Heimat lesen Archiv
398 Episoden
28 Minuten
Endlich selbständig. Die Traudl und ihr Rudi steigen ins Speditionsgeschäft ein. Schließlich hat die Traudl ja auch schon ihren Führerschein. Das Geschäft brummt, gewissermaßen, und ihre Lastwagen werden immer schneller zu klein.
28 Minuten
Traudl ist jetzt 19, und Traudl ist schwanger. Und darum muss sie heiraten, sagen die Eltern. Sonst sei es eine Schande. Das findet die Traudl zwar nicht, aber dann heiratet sie halt ihren Rudi. Eine kleine Wohnung finden sie auch noch.
26 Minuten
Erst das Radl, dann der Käfer? Es geht voran im Land. Alle haben Arbeit: Papa, Mama, Traudl und der Rudi ? IHR Rudi. Der sie von der Arbeit abgeholt hat und der nach Pitralon duftet. Mit dem Rudi lässt es sich ganz wunderbar an verschwiegenen Plätzen angeln. Was? Das ist vollkommen egal.
24 Minuten
Mit einem Kameraden radelt der Sepp, Traudls Vater, in die Stadt, um sich aus der Wehrmacht entlassen zu lassen. Eine Formalität, sagt der Heini, der so etwas weiß, aber sonst bekämen sie keine Arbeit. Und auch keinen Führerschein. Nur: Der Sepp hat eine "Null"-Tätowierung in der Achsel. Und er ist groß und blond ...
27 Minuten
Der Krieg ist aus. Die Besatzer sind zur Überraschung aller keine Monster. Aber wenn man nur wüsste, wie man aus Nescafé deutschen Kaffee zubereitet? Die kleine Traudl mag die Soldaten gern, die bei ihnen ein- & ausgehen. Und dann trifft die Mutter auf der Landstraße einen zerlumpten Mann. Traudls Vater ist wieder daheim?
32 Minuten
Kindertage. Der Opa muss heiraten - eine Schiache, finden die Traudl und der Opa - und wird wieder geschieden. Traudl lernt Pfeife rauchen, der Krieg beginnt - und die Schule auch.
29 Minuten
Traudl erblickt das Licht der Welt und wundert sich bald, warum die kleinen Meisen in ihrer Welt kohlrabenschwarz sind. Das liegt am Ruß und Rauch der Lokomotiven. Großvater und Onkel sind Eisenbahner. Eine spannende Welt ist das!
31 Minuten
Das ist die Lebensgeschichte einer alten Münchnerin - zum Nachdenken und beispielhaft für das Schicksal vieler Frauen, die unsere heutige wohlhabende Millionenstadt aus dem Chaos des Zweiten Weltkriegs wieder aufgebaut haben.
16 Minuten
Freudige Überraschung: Die Jachenauer sind nun doch wieder alle glücklich vereinigt. Öha! Happy End, wie der Jachenauer sagt.
30 Minuten
Wendel ist tot. Von seinem Einsatz im Gebirge ist er nicht mehr zurückgekehrt. Er war in einen Hinterhalt geraten. Derweilen bereitet man sich in der Landeshauptstadt auf die Rückkehr ihrer heimgekehrten Helden vor. Der Hochwürdige Herr Pfarrer muss die schmerzliche Kunde von Wendels Schicksal an seine Jachenauer überbringen. Friedl macht sich auf zum Zigeunerbrunnen.
27 Minuten
Aus Bayern kommen frische Kräfte. Die Jachenauer Soldaten dürfen zurück in ihre Heimat. Sie sind schon fast am Ausschiffen, da erreichen schlechte Nachrichten die Batterie. Neue Kampfhandlungen verlangen ihr Bleiben. Rebellen müssen zurückgedrängt werden. Oberfeuerwerker Waller führt seine Kameraden ins griechische Gebirge. Eine gefährliche Mission.
23 Minuten
Nein, leicht haben es die Bayern in Griechenland wirklich nicht. Die Jachenauer Soldaten richten sich notdürftig ein. Ungeziefer, Krankheiten und die ungewohnte Hitze sorgen für überfüllte Lazarette. Und die griechischen Kämpfer, die aus dem unzugänglichen Gebirge heraus operieren, nicht minder. Beim Maifest spielen auch Zigeuner. Es sind gute Bekannte!
30 Minuten
Der winterliche Marsch nach Triest ist voller Entbehrungen. Schwer bepackte Soldaten, Pferde, Geschütze - alles muss übers Gebirg. Als die Soldaten erstmals das Blau der Adria sehen, sind viele den Tränen nahe. Andere dagegen verspüren längst Heimweh. Dutzende von Seglern erwarten die bayerischen Kämpfer. Dass das Meer aber eine andere Hausnummer ist als der Walchensee, das spannen unsere Helden in spe eher, als ihnen lieb ist.
29 Minuten
Wendels Einheit hat die Jachenau in Richtung Mittenwald verlassen. Einiges ist aber vorher doch noch geschehen. Die einstigen Rivalen Wendel und Friedl haben sich versöhnt. Friedl und die schöne Amrei sind ein Brautpaar, und das ganze Dorf hat sie hochleben lassen. Der Hochwürdige Herr Pfarrer hat seine vorerst letzte Messe in der Jachenau gelesen und seine fesche Uniform angelegt. Auf nach Griechenland!
27 Minuten
November. Die Soldaten sind ausgerückt. Der Weg von Wendels Batterie zur Einschiffung in Triest gen Hellas führt über den Kesselberg an Wendels Heimat vorbei. Nicht nur die Einheimischen erwarten die Soldaten, sondern auch ein Föhnsturm. Der warme Föhn aber ist der Vater der Lawinen.