalten in Italien und dem Iran, kam die Halb-Italienerin zurück nach Berlin und stieß dort rasch zum Team von Oliver Rohrbecks Lauscherlounge, dessen Tonstudio gerade im Aufbau war und übernahm die ersten Hörbuch-Regie Arbeiten und ist bis heute fester Bestandteil des Live-Hörspiel-Ensembles. Zeitgleich brachte sie auch ihre eigene Karriere als Sprecherin voran und ist seit einigen Jahren in den Bereichen Film- und Computerspiel-Synchronisation, Voice-Over, Hörbuch und Hörspiel hauptberuflich tätig. So ist sie z.B. in der Serie "Black Sails" als Madi, gespielt von Zethu Dlomo, zu hören und für Audible liest sie u.a. die Hörbuch Reihe “Elemental Assassin”. Außerdem war sie als Chloe bei der Live Tour “Phonophobia” der Drei Fragezeichen mit von der Partie. Bei einer Flasche Champagner plaudern die beiden, entsprechend Tanjas Naturell lebhaft, über ihren Weg vom klassischen Tanz bis zur Arbeit vor dem Mikrofon. Mit Zwischenlandungen bei ihrem Wunsch, eine Künstlerkolonie zu gründen, in der sie als Mäzenin Kreative vernetzen und tolle Projekte verwirklichen kann. Sie erzählt über ihre Mitfahrt auf dem Traumschiff als 12-jährige, über Tanja die Schulabbrecherin und Tanja die Kaffeehaustante, über die Liebe zu HipHop, über eine bei ihr noch immer währende Identitätskrise (die die beiden aber im Laufe des Gespräches klären - sie wäre gern zeitweilig ein Kerl, ein echter Macho), über den Geruch der Heimat Berlin - unterschieden in West (Deutsche Oper) und Ost (Komische Oper), über Serien und Martial Art Filme und vieles mehr. Und zum Ende hin liest Tanja uns noch zwei Glossen von Kurt Tucholsky vor. Empfehlungen von und mit Tanja: Das Hörbuch "Ab heute heiße ich Margo" von Cora Stephan Der Film "El hombre de las mil caras" mit Tanja als Nieves, gespielt von Marta Etura Das Hörspiel "Macbeth" von David Hewson Aufgenommen wurde das Gespräch im Oktober 2018. Wenn du Ideen und Rückmeldungen hast, melde dich gern bei uns: Entweder per Mail unter hoergestalten@lauscherlounge.de oder bei Facebook. Dort findest du auch Zitate und Fotos unserer Gäste: https://www.facebook.com/hoergestalten/
29 Minuten
In der einundzwanzigsten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 14.10.2018 im Monarch, Berlin: Ellen liest einen Tagebucheintrag sowie einen Schlussmach-Brief an ihren damaligen Freund vor, den sie ihm aber nie gegeben hat. Eddi trägt „Schneeflöckchen II – Die Rache des Khan“, ein gereimtes Märchen, das er mit 18 schrieb, vor. Und Daniela gibt uns mit ihrem Tagebuch Einblick in den Alltag einer Fünfzehneinhalbjährigen. Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.
1 Stunde 28 Minuten
// Apfelsaftschorle, zwei dumme Auguste und eine sehr kluge Mutter // In unserer achtundzwanzigsten Episode spricht Josef mit Reinhard Scheunemann. Reinhard ist Schauspieler und Synchronsprecher und fast jeder kennt seine Stimme – u.a. als Direktor Lewis in “American Dad”. Und er war mal Clown. Doch dazu gleich mehr. Geboren wurde er in Ost-Berlin. Seine sehr vorausschauende Mutter schickte ihn – wegen seinen Rückenproblemen – zur beruflichen Sondervermittlung, damit Reinhard nicht schwer heben musste. Also lernte er zuerst Industriekaufmann. Doch als ihn das irgendwann ankotzte, zog es ihn nach Rostock, um Schauspieler zu werden. Er spielte bereits sehr früh auf der Bühne und verließ Rostock nach 3 Jahren mit der “Bühnenreife”. Dann ging es nach Brandenburg, einmal zwischendurch zur Armee und vor allem zum Zirkus. Denn Reinhard war – falls es noch nicht gesagt wurde – Clown! So ein richtiger Clown. Und für anderthalb Jahre war er sogar auf Tournee – auch in Russland. Alles andere – zum Beispiel warum Reinhard bei Armin Müller-Stahl einmal vorsprechen üben wollte und durfte und warum es dann doch nicht dazu gekommen ist – erzählt er einfach selbst. Bei Apfelsaftschorle reden die beiden darüber, was man trinkt, wenn man nicht mit dem Auto da wäre; über Klarinettenunterricht und wenig musikalische Menschen; über den Zirkus in der DDR und natürlich über Clowns (also den dummer August - nicht so wie in Russland); über Entspannung durch Musik und Musik als internationale Sprache; übers Zappen durchs Fernsehen und nie eine Sache mal komplett ansehen; über die Ausbildung zum Industriekaufmann, inklusive 450 Mädels auf 20 Jungs in der Berufsschule; über besagtes Vorsprechenüben bei Armin Müller-Stahl, das nie zustande gekommen ist; über Kellnerjobs und Stipendium; darüber sich bis 13 Uhr krankmelden müssen; über Reinhards äußerst kluge Mutter, die viele Sachen vorhergesehen hatte und über in den Westen rüber machen. Und am Ende liest Reinhard uns noch “Wird er kommen” von Franz Hessel vor. Aufgenommen wurde das Gespräch im November 2018. Wenn du Ideen und Rückmeldungen hast, melde dich gern bei uns: Entweder per Mail unter hoergestalten@lauscherlounge.de oder bei Facebook. Dort findest du auch Zitate und Fotos unserer Gäste: https://www.facebook.com/hoergestalten/ #DDRClownAufReisen #FaxenMachen #Mutterweisheiten #HörGestalten #Talk #Podcast #Lauscherlounge #ReinhardScheunemann
15 Minuten
In der zwanzigsten Podcast-Episode bzw unserem Weihnachtsspecial hört Ihr einen (weihnachtlichen) Beitrag von unserer Show am 13.10.2018 im kukoon in Bremen: Anne war mit einundzwanzig (in ihrer Hippie-Phase, wie sie sagt) in ihrem „selbstgestrickten VW-Bulli“ auf Reisen und sehnte sich nach langer Abwesenheit nach einem Weihnachtsfest im Kreis ihrer Familie. Und so nahm sie sich vor, ihre Eltern zu Weihnachten zu überraschen. Ob das klappte und wie das alles ablief, hören wir heute, 40 Jahre später, aus Annes Reisetagebuch. Wir wünschen Euch frohe, geruhsame und vergnügliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
25 Minuten
In der neunzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 13.10.2018 im kukoon in Bremen: Jumana trägt einen Steckbrief vor, den sie mit 13 Jahren über sich selbst ausfüllte. Michaela liest ein Gedicht, mit dem sie mit 15 Jahren den Tod ihrer kürzlich verstorbenen Mutter verarbeitete. Sarah hatte ebenfalls Gedichte dabei, die sie zwischen dem Alter von 8 und 13 Jahren verfasste. Und Maimuna gibt uns Einblick in ihr Tagebuch, das sie mit 11 Jahren führte und in dem es – wie sollte es anders sein – um Schule und um Jungs geht. Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.
55 Minuten
// Chai Latte, Flatscreen-Kaminfeuer und weihnachtliche Sentimentalitäten // In unserer fünften Sonderepisode sprechen Josef und Elias bei Tee, Spekulatius, digitalem Kaminfeuer und einer Kerze über ihre Stimmen der Kindheit. Und auch ein bisschen MIT ihnen. Damit auch du weißt von wem sie da gerade so schwärmen, feuern sie an entsprechenden Stellen ein paar aussagekräftige Samples ab. Eine Hommage an großartige Schauspieler*Innen, die sich mit ihren Synchronisationen, Hörbuch- und Hörspiel-Interpretationen unsterblich gemacht haben. Frohe Weihnachten. Samples (in chronologischer Reihenfolge): Joachim Nottke als Erzähler in “Bibi Blocksberg Der Flohmarkt” (Folge 37), Kiddinx (https://youtu.be/Zo_4k2NIFMo) Peter Pasetti als Erzähler in “Die drei Fragezeichen und der seltsame Wecker” (Folge 12), Europa Hans Clarin als Pumuckl in “Pumuckl und der verbotene Kirschlikör”, BR (https://youtu.be/Aq0yQaWgIv0) Gottfried Kramer als K.I.T.T. und Andreas von der Meden als Michael Knight in “Knight Rider - Der schwarze Teufel taucht wieder auf (Folge 3), Europa (https://youtu.be/aViX6-eXIsI) Martin Hirthe als Bud Spencer in “Zwei sind nicht zu bremsen” (https://youtu.be/PcJkHgsYHTE) Wolfgang Hess als Bud Spencer in “Die rechte und die linke Hand des Teufels” (https://youtu.be/x6UrBOb-BqU) Arnold Marquis in “Der Held - Die Deutsche Stimme von John Wayne” (https://youtu.be/VO_5Q-YZBMY) Joachim Wolff als Huana in “Die drei Fragezeichen und der sprechende Totenkopf” (Folge 6), Europa Christian Rode und Peter Groeger in der “Sherlock Holmes” Serie (2004–2011) von maritim, Fall 01: Das Haus bei den Blutbuchen (https://youtu.be/Eqnu0eFjnp0) Dirk Bach aus dem Prolog “Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär”, von Walter Moers, der Hörverlag Edgar Ott als Benjamin Blümchen in “Der Weihnachtstraum” (Folge 52), Kiddinx Gisela Fritsch als Karla Kolumna in “Karla gibt nicht auf” (Folge 46), Kiddinx Norbert Gastell als Homer in dem YouTube Video “ALLE Lieder die Homer Simpson jemals gesungen hat” (https://youtu.be/G6m88ISbhDI) Elisabeth Volkmann bei der Fernsehsendung “Klimbim” und als Marge Simpson (https://youtu.be/cJbCgZCHFss und https://youtu.be/u9fTNX-TcQ8) Peer Augustinski als Robin Williams in “Club der toten Dichter” von 1989 (https://youtu.be/HvZ_0152LnE) Klaus Kindler als Clint Eastwood in der Serie “Dirty Harry” (https://youtu.be/1F4ViEqeB0Q) Hans Paetsch als Erzähler in “Rumpelstilzchen”, Europa (https://youtu.be/imXnIj0C9EM) Andreas E. Beurmann als Onkel Titus in “Die drei Fragezeichen und die verschwundene Seglerin (Folge 71), Europa Joachim Höppner als Gandalf in “Der Herr der Ringe - Die Gefährten” (https://youtu.be/IXGCahHXoBk?t=85)
23 Minuten
In der achzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 12.10.2018 im Yoko in Hamburg: Maren trägt einige Briefe vor, die sie ihrer Freundin Antje in das gemeinsame Diddl-Briefbuch schrieb, als sie mit 17 im Schwabenland auf Skifreizeit war. Thorsten teilt Texte, Gedichte und Kurzgeschichten mit uns, die er zwischen 1984 und 86, mit Anfang zwanzig, schrieb und erst kürzlich wieder fand. Und Birte liest eine Episode aus ihrem Tagebuch vor, wie sie mit der bayrischen Polizei in Berührung kam. Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.
1 Stunde 42 Minuten
// Sherryfassgelagerter Single Malt, Blankziehen und aus Fußbodenausgleichsmasse Puppen kneten // In unserer fünfundzwanzigsten Episode spricht Elias mit Cathlen Gawlich. Cathlen ist Schauspielerin, Synchron-, Hörbuch- und Hörspielsprecherin. Schon im Alter von 13 Jahren bewarb sie sich an der HFF Potsdam-Babelsberg für den “Babytest”, und bekam schon parallel zum Studium erste Theaterengagements. 10 Jahre spielte sie unter Thomas Langhoff am Deutschen Theater, wechselte zur Schaubühne und entdeckte in dieser Zeit auch ihr Talent “Stimme” und entwickelte dieses in der Filmsynchronisation, insbesondere im Bereich Zeichentrick, stetig weiter. So spricht sie seit 2002 das Eichhörnchen Sandy in SpongeBob Schwammkopf. Und regelmäßig Elizabeth Banks (Tribute von Panem, 72 Stunden, Pitch Perfect). Durch ihre Fähigkeit ihre Stimme ansatzlos zu “morphen”, interpretiert sie im Bereich Hörbuch und Hörspiel viele Kinderstoffe, aber auch historische Romane oder zeitgenössische Literatur. Denn Cathlen ist sehr wandelbar. Ein Grund dafür ist wahrscheinlich ihre Herangehensweise, immer in die jeweilige Rolle “hineinzutauchen”, anstatt die Rolle an sich “heranzuziehen”. Außerdem ist sie auch in dem neuen Lauscherlounge On-Location-Hörspiel “Tinnitus” von Regisseur Max Benyo in der Rolle der Mareike Schaad zu hören. Bei einem Sherryfass gelagerten Single-Malt (der unser bisher exklusivster Getränkewunsch war) sprechen die beiden angeregt über ebenjenes Getränk - zu dem Cathlen auch gleich die passenden Gläser mitgebracht hat, über in Alkohol eingelegte Früchte, die sie als Kind heimlich genascht hat, über ihren Lehrerhaushalt, darüber, wie es war als Teenager von der Vorstadt ins Dorf zu ziehen, über als Kind in der DDR erlebte Unsicherheiten und eine vielleicht daraus resultierende Neigung zur Akribie, über die Lehre zur Restaurantfachfrau und die “Werkesser im Blaumann”, über Ängste - zum Beispiel davor, dass das Klopapier alle ist… aber natürlich auch über die Liebe zum Live-Hörspiel, ihre Tour zu “Paul Temple und der Fall Gregory” mit Bastian Pastewka und Komplizen, über Zugänge zu Rollen, über das Berühmtsein vs. ein Mannschaftsspieler zu sein, über Elizabeth Banks in die Tribute von Panem, über das Privileg, mit dem Schaubühne-Ensemble durch die Welt zu touren, über das Stück “Dämonen”, Lampenfieber und über Methoden dieses einzudämmen, über das “Blankziehen” auf der Bühne und dass es okay ist, wenn es der Sache dient, über Cathlen die es mag als “Springerin” (wenn beim Theater ein Krankheitsfall ist) zu fungieren und vieles mehr. Und am Ende liest Cathlen uns die sau komische Kurzgeschichte “Späte Erkenntnis” aus der Feder eines befreundeten Arztes vor. Cathlens und unsere Empfehlung: Das Hörbuch “Heilige Kuh” von David Duchovny Das Hörspiel “Tinnitus”, mit Cathlen in der Rolle der Mediatorin Mareike Schaad Die Serie “Lucifer”, mit Cathlen als die Therapeutin “Linda Martin”, gespielt von Rachael Harris Die Serie “Person of Interest” mit Cathlen als “Rude”, gespielt von Amy Acker Aufgenommen wurde das Gespräch im Oktober 2018. Wenn du Ideen und Rückmeldungen hast, melde dich gern bei uns: Entweder per Mail unter hoergestalten@lauscherlounge.de oder bei Facebook. Dort findest du auch Zitate und Fotos unserer Gäste: https://www.facebook.com/hoergestalten/
27 Minuten
In der siebzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 12.10.2018 im Yoko in Hamburg: Nele liest einen Brief an einen Kinderliedermacher, sowie Gedichte und kurze Prosatexte, die sie mit 6, 15 und 18 Jahren verfasste. Iris trägt zwei sehr unterschiedliche Gedichte vor, die sie beide als Achtzehnjährige schrieb. Und die Brieffreundinnen Peggy und Maren stehen zusammen auf der Bühne und lesen Briefe vor, die sie einander Anfang der Achtziger Jahre zwischen Wernigerode und Pinneberg schickten. Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.
1 Stunde 38 Minuten
// Kir Royal, Revolution aus Halle und ein Klavier von 1880 // In unserer sechsundzwanzigsten Episode redet Josef mit Jeremias Koschorz. Jeremias ist Schauspieler, Sprecher und Musiker. Nach seinem Schauspielstudium in Leipzig und Halle gehörte er zunächst zum festen Ensemble des Theater Magdeburg. Mittlerweile lebt Jeremias in Berlin: Er spielt Theater, singt in Opernhäusern, spricht in Hörspielen wie „Be My Match“, steht in Filmen wie “Rockabilly Requiem” und “In Darkness” vor der Kamera. Für seine Rolle im Tatort “Tod auf dem Rhein” wurde er 2010 sogar für den new faces Award nominiert. Und natürlich und vor allem synchronisiert er mit Liebe Filme: Wie zum Beispiel “Mit Siebzehn”, “The Darkest Minds” oder auch “La La Land”. Und als ob das alles nicht schon genug wäre, hat er auch für ein Theater-Weihnachtsmärchen die Musik komponiert – daher verwundert es nicht, dass er mit einem uralten Klavier in seiner Wohnung seinen Nachbarn schöne Melodien schenkt. Und Jeremias bezeichnet sich selbst als Quasseltante. Warum? Naja, bei einem – oder sagen wir drei bis vier – Kir Royal reden die beiden unter anderem über die Leidenschaft zu reisen; über Horoskope; über die Kindersprechgruppe des MDR; über das Aufheben, Archivieren und Sortieren von allen Schulheften, um dann doch alles wegzuwerfen; über den Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt; über den Umgang mit Geld; über den Tag der deutschen Einheit; über eine Revolution aus Halle; über Geschwister; über die frühe Leidenschaft zum Mikrofon und lustige Interviews mit dem Bruder; über Cembalos und 14 Jahre Klavierunterricht; über die Liebe zum Essen und wie man Menschen darüber kennenlernt; über nichts Geringeres als Träume und den Tod; über die Flüchtigkeit von Theateraufführungen; über das Entstehen einer Melodie und und und… Jeremias’ und unsere Empfehlungen: - Be My Match (Hörspiel / audible) - Atlanta Medical (Film / Synchronstimme von Matt Czuchry / läuft auf Pro7) - Mit Siebzehn (Film / Synchronstimme von Damien Delille) - ROCKABILLY Requiem (Kinofilm / Rolle: Eddie) Wenn du Ideen und Rückmeldungen hast, melde dich gern bei uns: Entweder per Mail unter hoergestalten@lauscherlounge.de oder bei Facebook. Dort findest du auch Zitate und Fotos unserer Gäste: https://www.facebook.com/hoergestalten/ Aufgenommen wurden das Gespräch im Oktober 2018. #Quasseltante #RevolutionHalle #Genussmensch #Podcast #HörGestalten #Lauscherlounge #Talk #Synchron #JeremiasKoschorz #bemymatch
27 Minuten
In der sechzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show auf dem Flux Bergfest 22.08.2018 im FluxBau, Berlin: Aliana teilte ihre Liebe zu der TV-Sendung „Ocean Girl“ mit ihrem Tagebuch als sie 11 war. Sibylle schrieb ein Protokoll über die Organisation einer Playback-Hitparade ihrer Klasse beim Schulfest 1984. Und Juliane erzählte ihrem Tagebuch mit 12 Jahren, wie kompliziert das alles mit den Jungs ist. Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.
1 Stunde 39 Minuten
// Apfelsaftschorle, satirische Verse und teilweise noch Textzeilen von 1967 im Kopf // In unserer fünfundzwanzigsten Episode redet Elias mit Reinhard Kuhnert. Reinhard ist Autor, Regisseur, Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher. Random House bezeichnete ihn jüngst als die Stimme von George R. R. Martin, wobei Reinhard noch nicht ein Wort von ihm synchronisiert, wohl aber seine Bücher eingelesen hat - allen voran die großartige Fantasy Reihe “Das Lied von Eis von Feuer”, auch bekannt als “Game of Thrones”. Für diese Arbeit wurde er auch kürzlich von Audible mit der goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Ebenso ist er der gesetzte Erzähler für die historischen Romane aus der Feder von Ulf Schiewe, wie etwa die Normannen Saga. Die Liste seiner Synchronrollen ist lang (1644 Einträge in der Synchronkartei), regelmäßig synchronisiert er David Strathairn (The Blacklist), Peter Coyote (Bitter Moon), André Dussollier (Ruby & Quentin) oder William H. Macy (Fargo, 1996). Neben seinen zahlreichen - teilweise auch selbst inszenierten - Theaterstücken, schreibt er heute auch in Prosaform, wie etwa den Roman “Abgang ist Allerwärts” (welchen er auch selbst als Hörbuch eingelesen hat) oder das Kinderbuch “Fionas Feen” und tritt zudem regelmäßig mit eigenen Texten und Liedern auf. Denn der, wie seine Frau gern scherzhaft sagt, “mit seinem Beruf verheiratete” Reinhard, ist auch ein Freund der satirischen Verse, getreu seiner Vorbilder Heine, Tucholsky und Kästner. Bei einer großen Apfelsaftschorle sprechen die beiden über die nun schon gut fünfzig Jahre seines Wirkens, über seine Anfänge in der DDR, über das “unausgesprochene Berufsverbot”, was ihn dazu bewog, in den Westen zu gehen, über seine Zeit in Irland und Australien (was, wie er sagt, “gut für die Biografie, aber nicht gut für den Lebensunterhalt” war), über Verständnis statt Toleranz, über Doppelzüngigkeit im Schauspielgewerbe und so viel mehr. Zum Ende hin gibt er uns ein paar satirische Zeilen aus seinem Programm zum Besten - ein modernes Märchen Potpourri in drei Akten mit Cliffhangern. Unsere Empfehlung sind die Hörbücher von “Das Lied von Eis und Feuer”, “Mrs. Alis unpassende Leidenschaft” und die herrliche Komödie “Ruby & Quentin” mit Jean Reno und Gerard Depardieu in den Hauptrollen und Reinhard auf André Dussolier in der Rolle des Psychiaters. Wenn du Ideen und Rückmeldungen hast, melde dich gern bei uns: Entweder per Mail unter hoergestalten@lauscherlounge.de oder bei Facebook. Dort findest du auch Zitate und Fotos unserer Gäste: https://www.facebook.com/hoergestalten/ Aufgenommen wurde das Gespräch im September 2018.
30 Minuten
In der fünfzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 12.08.2018 im frannz Biergarten, Berlin: Naemi liest einige ihrer bezaubernden Gedichte vor, unter anderem gereimte Postkarten aus dem Urlaub. Andrea trägt weitere Perlen aus ihren allseits beliebten Tagebüchern vor. Auch Dschamilja hat einige Gedichte dabei, mit denen sie sich zwischen 14 und 16 den Schul- und Liebesfrust von der Seele schrieb. Und Matthias teilt seine Kriegstdienstverweigerung mit uns, die er mit 18 ans Bundesamt für Zivildienst schickte. Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.
1 Stunde 21 Minuten
// Ingwertee, Neugier und Themen, die wehtun // In unserer vierten Sonderepisode redet Josef mit Max Hegewald. Max ist Schauspieler und Regisseur. Und unter seinem Pseudonym Max Benyo ist er auch Autor für Film und nun auch für Hörspiel. Vieles passiert bei ihm parallel: Max ist neugierig, voller Energie und Ideen. Schon mit 13 Jahren war seine Liebe fürs Schauspiel geweckt. Und kurz darauf begann er als Schauspieler zu arbeiten. 2011 wurde er bei der Goldenen Kamera-Verleihung als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Er studierte Drehbuch und Dramaturgie an der Potsdamer Filmuniversität Konrad Wolf und schrieb und inszenierte dort eigene Filme, wie zum Beispiel den Episodenfilm „Die Angsthasen“ (Buch und Regie). Oder den mittellangen Film „Schnee Essen“ (Buch und Regie) oder “Nachtschattengewächse“ (Regie). Und seine Filme laufen auf diversen internationalen Film-Festivals. Max hat Pläne noch weiter zu studieren. Außerdem ist er nach wie vor als Sprecher tätig, spielt auf der Bühne und reist sehr sehr gern. Dabei beobachtet Max Menschen und Situationen und macht sich immer Notizen ins Handy, wenn er eine neue Idee für eine Geschichte hat. Und Ideen hat er viele. Wir hoffen, dass er die Zeit dazufindet, bald noch viel mehr davon umzusetzen. Bei einem Ingwertee reden die Josef und Max über verbrannte Tagebücher aus Notwehr; über das Kennenlernen der beiden über Josefs Wohnung, als er im Urlaub war; über die Liebe mit 13 zur Schauspielerei und einen Crush auf eine aus der Schauspielgruppe; über ein Freiwilliges Soziales Jahr in Tansania in einem Waisenhaus; über physische und digitale Ideenkusten mit noch unfertigen Projekten; über Prüfungsangst, die einem Sachen verbaut; über Medienwissenschaftler und warum man sich mit ihnen gut stellen sollte; über die Umwege, die zum Drehbuch(studium) geführt haben; über den ganzen Entstehungsprozess zum Hörspiel Tinnitus; Über den Umgang mit neuen Ideen; über einen Lachanfall bei einer Sexszene mit Jasna Fritzi Bauer und über eine fiktive Stiftung, mit der Max alle unrealisierten Projekte deutscher Kreativer unterstützen würde. Eine kleine Auswahl von Max Werken: Tinnitus (2018, Lauscherlounge / CD / Tätigkeit: Buch, Regie) (1. Ausschnitt im Intro) Luft (2018, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf / Film / Tätigkeit: Regie) (2. Ausschnitt im Intro) Schnee essen (2016, JUMA Filmproduktion, www.zimmer67-film.de / Film / Tätigkeit: Buch & Regie) (3. Ausschnitt im Intro) Nachtschattengewächse (2015, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf / Film / Tätigkeit: Regie) Schwingungen (2018, SR2 / Hörspiel / Tätigkeit: Sprecher) Wir Tiere (2017, NDR / Hörspiel / Tätigkeit: Sprecher) Glashaus, Staffel 2 (2015, audible / Hörspiel / Tätigkeit: Sprecher) Kevin allein im Universum (2014 , Volksbühne Berlin / Theaterstück / Tätigkeit: Schauspieler) Wenn du Ideen und Rückmeldungen hast, melde dich gern bei uns: Entweder per Mail unter hoergestalten@lauscherlounge.de oder bei Facebook. Dort findest du auch Zitate und Fotos unserer Gäste: https://www.facebook.com/hoergestalten/ Aufgenommen wurde diese Sonderepisode im Oktober 2018.
3 Minuten
Es gibt etwas zu feiern! Zum 15-jährigen Bestehen der Lauscherlounge gibt es - nach sechseinhalb Jahren Veröffentlichungsabstinenz - wieder neue Hörspiele. Heute erscheint das erste davon: „Tinnitus“ von Max Benyo. Wir gratulieren der Lauscherlounge von Herzen und erfreuen Euch mit dem Trailer zu dieser besonderen Produktion! Inhalt: Tim ist 16, als er die gleichaltrige Lena unter Drogen auf einer Party vergewaltigt. Vier Jahre später wird er aus der Haft entlassen und soll ein neues Leben beginnen. Doch die Auswirkungen seiner Tat dauern an – und lassen weder ihn noch Lena los. Der Hörer taucht in Tims und Lenas Leben ein, erlebt ihre Kämpfe und Sorgen mit, und lernt ihre Gefühlswelt zu verstehen. Ohne das Thema Vergewaltigung zu verharmlosen oder Tims Schuld zu mildern, portraitiert Max Benyo einen jungen Mann, der nicht nur das Leben seines Opfers, sondern auch sein eigenes zerstört hat und nun damit leben muss. Ein Hörspiel wie „Tinnitus“ geht unter die Haut. Zu diesem Zweck verließ die Lauscherlounge die üblichen Produktionswege und nahm nicht im Tonstudio auf, sondern draußen, an Originalschauplätzen, ähnlich einem Filmdreh. Damit wird ein hyperrealer Sound erzeugt, der das brisante Thema authentisch und eindringlich hörbar macht. Mit den Schauspielern Jonathan Berlin (2018 mit dem „Deutschen Schauspielpreis“ und dem „New Faces Award“ ausgezeichnet) und Elisa Schlott in den Hauptrollen sowie Max Benyo als Autor und Regisseur konnten namhafte Nachwuchs-Stars der deutschen Filmlandschaft für das Hörspiel gewonnen werden. FSK 16 Triggerwarnung: Das Hörspiel "Tinnitus" enthält die explizite Darstellung sexualisierter Gewalt und thematisiert die Folgen der Tat aus Täter- sowie Opferperspektive Hier gibt es das Werk ab heute als MP3 CD und als Download: http://lauscherlounge.de/discography/tinnitus/ Und ebenso als Stream bei den Portalen Spotify, iTunes und Deezer.