Zaren. Daten. Fakten. Archiv
183 Episoden
40 Minuten
Der russische Bürgerkrieg von 1917 bis 1922 gilt als einer der brutalsten Kriege des zwanzigsten Jahrhunderts. Warum gewannen die Sowjets die Auseinandersetzung, welche Rolle spielt das Gedenken an den Bürgerkrieg im heutigen Russland und warum ging der Deutsch-Balte Pjotr Wrangel als "schwarzer Baron" in die Geschichte ein? Diese und weitere Fragen beantwortet Osteuropahistoriker Alexander Rahr, dessen Großvater aufseiten der Weißen Armee kämpfte, in der aktuellen Podcast-Episode.
47 Minuten
Die Prognosen zum Einbruch der russischen Wirtschaft reichen von minus 5 Prozent bis zu minus 30 Prozent. Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) erklärt anhand der aktuellen Daten, warum die russische Wirtschaft vor einer fundamentalen Strukturveränderung steht, und warum die aktuelle Krise schwerwiegender ist als 2014.
37 Minuten
Wladislaw Below, Direktor des Europa-Instituts der russischen Akademie der Wissenschaften erklärt im Gespräch die russische Sicht auf die Ereignisse der letzten Monate und warum er bis zum 24. Februar von einer diplomatischen Lösung im Ukraine-Konflikt ausgegangen ist.
32 Minuten
Folker Hellmeyer war über 15 Jahre Chefanalyst der Bremer Landesbank. Im Gespräch erklärt er, warum die Sanktionen gegen Russland präzedenzlos sind und wie sich die Sanktionen auf die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Länder auswirken könnten.
20 Minuten
Der Mathematiker und Börsen-Experte Dr. Andreas Beck erklärt im Gespräch, warum die Auswirkungen der neuen Sanktionen gegen Russland auf die Weltwirtschaft eher gering sind, für Europa aber massive Auswirkungen haben können.
43 Minuten
Diese Episode wurde am Nachmittag des 22.02.2022 aufgenommen. Wladislaw Below, wissenschaftlicher Direktor des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, reagiert auf die Rede Putins an die russische Nation und die Anerkennung der selbst ernannten Volksrepubliken im Donbass. Gibt es noch eine diplomatische Lösung im Ukraine-Konflikt?
37 Minuten
Klaus Ernst ist Vorsitzender des Ausschusses für Klimaschutz und Energie des Deutschen Bundestages. Im Gespräch erklärt der gebürtige Bayer, warum eine Energiekooperation zwischen Deutschland und Russland auch in schwierigen Zeiten alternativlos ist, wie er die aktuelle Situation zwischen Russland und der Ukraine einschätzt und warum er die Sowjetunion als Linker nicht vermisst.
39 Minuten
Die russische Hauptstadt hat sich herausgeputzt in den letzten Jahren. Doch wie war das Leben in Moskau in den chaotischen 90ern oder den boomenden 2000ern? Zusammen mit Karsten Packeiser vom Russland-Blog "Rhein-Wolga-Kanal" besprechen wir die jüngere Geschichte, Gegenwart und Zukunft der größten Stadt Europas.
34 Minuten
Ralf Bendisch ist Generaldirektor des deutschen Landmaschinen-Herstellers CLAAS in Krasnodar. Im aktuellen Podcast-Gespräch erklärt der promovierte Ingenieur, warum das Familienunternehmen so stark in Krasnodar investiert hat, wie CLAAS die Lokalisierung in Russland meistert, und warum er weiterhin großes Wachstumspotenzial in der russischen Landwirtschaft sieht.
23 Minuten
Kristina Denisenko, bekannt als Deutschland-Expertin in der russischen Presse, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Europaforschung des Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen an der russischen Akademie der Wissenschaften.
In dieser Podcast-Episode liefert sie Einblicke in die russische Sichtweise auf Kanzler Scholz und sein Kabinett. Wir besprechen potenzielle Konfliktfelder und Kooperationsmöglichkeiten zwischen der neuen Bundesregierung und Russland.
In dieser Podcast-Episode liefert sie Einblicke in die russische Sichtweise auf Kanzler Scholz und sein Kabinett. Wir besprechen potenzielle Konfliktfelder und Kooperationsmöglichkeiten zwischen der neuen Bundesregierung und Russland.
44 Minuten
Am 11. Dezember 1918 wurde der große russische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts Alexander Solschenizyn in der Sowjetunion geboren. Anlässlich seines 103. Geburtstages beleuchten wir das Leben des Literaturnobelpreisträgers von 1970 ausführlich.
Alexander Rahr, früherer Programmdirektor für Russland und Eurasien bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und seit 2012 Projektleiter des Deutsch-Russischen Forums, traf Solschenitsyn persönlich bei einem Treffen von Exilrussen, nachdem der Literat in den 70er-Jahren aus der UdSSR ausgewiesen wurde. Der Vater von Alexander Rahr, der Journalist und Kirchenhistoriker Gleb Rahr, pflegte außerdem einen persönlichen Kontakt zu Alexander Solschenizyn.
Welche Rolle spielt das Erbe Solschenizyns im heutigen Russland? Diese und weitere Fragen werden in der Podcast-Episode beantwortet.
Alexander Rahr, früherer Programmdirektor für Russland und Eurasien bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und seit 2012 Projektleiter des Deutsch-Russischen Forums, traf Solschenitsyn persönlich bei einem Treffen von Exilrussen, nachdem der Literat in den 70er-Jahren aus der UdSSR ausgewiesen wurde. Der Vater von Alexander Rahr, der Journalist und Kirchenhistoriker Gleb Rahr, pflegte außerdem einen persönlichen Kontakt zu Alexander Solschenizyn.
Welche Rolle spielt das Erbe Solschenizyns im heutigen Russland? Diese und weitere Fragen werden in der Podcast-Episode beantwortet.
39 Minuten
Die "Charta von Paris für ein neues Europa" ist ein internationales Abkommen zur Schaffung einer neuen Friedensordnung in Europa nach dem Ende des Kalten Krieges. Sie wurde am 21. November 1990 in Paris als Abschlussdokument eines Sondergipfels der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) von 31 Ländern West-Europas, der ehemaligen UdSSR sowie den USA, Kanada und der Mongolei unterzeichnet. Aus der KSZE ging 1995 die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hervor.
Mikhail Polianskii arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Er ist Doktorand an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und schreibt seine Dissertation über die russisch-westlichen Beziehungen und den Zerfall der europäischen institutionalisierten Sicherheitsordnung. 2019 hat er seinen Masterabschluss an der Fakultät für internationale Beziehungen am Moskauer staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO) bekommen.
In dieser Podcast-Episode erklärt Mikhail Polianskii wann und warum die russischen Eliten desillusioniert wurden mit der Charta von Paris und wie man die fragile Sicherheitsarchitektur in Europa verbessern kann.
Mikhail Polianskii arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Er ist Doktorand an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und schreibt seine Dissertation über die russisch-westlichen Beziehungen und den Zerfall der europäischen institutionalisierten Sicherheitsordnung. 2019 hat er seinen Masterabschluss an der Fakultät für internationale Beziehungen am Moskauer staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO) bekommen.
In dieser Podcast-Episode erklärt Mikhail Polianskii wann und warum die russischen Eliten desillusioniert wurden mit der Charta von Paris und wie man die fragile Sicherheitsarchitektur in Europa verbessern kann.
24 Minuten
Laut Präsident Putin erwärmt sich das Klima im größten Staat der Erde bedeutend schneller als im Rest der Welt. Russland, der viertgrößte Emittent von Treibhausgasen weltweit, will bis 2060 CO₂-neutral sein. Treibende Kraft dahinter ist auch die Exportwirtschaft, da diese durch die geplante CO₂-Grenzsteuer der EU direkt betroffen ist.
Was sind die genauen Kosten der CO₂-Grenzsteuer für Russland? Kann Wasserstoff ein Exportschlager werden? Gibt es Investitionsmöglichkeiten für deutsche Firmen im Bereich der erneuerbaren Energien?
Diese und weitere Fragen beantwortet Hans-Jürgen Wittmann von Germany Trade and Invest (GTAI).
Was sind die genauen Kosten der CO₂-Grenzsteuer für Russland? Kann Wasserstoff ein Exportschlager werden? Gibt es Investitionsmöglichkeiten für deutsche Firmen im Bereich der erneuerbaren Energien?
Diese und weitere Fragen beantwortet Hans-Jürgen Wittmann von Germany Trade and Invest (GTAI).
54 Minuten
Dr. Wolfgang Peters, bekannt aus ARD und ZDF, erklärt in der aktuellen Podcast-Episode den Preis-Schock auf dem Gasmarkt. Warum sind die Preise für Gas so signifikant gestiegen? Wann wird Gas durch Nord Stream 2 fließen? Trägt die deutsche Energiewende Anteil am hohen Gaspreis? Diese und weitere Fragen beantwortet der deutsche Gas-Experte ausführlich.
42 Minuten
Die Chancen der Grünen auf eine Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl am kommenden Sonntag stehen nicht schlecht. Unserer Gesprächspartner Jens Siegert leitete von 1999 bis 2015 das Büro der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Moskau und gilt als einer der einflussreichsten Russland-Kenner in der Partei. Warum ist das Russland-Bild der Grünen so negativ? Was würde er einem grünen Außenminister im Umgang mit Russland raten? Diese und weitere Fragen beantwortet der schon seit 1993 in Moskau lebende Journalist, Blogger und Buchautor in der aktuellen Podcast-Episode.