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Und was machst du? Archiv

86 Episoden
33 Minuten
Bis zu 1000 Stunden arbeiten Marianne Meinl und ihr Team an einer Verkleidung. Im Podcast verrät sie, wieso sie den Mops mit der Säge bearbeitet hat – und woran sie gerade arbeitet.

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32 Minuten
Freie Wochenenden kennt er nicht und meistens arbeitet er nachts. Trotzdem kann sich Dominik Hecker, 25, keinen schöneren Beruf vorstellen als Lokführer. Im Podcast erzählt er, warum.

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28 Minuten
Mara Bork unterstützt als Trauerbegleiterin Menschen in ihren schwersten Stunden. Warum der Tod schon im Kindergarten Thema sein sollte und Trauernde keine Lobby haben, erzählt sie im Podcast.

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34 Minuten
Wie wird man Zahnärztin und worauf kommt es da besonders an? Das wollte unsere Hörerin Antonia wissen. Also haben wir mit Maximilian Fuhrmann gesprochen. Er ist 36 Jahre alt, Zahnarzt, und hat vor fünf Jahren die Praxis seines Vaters übernommen. Im Podcast erzählt er, wie er zunächst keinen Studienplatz bekommen hat und wie es dann doch noch klappte. Außerdem sagt er uns, was man vor dem Studium wissen sollte. Und über extra weiße Zähne haben wir auch noch gesprochen.

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31 Minuten
Jeder Berufsstarter braucht sie zwingend, aber keiner kennt sich damit aus: Versicherungen. Keine Angst: Ein einziger Nachmittag reicht aus, um sich gegen das Schlimmste abzusichern. Das sagt Philipp Opfermann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Podcast. Und er erklärt auch genau, welche Versicherungen man braucht und welche nicht, woran man gute und weniger gute Versicherungsvertreter erkennt und warum er seit seinem Einstieg als Berufsanfänger beim Thema Versicherungen geblieben ist.

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30 Minuten
Angelina Schneider, 28, arbeitet dort, wo jetzt bei schönem Wetter alle sein wollen: im Freibad. Sie hat es in elf Jahren von der Auszubildenden zur Schwimmbadchefin geschafft – und muss nun den Neustart nach dem Coronajahr 2020 managen. Weil im vergangenen Jahr Schwimmbäder und Fitnessstudios in ganz Deutschland geschlossen hatten, starten die meisten Menschen so unfit in die Saison wie noch nie. Viele Schwimmkurse wurden unterbrochen oder fielen ganz aus. Die DLRG warnt deshalb davor, dass in dieser Saison in Deutschland so viele Menschen ertrinken könnten wie noch nie. Im Podcast erzählt Angelina, worauf sie in dieser Saison besonders achtet, warum sie den Begriff Bademeisterin nicht mag und wie sie sich am Beckenrand Respekt verschafft.

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33 Minuten
Osteopath David Wenkel hat die Beachvolleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann für Olympia-Gold vorbereitet. Was feinfühlige Hände beeinflussen können, warum er die breite Kritik an seiner Disziplin verstehen kann und was in einem Trainingslager vor Olympia entscheidend ist, erzählt David im Podcast.

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34 Minuten
Ihr Vater führt ein angesehenes Unternehmen – Martina Reischmann, 36, entschied sich im ersten Schritt dennoch dagegen, einzusteigen. Zahlen der Förderbank KfW zeigen, dass die Frage, wer nachfolgt, bei den rund drei Millionen Familienunternehmen in Deutschland eine immer größere wird. Nur noch 44 Prozent der Altinhaber:innen wünschen sich, die Firma in die Hände der eigenen Familie zu legen. Mehr als die Hälfte der Inhaber:innen sind heute aber bereits 55 Jahre oder älter. Wie Martina Reischmann es geschafft hat, ihren eigenen Weg außerhalb des Familienunternehmens zu finden und trotzdem ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern zu haben, erzählt sie im Podcast.

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31 Minuten
Manuel, 32, und Alexander Diepolder, 31, wollten eigentlich nichts mit der Firma ihres Vaters nichts zu tun haben. »Allgäu Batterie« stellt Akkus her, zum Beispiel für Gabelstapler, und das fanden beide wenig spannend. Statt Elektrotechnik studierten sie Interkulturelles Management und Tourismus- und Eventmangement, machten Praktika in Nicaragua, Kolumbien und Malaysia. Wieso sie ihren Kommilitonen nichts von dem Familienbetrieb erzählt haben und warum sie nun trotzdem zurück ins Allgäu sind und die Firma übernommen haben, erzählen sie im Podcast.

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28 Minuten
Gerade junge Menschen kümmern sich wenig um Finanzen - weil das erste Gehalt nicht so groß scheint, weil das Thema nervt, weil es uns niemand richtig erklärt. Dabei lohnt es sich richtig, früh ein paar Dinge zu beachten. Was wichtig ist, wie man im Alltag besser mit Geld umgeht und wie man am besten investiert, erzählt Henning Jauernig, SPIEGEL-Wirtschaftsredakteur und Autor des »Young Money Guide«, im Podcast.

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30 Minuten
Vincent Pielawa, 23, studiert Kindheitspädagogik – das Studienfach mit dem niedrigsten Männeranteil in Deutschland. 90 Prozent der Studierenden sind weiblich. Auch in seinem Nebenjob hat er nur wenige männliche Kollegen: Er arbeitet in einer Kita. Die Arbeit mit kleinen Kindern macht ihm viel Spaß. Und dafür nimmt er auch in Kauf, dass er selbst von Freunden für seine Berufswahl belächelt wird. »Du bist doch der Kindergärtner, du kannst ja auf die Kinder aufpassen«, heißt es dann. Oder: »Im Studium tanzt du doch den ganzen Tag nur im Kreis herum und singst Lieder.« Aber davon lässt sich Vincent nicht beirren.  

 

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30 Minuten
Freya Sponholz hat Nautik studiert. Damit ist sie eine Seltenheit. Unter Nautik-Studierenden ist, je nach Statistik, und wie die Daten erfasst werden, nur etwa bis zu jede Fünfte weiblich. Freya Sponholz liebt ihren Beruf als Nautische Wachoffizierin, auch wenn dazu gehört, dass sie ihren Kollegen an Bord immer wieder Kontra geben muss, wie die 24-Jährige sagt: »Die Prinzessin an Bord sein, das will ich einfach nicht.« 

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34 Minuten
Für ihre Tiere gibt Marisa Schiffer, 22, dreimal so viel Geld aus wie für sich selbst. Knapp 350 Euro kalkuliert sie als monatliche Kosten für einen Hund und zwei Esel. Für eigene Lebensmittel rechnet sie 100 Euro. Und damit ist ihr Azubi-Gehalt für den Monat auch schon fast weg. 

Marisa Schiffer macht eine Ausbildung zur Schornsteinfegerin – mit einem monatlichen Durchschnittsverdienst von 597 Euro brutto der Lehrberuf mit den niedrigsten Tariflöhnen Deutschlands.

Trotzdem würde sich die 22-jährige Marisa sofort wieder bewerben. Warum das so ist, was sie an ihrem Beruf so liebt und auch, wie die beiden Esel in ihr Leben kamen, erzählt sie in dieser Folge von »Und was machst Du?«.

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32 Minuten
Katja Wiesenmüller hat eine Lehre zur Zimmerin gemacht. Schon in der Ausbildung verdient man in der Branche im Schnitt 1240 Euro – davon können viele Azubis nur träumen. Für Katja aber nur ein schöner Nebeneffekt. Die 22-Jährige lebt derzeit in Kassel, wo sie die Meisterschule besucht. Dabei wäre sie fast Lehrerin geworden. Erst im Abitur entdeckte sie das Zimmerhandwerk – und entschied sich gegen ein Studium. Bereut hat sie das bisher nicht: »Etwas mit den Händen zu schaffen, das macht schon richtig Spaß.« Nun ist Katja Wiesenmüller sogar die erste Frau, die in der Nationalmannschaft startet.  

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36 Minuten
Rafael Krause war 15 Jahre alt, als er zum ersten Mal einen Tanzkurs besuchte. Eine Freundin habe ihn gefragt, ob er Lust hätte, sie als ihr Tanzpartner zu begleiten, erzählt er heute. Schnell habe sich gezeigt, dass er sehr viel mehr Freude an den Tanzstunden hatte als sie: Er trainierte fast täglich, tanzte Discofox, Cha-Cha-Cha, Walzer, fing an, auf Turniere zu gehen. 

Heute, mit 23 Jahren, hat Rafael Krause sein Hobby zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Tanzlehrer für Paartanz in einer Tanzschule in Bergisch Gladbach.

Für manche Menschen, etwa seine Großmutter, sei »Tanzlehrer« kein richtiger Beruf, sagt Krause. Ihr erzähle er dann, er sei kaufmännischer Angestellter an einer Tanzschule. Ganz unwahr ist das nicht: Krauses Job besteht nicht nur daraus, seinen Schülerinnen und Schülern das Tanzen beizubringen. Er hilft auch bei der Buchhaltung, beantwortet Kundenanfragen, konzipiert Veranstaltungen und führt sie durch, etwa die Abschlussbälle der Tanzschule. In der Corona-Pandemie produziert er außerdem Videos, damit den Schülerinnen und Schülern die Tanzschritte auch im Shutdown im Gedächtnis bleiben.

Sein Hauptziel, sagt Krause, sei aber ein anderes: Die Menschen, die in seine Kurse kommen, sollen eine gute Zeit haben. Er will sie »entertainen«, wie er selbst sagt. Denn Krause ist überzeugt: »Die wenigsten Leute gehen in die Tanzschule, um wirklich tanzen zu lernen.« Vielmehr gehe es ihnen darum, eine gute Zeit mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zu haben, Menschen kennenzulernen, den Alltag zu vergessen.

Wie schafft er es, dass seine Schülerinnen und Schüler sich bei ihm und in der Gruppe wohlfühlen? Was macht er, wenn sich Paare in seinen Tanzstunden streiten? Und wie schwierig ist es, das richtige Maß an körperlicher Nähe zu finden?

Über diese und weitere Fragen haben wir mit Rafael Krause gesprochen.

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